Encyclopédie Méthodique – Recueil de Planches du Dictionnaire des Beaux-Arts - 1805






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Encyclopédie Méthodique – Recueil de Planches du Dictionnaire des Beaux-Arts, ein französischer illustrierter Tafelnband aus dem Jahr 1805, veröffentlicht in Paris von Chez H. Agasse, mit 130 Tafeln.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Recueil de planches du Dictionnaire des Beaux-Arts, faisant partie de l’Encyclopédie méthodique par ordre de matières
Paris, Chez H. Agasse, Imprimeur-Libraire, Rue des Poitevins No. 18, An XIII [1805].
Großformatiger Tafelband aus der berühmten französischen Encyclopédie méthodique, einem der bedeutenden enzyklopädischen Projekte der europäischen Aufklärung.
Der Band bildet den eigenständigen Tafelteil des Dictionnaire des Beaux-Arts und erschien 1805 in Paris bei Henri Agasse. Bibliographische Nachweise führen die Ausgabe mit 7 Seiten Tafelverzeichnis, 2 Seiten ergänzendem Text und 130 Tafelblättern. Das im vorliegenden Exemplar erhaltene zeitgenössische „État des planches“ bezeichnet den vorgesehenen Bestand als 100 einfache und 15 Doppeltafeln, entsprechend insgesamt 115 Tafeln bzw. 130 Tafelblättern.
Ein bibliographisch beschriebenes Vergleichsexemplar wird ebenfalls mit 115 Kupfertafeln – 100 einseitigen und 15 doppelseitigen Tafeln – angegeben.
Die Tafeln behandeln in außerordentlicher Detailfülle die Theorie und Praxis der bildenden Künste um 1800. Vertreten sind unter anderem:
Anatomie und Künstleranatomie
Zeichnung und Proportionslehre
Perspektive und Optik
Malerei
Bildhauerei in Ton, Gips, Marmor und Holz
Modellieren und Formenbau
Bearbeitung und Transport von Marmor und Skulpturen
Kupferstich und Radierung
Holzstich bzw. Holzgravur
Siegelgravur
Medaillen- und Edelsteingravur
Gravur auf Glas
historische Künstlerwerkzeuge und Werkstatteinrichtungen
Die Tafeln zeigen sowohl technische Konstruktionen und geometrische Darstellungen als auch Werkzeuge, Arbeitsgeräte, Werkstätten, anatomische Studien und künstlerische Vorlagen. Besonders reizvoll sind die detaillierten Darstellungen historischer Gravier- und Bildhauerwerkzeuge sowie die Tafeln zur praktischen Perspektivlehre.
Die Illustrationen sind als Kupferstiche ausgeführt. Auch institutionelle Nachweise beschreiben die Tafeln dieser Ausgabe als „engravings“ bzw. Kupferstiche.
Bedeutende Provenienz – Bibliothek Schloss Valençay
Von besonderem Interesse ist die Provenienz dieses Exemplars.
Auf dem vorderen Innendeckel befindet sich ein großes gestochenes, bekröntes Wappen-Exlibris mit der Bezeichnung:
„Bibliothèque du Château de Valençay“
Zusätzlich befindet sich auf einem Vorsatzblatt ein ovaler Besitzstempel „Bibliothèque Valençay“.
Dieses Exlibris ist mit der historischen Bibliothek auf Schloss Valençay verbunden, dem berühmten Besitz von Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754–1838), französischer Staatsmann, Diplomat und Außenminister.
Vergleichbare Bücher mit diesem Wappen-Exlibris werden im spezialisierten Buchhandel ausdrücklich als Exemplare aus der Bibliothek Talleyrands im Château de Valençay beschrieben. Die Bibliothèque nationale de France dokumentiert zudem den 1899 erschienenen Auktionskatalog „Bibliothèque du château de Valençay, dépendant de la succession du duc de Talleyrand, Valençay et Sagan“.
Damit besitzt der Band neben seinem kunst- und technikgeschichtlichen Inhalt eine bemerkenswerte historische Sammlungsprovenienz.
