Tasse und Untertasse (2) - Porzellan - Litron Kop & Schotel





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Porzellane Litron-Kopf- und Untertasse aus Paris, Frankreich, ca. 1800–1850 im Louis-XVI-Stil, Kopf 6,2 × 6 × 8 cm, Untertasse 13 × 3 cm, in schlechter Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Prachtvolles französisches Porzellan-Tassen- und Untertassen-Set aus der Periode 1800–1820. Das Set wurde in Paris im Louis-XVI-Stil gefertigt und mit einem Motiv grauer Bandmeander gegen einen graugrünen/braunen Hintergrund, goldenen Kreisen und Fries mit rosa Rosen und grünen Blättern dekoriert. In der Mitte der Untertasse befindet sich ein goldener Stern vor weißem Hintergrund. Der Hersteller dieses frühen 19. Jahrhunderts Porzellans ist leider unbekannt. Das Set ist unmarkiert. Louis-XVI-Stil.
Abmessungen:
- Tasse: 6,2 x 6 x 8 cm
- Untertasse: 13 x 3 cm
Zustand: Die Untertasse ist in gutem Zustand mit leichten Abnutzungen an der Verzierung (siehe Fotos). Die Tasse ist restauriert, hat einen Haarriss, 2 kleine eingeklebte Bruchstücke und einen angehauchten Henkel (alte Restaurierung) (siehe Fotos).
Die Gobelet Litron (Litronbecher) war die am häufigsten produzierte Form der Teetasse in der Sèvres-Fabrik. Sie wurde erstmals in den Fabrikverzeichnissen 1752 erwähnt und wird noch immer hergestellt. Die Gobelet Litron zeichnete sich durch eine markante, gerade, zylindrische Form aus und verfügte über eine große Vielfalt an Griffen.
Der Name leitet sich von der »litron« ab, einem traditionellen hölzernen Maßbecher, mit dem Salz, Getreide, Mehl und Erbsen abgemessen wurden. Im Jahr 1670 war ein Litron gewöhnlich 9,4 cm hoch und hatte einen Durchmesser von 10,3 cm.
Die Gobelet Litron hatte sowohl einen praktischen als auch einen dekorativen Zweck. Diese Becher gehörten zu den frühesten „brauchbaren Gegenständen“, die in der Fabrik hergestellt wurden, waren aber auch als auffällige Spielereien gedacht, um sie auszustellen.
Die Gobelet Litron wird oft von einem tiefen, steilen Teller begleitet. Es wird vermutet, dass einer der Gründe für die Tiefe und die große Größe dieser Teller darin lag, dass Menschen oft Tee aus der Tasse in den Teller schütteten, um ihn abzukühlen: „Ich schüttete ihn Stück für Stück aus der Tasse in die Schale... wie alle“ (Comme tout le monde: ... je le versai par petites parties de ma tasse dans ma soucoupe; Abbé Cosson).
Prachtvolles französisches Porzellan-Tassen- und Untertassen-Set aus der Periode 1800–1820. Das Set wurde in Paris im Louis-XVI-Stil gefertigt und mit einem Motiv grauer Bandmeander gegen einen graugrünen/braunen Hintergrund, goldenen Kreisen und Fries mit rosa Rosen und grünen Blättern dekoriert. In der Mitte der Untertasse befindet sich ein goldener Stern vor weißem Hintergrund. Der Hersteller dieses frühen 19. Jahrhunderts Porzellans ist leider unbekannt. Das Set ist unmarkiert. Louis-XVI-Stil.
Abmessungen:
- Tasse: 6,2 x 6 x 8 cm
- Untertasse: 13 x 3 cm
Zustand: Die Untertasse ist in gutem Zustand mit leichten Abnutzungen an der Verzierung (siehe Fotos). Die Tasse ist restauriert, hat einen Haarriss, 2 kleine eingeklebte Bruchstücke und einen angehauchten Henkel (alte Restaurierung) (siehe Fotos).
Die Gobelet Litron (Litronbecher) war die am häufigsten produzierte Form der Teetasse in der Sèvres-Fabrik. Sie wurde erstmals in den Fabrikverzeichnissen 1752 erwähnt und wird noch immer hergestellt. Die Gobelet Litron zeichnete sich durch eine markante, gerade, zylindrische Form aus und verfügte über eine große Vielfalt an Griffen.
Der Name leitet sich von der »litron« ab, einem traditionellen hölzernen Maßbecher, mit dem Salz, Getreide, Mehl und Erbsen abgemessen wurden. Im Jahr 1670 war ein Litron gewöhnlich 9,4 cm hoch und hatte einen Durchmesser von 10,3 cm.
Die Gobelet Litron hatte sowohl einen praktischen als auch einen dekorativen Zweck. Diese Becher gehörten zu den frühesten „brauchbaren Gegenständen“, die in der Fabrik hergestellt wurden, waren aber auch als auffällige Spielereien gedacht, um sie auszustellen.
Die Gobelet Litron wird oft von einem tiefen, steilen Teller begleitet. Es wird vermutet, dass einer der Gründe für die Tiefe und die große Größe dieser Teller darin lag, dass Menschen oft Tee aus der Tasse in den Teller schütteten, um ihn abzukühlen: „Ich schüttete ihn Stück für Stück aus der Tasse in die Schale... wie alle“ (Comme tout le monde: ... je le versai par petites parties de ma tasse dans ma soucoupe; Abbé Cosson).

