Europäische Schule (XIX) - Sagrado Corazón de Jesús






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Sagrado Corazón de Jesús, Öl auf Leinwand aus Spanien, Jahrhundert XIX (1890), 89 × 68 cm, Signatur nicht vorhanden, gerahmt, Zustand akzeptabel mit deutlichen Rissen und oxidiertem Firnis, religiöses Sujet im klassischen Stil, Werk der Europäischen Schule (19. Jh.).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ikonografie und Stil
Es handelt sich um ein Herz Jesu der Andachtstypologie mit klassischer Ikonografie: brennendes Herz, durchkreuzt von einem Kreuz und von einer Dornenkrone umgeben, rechte Hand zeigt darauf und linke Hand hält es, sichtbare Wundmale in den Handflächen.
Die Strahlen der Herrlichkeit hinter dem Kopf (anstatt eines vollständigen kreisförmigen Heiligenscheins) und die etwas flache, schematische Behandlung des Gesichts sind typisch für die volkstümliche/provinzielle religiöse Malerei — sehr üblich in spanischen oder hispanoamerikanischen Werkstätten der XVIII.–XIX. Jahrhundert, serielle Produktion für Kirchen, Einsiedeleien oder Haushaltskapellen.
Zustand der Erhaltung
• Generalisiertes Craquelé und sehr oxidierter/verdunkelter Lack (daher der fast schwarze Hintergrund, der ursprünglich wahrscheinlich heller oder in einem Erdton gehalten war).
• Das Leinwandbild behält seinen ursprünglichen Holzkeilrahmen mit Querbalken, ohne Anzeichen einer erneuten Bespannung; am Rückseite sind Spinnweben und Staubablagerungen sichtbar, entsprechend längerer Lagerung.
• Der Rahmen ist altersgemäß, aus Holz und Stuck vergoldet, mit erheblichen Verlusten des Pan de Oro, kanten abgenutzt und Ziegel- bzw. Rotton sichtbar unter dem Gold — normaler Verschleiß eines alten Rahmens, aber es deutet auch darauf hin, dass er restauriert werden müsste, wenn man ihn ausstellen möchte.
• Es sind keine größeren Risse oder gravierende Fehlstellen im Tuch erkennbar, was positiv ist.
Mit den verfügbaren Daten ließe sich vernünftig in einen Zeitraum von Ende des XVIII Jahrhunderts bis Mitte des XIX Jahrhunderts einordnen, wahrscheinlicher in der ersten Hälfte des Jahrhunderts XIX, als Werkstattarbeit oder von einem Maler mit bescheidener Ausbildung, bestimmt für ein Haus-Oratorium, Einsiedelei oder Kloster — eher als ein hochwertiges Stück aus dem XVIII. Jahrhundert.
Ikonografie und Stil
Es handelt sich um ein Herz Jesu der Andachtstypologie mit klassischer Ikonografie: brennendes Herz, durchkreuzt von einem Kreuz und von einer Dornenkrone umgeben, rechte Hand zeigt darauf und linke Hand hält es, sichtbare Wundmale in den Handflächen.
Die Strahlen der Herrlichkeit hinter dem Kopf (anstatt eines vollständigen kreisförmigen Heiligenscheins) und die etwas flache, schematische Behandlung des Gesichts sind typisch für die volkstümliche/provinzielle religiöse Malerei — sehr üblich in spanischen oder hispanoamerikanischen Werkstätten der XVIII.–XIX. Jahrhundert, serielle Produktion für Kirchen, Einsiedeleien oder Haushaltskapellen.
Zustand der Erhaltung
• Generalisiertes Craquelé und sehr oxidierter/verdunkelter Lack (daher der fast schwarze Hintergrund, der ursprünglich wahrscheinlich heller oder in einem Erdton gehalten war).
• Das Leinwandbild behält seinen ursprünglichen Holzkeilrahmen mit Querbalken, ohne Anzeichen einer erneuten Bespannung; am Rückseite sind Spinnweben und Staubablagerungen sichtbar, entsprechend längerer Lagerung.
• Der Rahmen ist altersgemäß, aus Holz und Stuck vergoldet, mit erheblichen Verlusten des Pan de Oro, kanten abgenutzt und Ziegel- bzw. Rotton sichtbar unter dem Gold — normaler Verschleiß eines alten Rahmens, aber es deutet auch darauf hin, dass er restauriert werden müsste, wenn man ihn ausstellen möchte.
• Es sind keine größeren Risse oder gravierende Fehlstellen im Tuch erkennbar, was positiv ist.
Mit den verfügbaren Daten ließe sich vernünftig in einen Zeitraum von Ende des XVIII Jahrhunderts bis Mitte des XIX Jahrhunderts einordnen, wahrscheinlicher in der ersten Hälfte des Jahrhunderts XIX, als Werkstattarbeit oder von einem Maler mit bescheidener Ausbildung, bestimmt für ein Haus-Oratorium, Einsiedelei oder Kloster — eher als ein hochwertiges Stück aus dem XVIII. Jahrhundert.