Großformatiger Hardcover-Einband mit marmoriert bzw. wolkig wirkendem braun-grauem Bezug und montiertem, goldgeprägtem Titelschild:
„RECUEIL DE PLANCHES DU DICTIONNAIRE – Des Beaux-Arts“
Der Einband weist alters- und gebrauchsbedingte Bereibungen, Verschmutzungen sowie Bestoßungen und kleinere Beschädigungen an Kanten und Ecken auf.
Das originale gedruckte „État des planches du Dictionnaire des Beaux-Arts“ ist vorhanden. Darin wird der vorgesehene Bestand der Sammlung mit 100 einfachen und 15 Doppeltafeln angegeben.
Das vorliegende Exemplar wurde jedoch nicht Blatt für Blatt vollständig kollationiert. Eine Garantie auf die absolute Vollständigkeit aller 115 Tafeln bzw. 130 Tafelblätter kann daher nicht gegeben werden.
Die zahlreichen vorhandenen Tafeln sowie das originale Tafelverzeichnis sind auf den Fotografien beispielhaft dokumentiert.
Alters- und gebrauchsgemäßer Zustand eines mehr als 220 Jahre alten Tafelwerks.
Das Papier ist altersbedingt stellenweise gebräunt und weist Stockflecken und Verfärbungen unterschiedlicher Intensität auf.
In einem Teil des Bandes befindet sich ein deutlich sichtbarer älterer Wasser-/Feuchtigkeitsfleck, der mehrere Blätter und Tafeln betrifft. Die Verfärbung liegt überwiegend im Randbereich, reicht bei einzelnen Tafeln jedoch auch in den Bereich der Darstellung hinein. Der Zustand ist auf den Fotografien deutlich dokumentiert.
Weiterhin vorhanden sind stellenweise kleinere Randläsuren, Knicke, Verschmutzungen und andere altersbedingte Gebrauchsspuren. Die breiten, teilweise unregelmäßigen Blattränder zeigen den historischen Charakter des Exemplars.
Auf dem Tafelverzeichnis und einzelnen Blättern befinden sich ältere handschriftliche Bleistiftmarkierungen bzw. Nummerierungen. Auf einem Vorsatzblatt befindet sich zusätzlich eine jüngere Bleistiftnotiz.
Die Kupferstiche selbst zeigen trotz der beschriebenen Altersspuren überwiegend eine klare, feine und kontrastreiche Druckqualität.
Bitte die zahlreichen Fotografien beachten; sie sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung.
Recueil de planches du Dictionnaire des Beaux-Arts, faisant partie de l’Encyclopédie méthodique par ordre de matières
Paris, Chez H. Agasse, Imprimeur-Libraire, Rue des Poitevins No. 18, An XIII [1805].
Großformatiger Tafelband aus der berühmten französischen Encyclopédie méthodique, einem der bedeutenden enzyklopädischen Projekte der europäischen Aufklärung.
Der Band bildet den eigenständigen Tafelteil des Dictionnaire des Beaux-Arts und erschien 1805 in Paris bei Henri Agasse. Bibliographische Nachweise führen die Ausgabe mit 7 Seiten Tafelverzeichnis, 2 Seiten ergänzendem Text und 130 Tafelblättern. Das im vorliegenden Exemplar erhaltene zeitgenössische „État des planches“ bezeichnet den vorgesehenen Bestand als 100 einfache und 15 Doppeltafeln, entsprechend insgesamt 115 Tafeln bzw. 130 Tafelblättern.
Ein bibliographisch beschriebenes Vergleichsexemplar wird ebenfalls mit 115 Kupfertafeln – 100 einseitigen und 15 doppelseitigen Tafeln – angegeben.
Die Tafeln behandeln in außerordentlicher Detailfülle die Theorie und Praxis der bildenden Künste um 1800. Vertreten sind unter anderem:
Anatomie und Künstleranatomie
Zeichnung und Proportionslehre
Perspektive und Optik
Malerei
Bildhauerei in Ton, Gips, Marmor und Holz
Modellieren und Formenbau
Bearbeitung und Transport von Marmor und Skulpturen
Kupferstich und Radierung
Holzstich bzw. Holzgravur
Siegelgravur
Medaillen- und Edelsteingravur
Gravur auf Glas
historische Künstlerwerkzeuge und Werkstatteinrichtungen
Die Tafeln zeigen sowohl technische Konstruktionen und geometrische Darstellungen als auch Werkzeuge, Arbeitsgeräte, Werkstätten, anatomische Studien und künstlerische Vorlagen. Besonders reizvoll sind die detaillierten Darstellungen historischer Gravier- und Bildhauerwerkzeuge sowie die Tafeln zur praktischen Perspektivlehre.
