Herbert Pickenhagen (1920) - Winterlandschaft






Über 30 Jahre Erfahrung als Kunsthändler, Gutachter und Restaurator.
15 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 142216 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Winterlandschaft, Ölgemälde auf Leinwand von Herbert Pickenhagen (geb. 1920) aus Deutschland, Periode 1980–1990, signiert und guter Zustand, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herbert Pickenhagen (geb. 1920) • Winterlandschaft mit Bauerngehöft und Figurenstaffage
Öl auf Leinwand • signiert rechts unten •
Maße: Bild ca 100 × 70 cm (aufgespannt)
Rahmen ca. 118 × 89 cm •
sichtbare Bildfläche ca. 99 × 69 cm
1. Zusammenfassung:
Das Gemälde zeigt eine großformatige, atmosphärisch angelegte Winterlandschaft mit gefrorener Wasserfläche, ländlicher Architektur und mehreren kleinmaßstäblichen Figuren. Die Signatur ist mit „Pickenhagen“ vereinbar. Motiv, Farbigkeit und der Wechsel zwischen weich vertriebenen und pastos gesetzten Partien passen zu dokumentierten Arbeiten Herbert Pickenhagens.
2. Werkbeschreibung
Das Bild ist als weit geöffnete Winterlandschaft komponiert. Ein dunkles, offenbar gefrorenes Gewässer bildet die zentrale Vordergrundfläche. Es zieht den Blick in die Bildtiefe, wo ein einfacher Holzsteg beziehungsweise Zaun, mehrere bäuerliche Gebäude und eine hügelige Ferne liegen. Der Himmel nimmt einen ungewöhnlich großen Anteil der Bildfläche ein und bestimmt die melancholisch-kühle Grundstimmung.
Die Staffagefiguren erfüllen eine wichtige kompositorische Funktion. Links bewegt sich eine Figur mit Schlitten entlang des verschneiten Ufers; im mittleren Vordergrund steht oder gleitet eine weitere Figur auf der Eisfläche; rechts befindet sich eine Person nahe dem Gehöft. Diese kleinen menschlichen Akzente beleben die Landschaft, ohne ihre Ruhe zu stören.
Ikonografisch steht das Werk in einer langen Tradition der europäischen Winterlandschaft. Es geht weniger um ein bestimmtes topografisches Ereignis als um eine idealisierte, erzählerisch aufgeladene ländliche Winterszene: Arbeit, Heimkehr, Bewegung über Eis und Schnee sowie das schützende Bauernhaus werden zu Trägern einer nostalgischen Vorstellung vorindustriellen Landlebens.
Die Lichtführung ist diffus. Es gibt keine scharf umrissene Sonne und kaum harte Schlagschatten. Stattdessen entsteht ein bedecktes Winterlicht, das die Fernpartien atmosphärisch verschleiert. Diese Tonmalerei ist ein wesentlicher Teil der Bildwirkung.
3. Maltechnik und Material
Auf den Detailaufnahmen ist die Gewebestruktur der Leinwand klar erkennbar. Die Malschicht variiert erheblich: Himmel und Ferne sind dünner und weicher behandelt, während Schnee, Vegetation, Dachkanten und einzelne Lichtpunkte mit stärkerem, teils pastosem Farbauftrag modelliert wurden. Stellenweise entsteht ein spachtelartiger Eindruck.
Gerade im Schnee wird nicht ausschließlich mit reinem Weiß gearbeitet. Unter- und Zwischentöne in Grau, Braun und leichtem Blau erzeugen Volumen und verhindern eine flächige Wirkung. Dunkle Partien des Gewässers sind vergleichsweise glatt gehalten; einzelne helle horizontale Striche suggerieren Reflexe beziehungsweise Unebenheiten auf der Eisoberfläche.
4. Signatur/Provenienz
Die Signatur ist mit hellem Farbauftrag auf dunklem Grund gesetzt und liest sich plausibel als „Pickenhagen“. Ihre Position rechts unten entspricht dokumentierten Pickenhagen-Werken. Auch der Charakter der Signatur stimmt grundsätzlich mit im Auktionshandel gezeigten Beispielen überein.
Die Zuschreibung stützt sich jedoch nicht allein auf die Signatur. Hinzu kommen typische motivische und technische Merkmale: winterliche Landschaft, ländliche Architektur, kleinfigurige Staffage, ein dekorativ-naturalistischer Bildaufbau sowie pastose beziehungsweise spachtelartige Akzente.
5. Datierung und stilistische Einordnung
Das Gemälde lässt sich nach Material, Rahmung, Motivsprache und Marktvergleich plausibel in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts einordnen. Eine engere Datierung auf etwa die 1970er bis 1980er Jahre ist möglich, bleibt ohne datierte Provenienz oder rückseitige Beschriftung jedoch eine Arbeitshypothese.
