Hermann Hübsch (1901–1995) - Portrait of a Man






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Portrait eines Mannes, ein 1936 deutscher Expressionismus Ölgemälde von Hermann Hübsch, Herkunft Deutschland, Rahmen inklusive, Bildmaß 64 × 53 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hermann Hübsch (1901–1995) – Porträt eines Mannes, 1936 – Deutscher Expressionismus
Ein bedeutendes Porträt eines Mannes, gemalt im Jahr 1936 vom deutschen Maler Hermann Hübsch (1901–1995), Öl auf Karton, signiert und datiert.
Das Werk zeigt einen jungen Mann in einem Halbfigur-Porträt, der ein rotes Hemd mit geometrischen Mustern trägt, vor einem intensiven dunkelgrünen Hintergrund. Die Malerei besitzt eine stark strukturierte Qualität, aufgebaut durch eine dichte Folge kurzer, voller Pinselstriche, die das Gesicht fast wie Blöcke aus Farbe formen.
Die Farbpalette ist besonders wirkungsvoll: Grün-, Gelb-, Ocker-, Pink- und Blautöne überlappen sich in den Fleischtönen, während das klare Rot des Hemdes in scharfem Komplementärkontrast zum grünen Hintergrund steht. Das Ergebnis ist ein Porträt von großem psychologischem Feuer, weit entfernt von akademischer Repräsentation und vor allem basierend auf der Ausdrucksstärke von Farbe und Textur.
Stilistisch fügt sich das Gemälde gut in den Kontext des späten deutschen Expressionismus und des sogenannten expressiven Realismus der 1930er Jahre ein, mit bestimmten Berührungspunkten – was die malerische Sinnlichkeit betrifft – zur zentral-österreichischen expressionistischen Porträtmalerei von Oskar Kokoschka und, in der nüchternen und fokussierten Konstruktion des Gesichts, zu Entwicklungen, die zwischen Expressionismus und Neue Sachlichkeit entstanden. Das bedeutet natürlich nicht, eine direkte Derivation von diesen Künstlern zu suggerieren, sondern das Werk in den breiteren Kontext der deutschsprachigen figurativen Malerei zwischen den beiden Weltkriegen einzuordnen.
Besonders charakteristisch ist die dick aufgetragene Farbe, sichtbar im Haar, auf der Stirn und am Hemd: Die Fläche behält eine fast skulpturale Qualität und macht das Bild im Original wesentlich lebendiger als es fotografisch festgehalten werden kann.
Hermann Hübsch wurde am 22. November 1901 in Lučine, Niederschlesien, geboren und starb 1995 in Stuttgart. Nach erster beruflicher Ausbildung als Maler und Dekorateur sowie Fortbildungskursen in Düsseldorf und Tübingen studierte er von 1926 bis 1932 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er unter anderem Schüler von Robert Breyer, Alexander Eckener, Arnold Waldschmidt und Hans Spiegel war.
In 1931 und 1932 nahm er an Ausstellungen der Juryfreien Künstlervereinigung Stuttgart teil und arbeitete ab 1933 als freischaffender Künstler in der Stadt. Das hier vorgelegte Porträt, datiert 1936, gehört somit zu seiner ersten beruflichen Phase in Stuttgart. Diese Tatsache ist besonders interessant, weil 1944 sein Atelier in der Birkenwaldstraße im Zuge eines Luftangriffs zerstört wurde und dabei ein Großteil seines frühen Werks verloren ging.
Nach dem Krieg half Hübsch beim Wiederaufbau des künstlerischen Lebens in Stuttgart: Er gehörte zu den Gründern der Freien Kunstschule Stuttgart und lehrte dort von 1947 bis 1956 mit Schwerpunkt figürliches Komposition, Porträt und Wandmalerei. 1947 war er auch an der Stuttgarter Sezession-Ausstellung beteiligt.
Porträtieren spielte eine besonders wichtige Rolle in seiner Laufbahn: Das Archiv des Künstlers vermerkt, dass Hübsch Porträts von den 1920er bis in die 1990er Jahre malte und diese Tätigkeit lange Zeit einen wesentlichen Teil seiner beruflichen Arbeit darstellte.
Im oberen linken Eckzeichen signiert. Die Unterschrift ist in sehr dunklem Pigment auf dunklem Grünton ausgeführt und aufgrund des geringen Kontrasts sowie der stark strukturierten Oberfläche des Gemäldes lässt sie sich auf einem Foto nur schwer klar reproduzieren; in der beigefügten Nahaufnahme ist sie jedoch sichtbar.
Rückseite: trägt das handschriftliche Datum “Febr. 1936” und eine alte Inschrift mit dem Namen des Künstlers, “Hermann Hübsch 1901.”
Medium: Öl auf Karton
Jahr: 1936
Maße des Werks: ca. 43 × 34 cm
Maße mit Rahmen: ca. 64 × 53 cm
Das Gemälde wird in einem gold-schwarzen Rahmen mit weißer Passepartout präsentiert, der als großzügiges Geschenk des Verkäufers zu betrachten ist.
Ein interessantes Werk sowohl aus dekorativer als auch aus historischer Sicht, repräsentativ für Hermann Hübschs vornahm-figurative Kunst vor dem Krieg. Hübsch war ein Künstler, der mit der Stuttgarter Kunstszene eng verbunden war und später eine führende Rolle beim Wiederaufbau des kulturellen Lebens der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg spielte.
