master silversmith - Gewürzturm - .800 Silber - Antikes filigranes Besamim






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Antikes frühneuzeitliches deutsches Filigran-Silber-Besamim-Spitzenturm aus Nürnberg, ca. 1800–1830, 16 cm hoch, Durchmesser 4,5 cm, aus .800 Silber mit drei Stempeln auf der Basis, von einem Meister-Silberschmied gefertigt und in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltenes, frühes 19. Jahrhundert German Filigran-Silber-Besamim-Spitzenturm – Nürnberg, Dreifach gestempelt
Artikelübersicht
* Objekt: Judaika / Havdalah Besamim Spice Tower
* Herkunft: Nürnberg, Deutschland
* Periode: Frühes 19. Jahrhundert (ca. 1800–1830)
* Material: Massives Silber / Feines Silberschmiedefiligran
* Stempel: 3 originale Stempel auf der Basis (Stadtmarke Nürnberg, Silberstandard und Herstellerzeichen)
* Technik: Handgefertigte Drahtarbeit (Drahtarbeit) und hergestelltes Silberblech
Abmessungen
16 cm Höhe
4,5 cm Durchmesser
Beschreibung
Ein außergewöhnliches Stück historischer europäischer Judaika, dieser antike Besamim (Spitzenturm) wurde im Nürnberg des frühen 19. Jahrhunderts von Hand gefertigt. Zur Verwendung während der Havdalah-Zeremonie am Ende des Sabbats, um aromatische Gewürze zu riechen (wie Nelken oder Zimt), weist der Turm kunstvolle Filigran-Drahtarbeiten auf, die den zentralen Gewürzbehälter formen, gekrönt von klassischen architektonischen Türmchen-Details, wie sie in historischer deutscher Judaika typisch sind.
Das Stück verbindet zarte Silberspiralfiligran mit struktureller Stabilität und ruht auf einer geformten Basis, deutlich dreifach gestempelt mit Periodenstempeln.
Nürnberg-Silber & Seltenheit
Nürnberg hat einen reichen Platz in der europäischen Metallbearbeitung und ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt für die Herstellung architektonischer Silberstücke und meisterhafter Filigranarbeit. Das Turmdesign selbst stammt aus Mitteleuropa und wurde von mittelalterlichen deutschen Stadtturmen und Türmen inspiriert.
Frühes 19. Jahrhundert deutsches Silber Judaika — insbesondere mit Stempeln versehene Stücke aus Nürnberg — ist heute aufgrund wichtiger historischer Faktoren außergewöhnlich selten:
* Zunftvorschriften: Vor der vollständigen jüdischen Emancipation in Deutschland des 19. Jahrhunderts wurden jüdische Handwerker im Allgemeinen von Zunftverbänden im Silberschmiedehandwerk ausgeschlossen. Ritualgegenstände mussten einzeln von Meistern des christlichen Goldschmieds oder spezialisierten Werkstätten in Auftrag gegeben werden, was zu einer geringen Produktionsmenge führte.
* Historische Zerstörung & Schmelze: Große Mengen premodernem deutschen Jüdaika-Silber wurden während wirtschaftlicher Härtezeiten der Napoleonzeit, anschließender Finanzkrisen oder während des Holocaust geplündert oder zerstört.
* Erhaltene Stempel: Filigran-Besamim-Türme weisen selten vollständige Stempel auf, da die zarte Drahtarbeit wenig Auflagefläche für Stempelungen bot. Das Auffinden einer Basis mit drei klar erhaltenen Nürnberger Stempeln macht dieses Stück zu einem wahren Museum-Exemplar.
Seltenes, frühes 19. Jahrhundert German Filigran-Silber-Besamim-Spitzenturm – Nürnberg, Dreifach gestempelt
Artikelübersicht
* Objekt: Judaika / Havdalah Besamim Spice Tower
* Herkunft: Nürnberg, Deutschland
* Periode: Frühes 19. Jahrhundert (ca. 1800–1830)
* Material: Massives Silber / Feines Silberschmiedefiligran
* Stempel: 3 originale Stempel auf der Basis (Stadtmarke Nürnberg, Silberstandard und Herstellerzeichen)
* Technik: Handgefertigte Drahtarbeit (Drahtarbeit) und hergestelltes Silberblech
Abmessungen
16 cm Höhe
4,5 cm Durchmesser
Beschreibung
Ein außergewöhnliches Stück historischer europäischer Judaika, dieser antike Besamim (Spitzenturm) wurde im Nürnberg des frühen 19. Jahrhunderts von Hand gefertigt. Zur Verwendung während der Havdalah-Zeremonie am Ende des Sabbats, um aromatische Gewürze zu riechen (wie Nelken oder Zimt), weist der Turm kunstvolle Filigran-Drahtarbeiten auf, die den zentralen Gewürzbehälter formen, gekrönt von klassischen architektonischen Türmchen-Details, wie sie in historischer deutscher Judaika typisch sind.
Das Stück verbindet zarte Silberspiralfiligran mit struktureller Stabilität und ruht auf einer geformten Basis, deutlich dreifach gestempelt mit Periodenstempeln.
Nürnberg-Silber & Seltenheit
Nürnberg hat einen reichen Platz in der europäischen Metallbearbeitung und ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt für die Herstellung architektonischer Silberstücke und meisterhafter Filigranarbeit. Das Turmdesign selbst stammt aus Mitteleuropa und wurde von mittelalterlichen deutschen Stadtturmen und Türmen inspiriert.
Frühes 19. Jahrhundert deutsches Silber Judaika — insbesondere mit Stempeln versehene Stücke aus Nürnberg — ist heute aufgrund wichtiger historischer Faktoren außergewöhnlich selten:
* Zunftvorschriften: Vor der vollständigen jüdischen Emancipation in Deutschland des 19. Jahrhunderts wurden jüdische Handwerker im Allgemeinen von Zunftverbänden im Silberschmiedehandwerk ausgeschlossen. Ritualgegenstände mussten einzeln von Meistern des christlichen Goldschmieds oder spezialisierten Werkstätten in Auftrag gegeben werden, was zu einer geringen Produktionsmenge führte.
* Historische Zerstörung & Schmelze: Große Mengen premodernem deutschen Jüdaika-Silber wurden während wirtschaftlicher Härtezeiten der Napoleonzeit, anschließender Finanzkrisen oder während des Holocaust geplündert oder zerstört.
* Erhaltene Stempel: Filigran-Besamim-Türme weisen selten vollständige Stempel auf, da die zarte Drahtarbeit wenig Auflagefläche für Stempelungen bot. Das Auffinden einer Basis mit drei klar erhaltenen Nürnberger Stempeln macht dieses Stück zu einem wahren Museum-Exemplar.