Aus Privatbesitz
Versand in stabiler Box mit Holzrahmen
Herbert Pickenhagen (geb. 1920) • Winterlandschaft mit Bauerngehöft und Figurenstaffage
Öl auf Leinwand • signiert rechts unten •
Maße: Bild ca 100 × 70 cm (aufgespannt)
Rahmen ca. 118 × 89 cm •
sichtbare Bildfläche ca. 99 × 69 cm
1. Zusammenfassung:
Das Gemälde zeigt eine großformatige, atmosphärisch angelegte Winterlandschaft mit gefrorener Wasserfläche, ländlicher Architektur und mehreren kleinmaßstäblichen Figuren. Die Signatur ist mit „Pickenhagen“ vereinbar. Motiv, Farbigkeit und der Wechsel zwischen weich vertriebenen und pastos gesetzten Partien passen zu dokumentierten Arbeiten Herbert Pickenhagens.
2. Werkbeschreibung
Das Bild ist als weit geöffnete Winterlandschaft komponiert. Ein dunkles, offenbar gefrorenes Gewässer bildet die zentrale Vordergrundfläche. Es zieht den Blick in die Bildtiefe, wo ein einfacher Holzsteg beziehungsweise Zaun, mehrere bäuerliche Gebäude und eine hügelige Ferne liegen. Der Himmel nimmt einen ungewöhnlich großen Anteil der Bildfläche ein und bestimmt die melancholisch-kühle Grundstimmung.
Die Staffagefiguren erfüllen eine wichtige kompositorische Funktion. Links bewegt sich eine Figur mit Schlitten entlang des verschneiten Ufers; im mittleren Vordergrund steht oder gleitet eine weitere Figur auf der Eisfläche; rechts befindet sich eine Person nahe dem Gehöft. Diese kleinen menschlichen Akzente beleben die Landschaft, ohne ihre Ruhe zu stören.
Ikonografisch steht das Werk in einer langen Tradition der europäischen Winterlandschaft. Es geht weniger um ein bestimmtes topografisches Ereignis als um eine idealisierte, erzählerisch aufgeladene ländliche Winterszene: Arbeit, Heimkehr, Bewegung über Eis und Schnee sowie das schützende Bauernhaus werden zu Trägern einer nostalgischen Vorstellung vorindustriellen Landlebens.
Die Lichtführung ist diffus. Es gibt keine scharf umrissene Sonne und kaum harte Schlagschatten. Stattdessen entsteht ein bedecktes Winterlicht, das die Fernpartien atmosphärisch verschleiert. Diese Tonmalerei ist ein wesentlicher Teil der Bildwirkung.
3. Maltechnik und Material
Auf den Detailaufnahmen ist die Gewebestruktur der Leinwand klar erkennbar. Die Malschicht variiert erheblich: Himmel und Ferne sind dünner und weicher behandelt, während Schnee, Vegetation, Dachkanten und einzelne Lichtpunkte mit stärkerem, teils pastosem Farbauftrag modelliert wurden. Stellenweise entsteht ein spachtelartiger Eindruck.
Gerade im Schnee wird nicht ausschließlich mit reinem Weiß gearbeitet. Unter- und Zwischentöne in Grau, Braun und leichtem Blau erzeugen Volumen und verhindern eine flächige Wirkung. Dunkle Partien des Gewässers sind vergleichsweise glatt gehalten; einzelne helle horizontale Striche suggerieren Reflexe beziehungsweise Unebenheiten auf der Eisoberfläche.
4. Signatur/Provenienz
Die Signatur ist mit hellem Farbauftrag auf dunklem Grund gesetzt und liest sich plausibel als „Pickenhagen“. Ihre Position rechts unten entspricht dokumentierten Pickenhagen-Werken. Auch der Charakter der Signatur stimmt grundsätzlich mit im Auktionshandel gezeigten Beispielen überein.
Die Zuschreibung stützt sich jedoch nicht allein auf die Signatur. Hinzu kommen typische motivische und technische Merkmale: winterliche Landschaft, ländliche Architektur, kleinfigurige Staffage, ein dekorativ-naturalistischer Bildaufbau sowie pastose beziehungsweise spachtelartige Akzente.
5. Datierung und stilistische Einordnung
Das Gemälde lässt sich nach Material, Rahmung, Motivsprache und Marktvergleich plausibel in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts einordnen. Eine engere Datierung auf etwa die 1970er bis 1980er Jahre ist möglich, bleibt ohne datierte Provenienz oder rückseitige Beschriftung jedoch eine Arbeitshypothese.
Aus Privatbesitz
Versand in stabiler Box mit Holzrahmen