Der Versand erfolgt per Expresskurier. Sorgfältige und professionelle Verpackung.
Hermann Hübsch (1901–1995) – Porträt eines Mannes, 1936 – Deutscher Expressionismus
Ein bedeutendes Porträt eines Mannes, gemalt im Jahr 1936 vom deutschen Maler Hermann Hübsch (1901–1995), Öl auf Karton, signiert und datiert.
Das Werk zeigt einen jungen Mann in einem Halbfigur-Porträt, der ein rotes Hemd mit geometrischen Mustern trägt, vor einem intensiven dunkelgrünen Hintergrund. Die Malerei besitzt eine stark strukturierte Qualität, aufgebaut durch eine dichte Folge kurzer, voller Pinselstriche, die das Gesicht fast wie Blöcke aus Farbe formen.
Die Farbpalette ist besonders wirkungsvoll: Grün-, Gelb-, Ocker-, Pink- und Blautöne überlappen sich in den Fleischtönen, während das klare Rot des Hemdes in scharfem Komplementärkontrast zum grünen Hintergrund steht. Das Ergebnis ist ein Porträt von großem psychologischem Feuer, weit entfernt von akademischer Repräsentation und vor allem basierend auf der Ausdrucksstärke von Farbe und Textur.
Stilistisch fügt sich das Gemälde gut in den Kontext des späten deutschen Expressionismus und des sogenannten expressiven Realismus der 1930er Jahre ein, mit bestimmten Berührungspunkten – was die malerische Sinnlichkeit betrifft – zur zentral-österreichischen expressionistischen Porträtmalerei von Oskar Kokoschka und, in der nüchternen und fokussierten Konstruktion des Gesichts, zu Entwicklungen, die zwischen Expressionismus und Neue Sachlichkeit entstanden. Das bedeutet natürlich nicht, eine direkte Derivation von diesen Künstlern zu suggerieren, sondern das Werk in den breiteren Kontext der deutschsprachigen figurativen Malerei zwischen den beiden Weltkriegen einzuordnen.
Besonders charakteristisch ist die dick aufgetragene Farbe, sichtbar im Haar, auf der Stirn und am Hemd: Die Fläche behält eine fast skulpturale Qualität und macht das Bild im Original wesentlich lebendiger als es fotografisch festgehalten werden kann.
Hermann Hübsch wurde am 22. November 1901 in Lučine, Niederschlesien, geboren und starb 1995 in Stuttgart. Nach erster beruflicher Ausbildung als Maler und Dekorateur sowie Fortbildungskursen in Düsseldorf und Tübingen studierte er von 1926 bis 1932 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er unter anderem Schüler von Robert Breyer, Alexander Eckener, Arnold Waldschmidt und Hans Spiegel war.
In 1931 und 1932 nahm er an Ausstellungen der Juryfreien Künstlervereinigung Stuttgart teil und arbeitete ab 1933 als freischaffender Künstler in der Stadt. Das hier vorgelegte Porträt, datiert 1936, gehört somit zu seiner ersten beruflichen Phase in Stuttgart. Diese Tatsache ist besonders interessant, weil 1944 sein Atelier in der Birkenwaldstraße im Zuge eines Luftangriffs zerstört wurde und dabei ein Großteil seines frühen Werks verloren ging.
Nach dem Krieg half Hübsch beim Wiederaufbau des künstlerischen Lebens in Stuttgart: Er gehörte zu den Gründern der Freien Kunstschule Stuttgart und lehrte dort von 1947 bis 1956 mit Schwerpunkt figürliches Komposition, Porträt und Wandmalerei. 1947 war er auch an der Stuttgarter Sezession-Ausstellung beteiligt.
Porträtieren spielte eine besonders wichtige Rolle in seiner Laufbahn: Das Archiv des Künstlers vermerkt, dass Hübsch Porträts von den 1920er bis in die 1990er Jahre malte und diese Tätigkeit lange Zeit einen wesentlichen Teil seiner beruflichen Arbeit darstellte.
Im oberen linken Eckzeichen signiert. Die Unterschrift ist in sehr dunklem Pigment auf dunklem Grünton ausgeführt und aufgrund des geringen Kontrasts sowie der stark strukturierten Oberfläche des Gemäldes lässt sie sich auf einem Foto nur schwer klar reproduzieren; in der beigefügten Nahaufnahme ist sie jedoch sichtbar.
Rückseite: trägt das handschriftliche Datum “Febr. 1936” und eine alte Inschrift mit dem Namen des Künstlers, “Hermann Hübsch 1901.”
Medium: Öl auf Karton
Jahr: 1936
Maße des Werks: ca. 43 × 34 cm
Maße mit Rahmen: ca. 64 × 53 cm
Das Gemälde wird in einem gold-schwarzen Rahmen mit weißer Passepartout präsentiert, der als großzügiges Geschenk des Verkäufers zu betrachten ist.
Ein interessantes Werk sowohl aus dekorativer als auch aus historischer Sicht, repräsentativ für Hermann Hübschs vornahm-figurative Kunst vor dem Krieg. Hübsch war ein Künstler, der mit der Stuttgarter Kunstszene eng verbunden war und später eine führende Rolle beim Wiederaufbau des kulturellen Lebens der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg spielte.
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