Charles Landelle (XIX), Aus dem Umkreis von - Franse School






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Franse School, ein Ölgemälde aus dem Jahr 1860 aus Frankreich, attribution Kring von Charles Landelle, zeigt zwei Frauen bei einer Wasserquelle, 40 × 30 cm, 250 g, ununterschrieben und in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses feinfühlige und akademisch ausgeführte Gemälde ist ein treffendes Beispiel des französischen Orientalismus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (ca. 1860). Die Komposition zeigt zwei junge Frauen in einem Moment der Ruhe bei einer monumentalen Wasserquelle, vor dem Hintergrund einer weiten, mediterran oder nordafrikanisch anmutenden Küstenlandschaft unter einem strahlend blauen Himmel.
Der Künstler setzt einen harmonischen Kontrast zwischen den beiden Figuren. Links kniet eine Frau in einem klassisch drapierten, tiefroten Gewand, von hinten gesehen, was ihre elegante Schulterpartie betont. Sie reicht nach einer traditionellen Wasserkanne aus Ton. Neben ihr sitzt eine junge Frau, zart gehüllt in ein makelloses weißes Haïk oder Schleier, die ihr Kinn nachdenklich auf die Hand stützt. Ihre melancholischen, mandelförmigen Augen blicken den Betrachter direkt an, mit einem ruhigen, träumerischen Blick.
Die detaillierte Darstellung der Steingrube mit dem kupfernen Auslauf, die traditionellen Metallarmbänder und die subtile Stoffabbildung zeugen von einem Maler mit solider akademischer Ausbildung. Die Komposition und die Idealisierung der weiblichen Figuren zeigen deutliche stilistische Parallelen zum orientalischen Œuvre von Charles Landelle und Jean-Léon Gérôme, die dafür bekannt sind, die Einheimischen mit einer klassischen, beinahe skulpturalen Würde darzustellen. Anstelle eines exotisierenden Spektakels bietet dieses Werk eine verstummte, poetische Würdigung des Alltagslebens im Orient.
Dieses feinfühlige und akademisch ausgeführte Gemälde ist ein treffendes Beispiel des französischen Orientalismus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts (ca. 1860). Die Komposition zeigt zwei junge Frauen in einem Moment der Ruhe bei einer monumentalen Wasserquelle, vor dem Hintergrund einer weiten, mediterran oder nordafrikanisch anmutenden Küstenlandschaft unter einem strahlend blauen Himmel.
Der Künstler setzt einen harmonischen Kontrast zwischen den beiden Figuren. Links kniet eine Frau in einem klassisch drapierten, tiefroten Gewand, von hinten gesehen, was ihre elegante Schulterpartie betont. Sie reicht nach einer traditionellen Wasserkanne aus Ton. Neben ihr sitzt eine junge Frau, zart gehüllt in ein makelloses weißes Haïk oder Schleier, die ihr Kinn nachdenklich auf die Hand stützt. Ihre melancholischen, mandelförmigen Augen blicken den Betrachter direkt an, mit einem ruhigen, träumerischen Blick.
Die detaillierte Darstellung der Steingrube mit dem kupfernen Auslauf, die traditionellen Metallarmbänder und die subtile Stoffabbildung zeugen von einem Maler mit solider akademischer Ausbildung. Die Komposition und die Idealisierung der weiblichen Figuren zeigen deutliche stilistische Parallelen zum orientalischen Œuvre von Charles Landelle und Jean-Léon Gérôme, die dafür bekannt sind, die Einheimischen mit einer klassischen, beinahe skulpturalen Würde darzustellen. Anstelle eines exotisierenden Spektakels bietet dieses Werk eine verstummte, poetische Würdigung des Alltagslebens im Orient.