Die Illustrationen sind als Kupferstiche ausgeführt. Auch institutionelle Nachweise beschreiben die Tafeln dieser Ausgabe als „engravings“ bzw. Kupferstiche.
Bedeutende Provenienz – Bibliothek Schloss Valençay
Von besonderem Interesse ist die Provenienz dieses Exemplars.
Auf dem vorderen Innendeckel befindet sich ein großes gestochenes, bekröntes Wappen-Exlibris mit der Bezeichnung:
„Bibliothèque du Château de Valençay“
Zusätzlich befindet sich auf einem Vorsatzblatt ein ovaler Besitzstempel „Bibliothèque Valençay“.
Dieses Exlibris ist mit der historischen Bibliothek auf Schloss Valençay verbunden, dem berühmten Besitz von Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754–1838), französischer Staatsmann, Diplomat und Außenminister.
Vergleichbare Bücher mit diesem Wappen-Exlibris werden im spezialisierten Buchhandel ausdrücklich als Exemplare aus der Bibliothek Talleyrands im Château de Valençay beschrieben. Die Bibliothèque nationale de France dokumentiert zudem den 1899 erschienenen Auktionskatalog „Bibliothèque du château de Valençay, dépendant de la succession du duc de Talleyrand, Valençay et Sagan“.
Damit besitzt der Band neben seinem kunst- und technikgeschichtlichen Inhalt eine bemerkenswerte historische Sammlungsprovenienz.
Großformatiger Hardcover-Einband mit marmoriert bzw. wolkig wirkendem braun-grauem Bezug und montiertem, goldgeprägtem Titelschild:
„RECUEIL DE PLANCHES DU DICTIONNAIRE – Des Beaux-Arts“
Der Einband weist alters- und gebrauchsbedingte Bereibungen, Verschmutzungen sowie Bestoßungen und kleinere Beschädigungen an Kanten und Ecken auf.
Das originale gedruckte „État des planches du Dictionnaire des Beaux-Arts“ ist vorhanden. Darin wird der vorgesehene Bestand der Sammlung mit 100 einfachen und 15 Doppeltafeln angegeben.
Das vorliegende Exemplar wurde jedoch nicht Blatt für Blatt vollständig kollationiert. Eine Garantie auf die absolute Vollständigkeit aller 115 Tafeln bzw. 130 Tafelblätter kann daher nicht gegeben werden.
Die zahlreichen vorhandenen Tafeln sowie das originale Tafelverzeichnis sind auf den Fotografien beispielhaft dokumentiert.
Alters- und gebrauchsgemäßer Zustand eines mehr als 220 Jahre alten Tafelwerks.
Das Papier ist altersbedingt stellenweise gebräunt und weist Stockflecken und Verfärbungen unterschiedlicher Intensität auf.
In einem Teil des Bandes befindet sich ein deutlich sichtbarer älterer Wasser-/Feuchtigkeitsfleck, der mehrere Blätter und Tafeln betrifft. Die Verfärbung liegt überwiegend im Randbereich, reicht bei einzelnen Tafeln jedoch auch in den Bereich der Darstellung hinein. Der Zustand ist auf den Fotografien deutlich dokumentiert.
Weiterhin vorhanden sind stellenweise kleinere Randläsuren, Knicke, Verschmutzungen und andere altersbedingte Gebrauchsspuren. Die breiten, teilweise unregelmäßigen Blattränder zeigen den historischen Charakter des Exemplars.
Auf dem Tafelverzeichnis und einzelnen Blättern befinden sich ältere handschriftliche Bleistiftmarkierungen bzw. Nummerierungen. Auf einem Vorsatzblatt befindet sich zusätzlich eine jüngere Bleistiftnotiz.
Die Kupferstiche selbst zeigen trotz der beschriebenen Altersspuren überwiegend eine klare, feine und kontrastreiche Druckqualität.
Bitte die zahlreichen Fotografien beachten; sie sind Bestandteil der Zustandsbeschreibung.
