Moritz Retzsch (1779–1857), After - Gretchen im Kerker






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Gretchen im Kerker ist eine romantische Handzeichnung auf Papier von Moritz Retzsch (1779–1857), nachlassend attribuiert, ca. 20,5 × 15,5 cm (mit Rahmen ca. 26,5 × 21 cm), signiert, in einwandfreiem Zustand, Herkunft Deutschland.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Moritz Retzsch (1779–1857), zugeschrieben – „Gretchen im Kerker“
Bemerkenswerte Zeichnung des 19. Jahrhunderts mit einer eindrucksvollen Darstellung von Gretchen im Kerker aus Goethes „Faust“.
Die junge Frau ist kniend und betend in einem düsteren, sakral anmutenden Kerkerraum dargestellt. Neben ihr befinden sich ein Kreuz und ein Totenschädel auf einem steinernen Podest. Monumentale Säulen, Gewölbe und ein kleines vergittertes Fenster verstärken die dramatische und zugleich kontemplative Wirkung der Szene.
Die Darstellung ist vollständig von Hand ausgeführt, mit Feder und schwarzer Tusche auf Papier. Die feine Linienführung und die sorgfältig modellierten Hell-Dunkel-Partien verleihen der kleinen Arbeit eine ungewöhnliche räumliche Tiefe.
Besonders interessant ist die historische Beschriftung auf der Rückseite des originalen Zeichenblattes. Dort finden sich unter anderem die Angaben:
„Friedr. Aug. Moritz Retzsch“
„1779–1857“
„Dresden“
„Mai 1966“
Zusätzlich befindet sich davon getrennt die Bezeichnung „M. Retzsch“ sowie weitere ältere handschriftliche Vermerke und Nummerierungen, darunter „Gretchen“, „195“ und „619“.
Die Rückseitenbeschriftungen stellen einen interessanten historischen Hinweis auf eine bereits frühere Beschäftigung mit einer möglichen Zuschreibung an Moritz Retzsch dar. Eine wissenschaftliche bzw. werkverzeichnisliche Bestätigung der Zuschreibung liegt derzeit nicht vor.
Retzsch ist insbesondere für seine Illustrationen zu Goethes „Faust“ bekannt. Die vorliegende, ungewöhnlich intime Darstellung der allein im Kerker betenden Gretchen ist daher ikonografisch besonders interessant.
Ein Kunstexperte hat die dargestellte Szene unabhängig als mit größter Wahrscheinlichkeit „Gretchen im Kerker“ identifiziert, konnte die Zeichnung anhand der vorliegenden Fotografien jedoch keinem bestimmten Künstler sicher zuordnen.
Maße der Zeichnung: ca. 20,5 × 15,5 cm
Maße mit Rahmen: ca. 26,5 × 21 cm
Die Zeichnung befindet sich in einem dekorativen, vergoldeten historischen Rahmen.
Ein interessantes Sammlerstück für Liebhaber der deutschen Romantik, der Goethe-Ikonografie und insbesondere der Werke und des Umfelds von Moritz Retzsch.
Moritz Retzsch (1779–1857), zugeschrieben – „Gretchen im Kerker“
Bemerkenswerte Zeichnung des 19. Jahrhunderts mit einer eindrucksvollen Darstellung von Gretchen im Kerker aus Goethes „Faust“.
Die junge Frau ist kniend und betend in einem düsteren, sakral anmutenden Kerkerraum dargestellt. Neben ihr befinden sich ein Kreuz und ein Totenschädel auf einem steinernen Podest. Monumentale Säulen, Gewölbe und ein kleines vergittertes Fenster verstärken die dramatische und zugleich kontemplative Wirkung der Szene.
Die Darstellung ist vollständig von Hand ausgeführt, mit Feder und schwarzer Tusche auf Papier. Die feine Linienführung und die sorgfältig modellierten Hell-Dunkel-Partien verleihen der kleinen Arbeit eine ungewöhnliche räumliche Tiefe.
Besonders interessant ist die historische Beschriftung auf der Rückseite des originalen Zeichenblattes. Dort finden sich unter anderem die Angaben:
„Friedr. Aug. Moritz Retzsch“
„1779–1857“
„Dresden“
„Mai 1966“
Zusätzlich befindet sich davon getrennt die Bezeichnung „M. Retzsch“ sowie weitere ältere handschriftliche Vermerke und Nummerierungen, darunter „Gretchen“, „195“ und „619“.
Die Rückseitenbeschriftungen stellen einen interessanten historischen Hinweis auf eine bereits frühere Beschäftigung mit einer möglichen Zuschreibung an Moritz Retzsch dar. Eine wissenschaftliche bzw. werkverzeichnisliche Bestätigung der Zuschreibung liegt derzeit nicht vor.
Retzsch ist insbesondere für seine Illustrationen zu Goethes „Faust“ bekannt. Die vorliegende, ungewöhnlich intime Darstellung der allein im Kerker betenden Gretchen ist daher ikonografisch besonders interessant.
Ein Kunstexperte hat die dargestellte Szene unabhängig als mit größter Wahrscheinlichkeit „Gretchen im Kerker“ identifiziert, konnte die Zeichnung anhand der vorliegenden Fotografien jedoch keinem bestimmten Künstler sicher zuordnen.
Maße der Zeichnung: ca. 20,5 × 15,5 cm
Maße mit Rahmen: ca. 26,5 × 21 cm
Die Zeichnung befindet sich in einem dekorativen, vergoldeten historischen Rahmen.
Ein interessantes Sammlerstück für Liebhaber der deutschen Romantik, der Goethe-Ikonografie und insbesondere der Werke und des Umfelds von Moritz Retzsch.
