Michael Schmidt - Photographs 1965–2014 - 2020





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Michael Schmidt (1945 - 2014) gehört mit Bernd und Hilla Becher zu den stilprägenden Fotografen der deutschen Nachkriegsfotografie. Er ist mit seinen Werken in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten und hat sein Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. 2014 erhielt er den renommierten Prix Pictet.
Michael Schmidt fotografierte zunächst ausschließlich in Berlin. Hier entstanden Anfang der 1970er-Jahre Auftragsarbeiten für Bezirksämter und den Senat zu Stadtteilen wie Kreuzberg und Wedding oder zu sozialen Themen. Das Buch- und Ausstellungsprojekt "Waffenruhe", ein bildgewaltiges Psychogramm der damals geteilten Stadt, das 1987 erstmals in Berlin gezeigt wurde, machte Michael Schmidt auch international bekannt. Von der Konzentration auf die Motivwelt seiner Heimatstadt löste er sich mit der Werkgruppe "Ein-heit", die auf den Wiedervereinigungsprozess Deutschlands Bezug nimmt und der Öffentlichkeit erstmals 1996 im Museum of Modern Art in New York präsentiert wurde.
In seinen Arbeiten widmete sich Schmidt der Bedeutung des Stadtraums, der andauernden Aktualität von Geschichte, dem Selbstbildnis, dem Selbstverständnis von Frauen und der Bedeutung von Natur und Lebensmitteln. Durch die von Schmidt ständig weiter entwickelte fotografische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und die verschiedenen Veröffentlichungsformate hat sein Werk Vorbildcharakter.
Der 2020 erschienene Katalog (englische Ausgabe!) zur Retrospektive ist die erste das Lebenswerk umfassende Publikation und stellt in chronologischer Abfolge die künstlerische Entwicklung des Werks von Michael Schmidt vor. Die Werkgruppen werden anhand einer Auswahl repräsentativer Arbeiten gezeigt. Zahlreiche Abbildungen von Arbeitsmaterial wie Probeabzüge und Buchentwürfe sowie Archivalien wie Einladungskarten, Plakate und Ausstellungsansichten geben Informationen über die Arbeitsweise von Michael Schmidt bei der Realisierung seiner Buch- und Ausstellungsprojekte. Bei den Katalogessays handelt es sich um Texte von Kuratoren, die zu Lebzeiten des Künstlers eng mit ihm bei verschiedenen Projekten zusammengearbeitet haben. Beiträge von Ute Eskildsen, Janos Frecot, Peter Galassi, Heinz Liesbrock & Thomas Weski. 400 Seiten mit 521 (353 farb.) teils ganzseitigen Abbildungen, Ausstellungsverzeichnis und Bibliographie.
Michael Schmidt (1945 - 2014) gehört mit Bernd und Hilla Becher zu den stilprägenden Fotografen der deutschen Nachkriegsfotografie. Er ist mit seinen Werken in nationalen und internationalen Sammlungen vertreten und hat sein Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. 2014 erhielt er den renommierten Prix Pictet.
Michael Schmidt fotografierte zunächst ausschließlich in Berlin. Hier entstanden Anfang der 1970er-Jahre Auftragsarbeiten für Bezirksämter und den Senat zu Stadtteilen wie Kreuzberg und Wedding oder zu sozialen Themen. Das Buch- und Ausstellungsprojekt "Waffenruhe", ein bildgewaltiges Psychogramm der damals geteilten Stadt, das 1987 erstmals in Berlin gezeigt wurde, machte Michael Schmidt auch international bekannt. Von der Konzentration auf die Motivwelt seiner Heimatstadt löste er sich mit der Werkgruppe "Ein-heit", die auf den Wiedervereinigungsprozess Deutschlands Bezug nimmt und der Öffentlichkeit erstmals 1996 im Museum of Modern Art in New York präsentiert wurde.
In seinen Arbeiten widmete sich Schmidt der Bedeutung des Stadtraums, der andauernden Aktualität von Geschichte, dem Selbstbildnis, dem Selbstverständnis von Frauen und der Bedeutung von Natur und Lebensmitteln. Durch die von Schmidt ständig weiter entwickelte fotografische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit und die verschiedenen Veröffentlichungsformate hat sein Werk Vorbildcharakter.
Der 2020 erschienene Katalog (englische Ausgabe!) zur Retrospektive ist die erste das Lebenswerk umfassende Publikation und stellt in chronologischer Abfolge die künstlerische Entwicklung des Werks von Michael Schmidt vor. Die Werkgruppen werden anhand einer Auswahl repräsentativer Arbeiten gezeigt. Zahlreiche Abbildungen von Arbeitsmaterial wie Probeabzüge und Buchentwürfe sowie Archivalien wie Einladungskarten, Plakate und Ausstellungsansichten geben Informationen über die Arbeitsweise von Michael Schmidt bei der Realisierung seiner Buch- und Ausstellungsprojekte. Bei den Katalogessays handelt es sich um Texte von Kuratoren, die zu Lebzeiten des Künstlers eng mit ihm bei verschiedenen Projekten zusammengearbeitet haben. Beiträge von Ute Eskildsen, Janos Frecot, Peter Galassi, Heinz Liesbrock & Thomas Weski. 400 Seiten mit 521 (353 farb.) teils ganzseitigen Abbildungen, Ausstellungsverzeichnis und Bibliographie.

