Besteck (12) - .750 Silber






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Satz aus 12 Silber-Haltern in einer Box, hergestellt aus 750er Silber aus Österreich, ca. 1850–1900, guter gebrauchter Zustand mit kleinen Gebrauchsspuren, Abmessungen ca. 34,4 cm Breite, 11,5 cm Höhe, 4,5 cm Tiefe, Gesamtbruttogewicht ca. 5 kg.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Größe 1 Halter cm B 8,9 x T 4,6 x H 4
12 Halter in einer Box
Gewicht 1 Halter 34,65 g x12 Halter = 415,8 g
75 % von 415,8 g sind 311,85 g 750er - Silber, restlichen 25% meist aus kupfer
Silberwert aktuell € 1,06/g x 311,85 g ist € 330,56 !!!
Bevor Österreich im Jahr 1867 auf das metrische System (wie 800 oder 900) und Köpfe-Symbole (wie den Dianakopf) umstellte, wurde der Silbergehalt in Lot (Loth) angegeben. Die Zuordnung für ein österreichisches Sammlerstück sieht in diesem System wie folgt aus:Zahl 12: Steht für 12-lötiges Silber. Dies entspricht umgerechnet einem Feingehalt von 750/1000 Teilen Silber (also 75 % reines Silber, damals der übliche Mindeststandard für Alltagssilber)
ei dieser Punzierung handelt es sich nicht um ein Tier, sondern um eine traditionelle Loth-Feingehaltspunze aus Österreich-Ungarn.
Der vermeintliche „Tierkopf“ oder die Tier-Silhouette ist in Wirklichkeit der kunstvoll geformte Stadt- bzw. Kontrollstempel einer historischen Garantiestelle der Habsburgermonarchie.
etails zur Punze:Die Zahl 12: Steht für den historischen Feingehalt in der Einheit Loth. Ein Feingehalt von 12 Loth entspricht 750/1000 Teilen (75 % reinem Silber).
Das Symbol: Bezeichnet das zuständige Prüfamt (die offizielle Kontrollstelle). Vor der Umstellung auf das bekanntere metrische System mit dem Dianakopf im Jahr 1867 nutzten die Städte in Österreich, Ungarn und den Kronländern individuelle Symbole oder verzierte Wappenschilde (wie den Wiener Doppeladler), in die das Jahr und der Feingehalt integriert waren.
Das Alter: Aufgrund des Loth-Systems lässt sich der abgebildete Gegenstand (ein antiker T-Griff, wie er häufig an Korkenziehern, eleganten Gehstöcken oder Servierutensilien vorkommt) genau auf die Zeit vor 1867 datieren.
1. Antikes Massivsilber: Die „12 Lot“-Legierung (750er Silber)
Vor der Einführung des heutigen Tausendstel-Systems (wie 800 oder 925) im Jahr 1888 wurde der Silbergehalt im deutschsprachigen Raum und weiten Teilen Europas in Lot angegeben. Die Skala reichte bis maximal 16 Lot (reines Feinsilber).
• Bedeutung: Eine eingestempelte „12“ (oft auch als 12 Lot oder 12 Löthig bezeichnet) bedeutet, dass das Stück zu 12/16 Teilen aus reinem Silber besteht.
• Heutiger Feingehalt: Das entspricht exakt 750er Silber (75 % reines Silber und 25 % Kupfer als Härtungsmittel).
• Alter: Objekte mit diesem Stempel sind meist historisch wertvolle Antiquitäten aus der Zeit vor 1888 (oft aus der Biedermeierzeit oder dem Barock).
Größe 1 Halter cm B 8,9 x T 4,6 x H 4
12 Halter in einer Box
Gewicht 1 Halter 34,65 g x12 Halter = 415,8 g
75 % von 415,8 g sind 311,85 g 750er - Silber, restlichen 25% meist aus kupfer
Silberwert aktuell € 1,06/g x 311,85 g ist € 330,56 !!!
Bevor Österreich im Jahr 1867 auf das metrische System (wie 800 oder 900) und Köpfe-Symbole (wie den Dianakopf) umstellte, wurde der Silbergehalt in Lot (Loth) angegeben. Die Zuordnung für ein österreichisches Sammlerstück sieht in diesem System wie folgt aus:Zahl 12: Steht für 12-lötiges Silber. Dies entspricht umgerechnet einem Feingehalt von 750/1000 Teilen Silber (also 75 % reines Silber, damals der übliche Mindeststandard für Alltagssilber)
ei dieser Punzierung handelt es sich nicht um ein Tier, sondern um eine traditionelle Loth-Feingehaltspunze aus Österreich-Ungarn.
Der vermeintliche „Tierkopf“ oder die Tier-Silhouette ist in Wirklichkeit der kunstvoll geformte Stadt- bzw. Kontrollstempel einer historischen Garantiestelle der Habsburgermonarchie.
etails zur Punze:Die Zahl 12: Steht für den historischen Feingehalt in der Einheit Loth. Ein Feingehalt von 12 Loth entspricht 750/1000 Teilen (75 % reinem Silber).
Das Symbol: Bezeichnet das zuständige Prüfamt (die offizielle Kontrollstelle). Vor der Umstellung auf das bekanntere metrische System mit dem Dianakopf im Jahr 1867 nutzten die Städte in Österreich, Ungarn und den Kronländern individuelle Symbole oder verzierte Wappenschilde (wie den Wiener Doppeladler), in die das Jahr und der Feingehalt integriert waren.
Das Alter: Aufgrund des Loth-Systems lässt sich der abgebildete Gegenstand (ein antiker T-Griff, wie er häufig an Korkenziehern, eleganten Gehstöcken oder Servierutensilien vorkommt) genau auf die Zeit vor 1867 datieren.
1. Antikes Massivsilber: Die „12 Lot“-Legierung (750er Silber)
Vor der Einführung des heutigen Tausendstel-Systems (wie 800 oder 925) im Jahr 1888 wurde der Silbergehalt im deutschsprachigen Raum und weiten Teilen Europas in Lot angegeben. Die Skala reichte bis maximal 16 Lot (reines Feinsilber).
• Bedeutung: Eine eingestempelte „12“ (oft auch als 12 Lot oder 12 Löthig bezeichnet) bedeutet, dass das Stück zu 12/16 Teilen aus reinem Silber besteht.
• Heutiger Feingehalt: Das entspricht exakt 750er Silber (75 % reines Silber und 25 % Kupfer als Härtungsmittel).
• Alter: Objekte mit diesem Stempel sind meist historisch wertvolle Antiquitäten aus der Zeit vor 1888 (oft aus der Biedermeierzeit oder dem Barock).
