Hans Werner Holzwarth - Georg Baselitz - 2025

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Hans Werner Holzwarth bietet Georg Baselitz in einer illustrierte Edition, Verlag Taschen, 2025, Hardcover in Deutsch, Französisch und Englisch, Originalsprache Deutsch, 616 Seiten, Maße 25 cm × 33,4 cm, Kunstthema Arte, Zustand wie neu.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Die Welt auf dem Kopf gesehen

Die Gemälde und Skulpturen von Georg Baselitz

Bekannt für die mutig einfache, aber spielverändernde Strategie, das Motiv auf den Kopf zu stellen, ist Georg Baselitz seit Beginn der 1960er Jahre ein beständig herausfordernder Künstler. Seine Arbeiten sind immer hoch geladen, aber erstaunlich vielfältig, beginnend mit den rohen, existenziellen Männerfiguren, die in seiner ersten Einzelausstellung aus Indiziengründen berühmt entfernt wurden, und der Serie der „Helden“, die behinderte und exponierte Figuren in einer zerbombten Landschaft zeigte. Während dieser Entwicklung wurde der Bilderraum immer stärker zersplittert, und gegen Ende des Jahrzehnts drehte der Künstler die Welt schließlich völlig auf den Kopf: Bäume, Fabriken, Adler oder nackte Selbstporträts, die tatsächlich kopfüber gemalt sind. Das ermöglichte ihm bald, frei zu malen und sich mit konzeptuellen Farbschemata oder ungewöhnlichen Themen zu befassen, wie Männer, die Orangen essen, sowjetische Propagandamalereien oder jüngst sogenannte Remixe in einer erneuten Auseinandersetzung mit früherer Arbeit als Dialog in der Zeit. Bereits ein Meister im Zeichnen, Holzschnitt und Gravur, entstanden ab 1980 auch grobe Skulpturen, aus Holz mit Axt und Kettensäge gehauen, später wurden Bronze als Material hinzugefügt, in den späten 2000er Jahren.

Jetzt in einer aktualisierten, unbegrenzten Auflage erhältlich, bietet dieses Buch Großformat-Reproduktionen von mehr als 400 Werken in allen Medien sowie Installationenansichten und Porträtaufnahmen. Die Texte nähern sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: Ein Porträt von Baselitz und seinem dunklen Sinn für Humor von dem langjährigen Kenner Richard Shiff, ein Essay über die Entstehung seiner Kunst und seine Entwicklung als Maler von dem Kritiker Jonathan Jones, über das skulpturale Werk seit seinem skandalösen Erfolg auf der Biennale von Venedig 1980 von der Kunsthistorikerin Eva Mongi-Vollmer, über seine künstlerischen Strategien von der Kunsthistorikerin Carla Schulz-Hoffmann, eine Sammlung literarischer Vignetten zur Mythos- und Geschichtsverwendung des Künstlers von Autor und Regisseur Alexander Kluge sowie ein Studio-Gespräch mit der Kunstjournalistin Cornelia Tittel. Aussagen des Künstlers und eine illustrierte Biografie vervollständigen diese beispiellose Erkundung von Georg Baselitz’ Werk.

Die Welt auf dem Kopf gesehen

Die Gemälde und Skulpturen von Georg Baselitz

Bekannt für die mutig einfache, aber spielverändernde Strategie, das Motiv auf den Kopf zu stellen, ist Georg Baselitz seit Beginn der 1960er Jahre ein beständig herausfordernder Künstler. Seine Arbeiten sind immer hoch geladen, aber erstaunlich vielfältig, beginnend mit den rohen, existenziellen Männerfiguren, die in seiner ersten Einzelausstellung aus Indiziengründen berühmt entfernt wurden, und der Serie der „Helden“, die behinderte und exponierte Figuren in einer zerbombten Landschaft zeigte. Während dieser Entwicklung wurde der Bilderraum immer stärker zersplittert, und gegen Ende des Jahrzehnts drehte der Künstler die Welt schließlich völlig auf den Kopf: Bäume, Fabriken, Adler oder nackte Selbstporträts, die tatsächlich kopfüber gemalt sind. Das ermöglichte ihm bald, frei zu malen und sich mit konzeptuellen Farbschemata oder ungewöhnlichen Themen zu befassen, wie Männer, die Orangen essen, sowjetische Propagandamalereien oder jüngst sogenannte Remixe in einer erneuten Auseinandersetzung mit früherer Arbeit als Dialog in der Zeit. Bereits ein Meister im Zeichnen, Holzschnitt und Gravur, entstanden ab 1980 auch grobe Skulpturen, aus Holz mit Axt und Kettensäge gehauen, später wurden Bronze als Material hinzugefügt, in den späten 2000er Jahren.

Jetzt in einer aktualisierten, unbegrenzten Auflage erhältlich, bietet dieses Buch Großformat-Reproduktionen von mehr als 400 Werken in allen Medien sowie Installationenansichten und Porträtaufnahmen. Die Texte nähern sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: Ein Porträt von Baselitz und seinem dunklen Sinn für Humor von dem langjährigen Kenner Richard Shiff, ein Essay über die Entstehung seiner Kunst und seine Entwicklung als Maler von dem Kritiker Jonathan Jones, über das skulpturale Werk seit seinem skandalösen Erfolg auf der Biennale von Venedig 1980 von der Kunsthistorikerin Eva Mongi-Vollmer, über seine künstlerischen Strategien von der Kunsthistorikerin Carla Schulz-Hoffmann, eine Sammlung literarischer Vignetten zur Mythos- und Geschichtsverwendung des Künstlers von Autor und Regisseur Alexander Kluge sowie ein Studio-Gespräch mit der Kunstjournalistin Cornelia Tittel. Aussagen des Künstlers und eine illustrierte Biografie vervollständigen diese beispiellose Erkundung von Georg Baselitz’ Werk.

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Kunst
Buchtitel
Georg Baselitz
Autor/ Illustrator
Hans Werner Holzwarth
Zustand
Wie neu
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
2025
Höhe
25 cm
Auflage
Bebilderte Ausgabe
Breite
33,4 cm
Sprache
(German, French, English)
Originalsprache
Ja
Verlag
Taschen
Bindung
Gebundene Ausgabe
Anzahl der Seiten
616
Verkauft von
ItalienVerifiziert
3
Verkaufte Objekte
Privat

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