Elastolin - Figur - Seltene Original Elastolin / Lineol - Deutsche Musikcorps - WWII u.a. (14) - Elastolin






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Seltene Original Elastolin / Lineol - Deutsche Musikcorps - WWII u.a. (siehe Bilder)
14 x Soldaten u.a. / seltene Figuren
Elastolin: Massefiguren wurden schon um 1880 in Österreich von dem in Wien ansässigen Unternehmen Emil Pfeiffer produziert, das aufgrund der "liebevollen und bunten Bemalung“ seiner Figuren weltberühmt wurde.
Um 1900 begann die Produktion in Deutschland. Ähnlich wie bei Zinnfiguren deckte sie thematisch eine enorme Bandbreite ab, stellte schwerpunktmäßig jedoch Kriegsspielzeug dar. Zubehör wie Fahrzeuge wurden meist aus Blech gefertigt, zuweilen gab es auch Mischformen, beispielsweise Blechkutschen mit Besatzung und Pferden aus Masse. Da sich andere Hersteller meist an die Größenmaßstäbe von Hausser hielten, waren die Produkte oft untereinander kombinierbar. Da viele Hersteller sich nicht nur auf Kriegsspielzeug spezialisiert hatten, sondern auch Organisationen und Führungspersonal des NS-Regimes in ihren Figuren darstellten, war nach dem Zweiten Weltkrieg eine Wiederaufnahme der Produktion in allen Besatzungszonen Deutschlands schwierig.
Lineol bis 1945
Die Lineol Aktiengesellschaft wurde 1906 von Oskar Wilhelm Wiederholz in Brandenburg an der Havel gegründet. Bereits seit 1903 entwickelte er die dazu nötige Masse, die im Gegensatz zur Masse des Mitbewerbers Elastolin auch Leinöl und Baumharz enthält.
Mitverantwortlich für den Erfolg von Lineol war der Berliner Künstler Albert Caasmann, der seit 1909 die Vorlagen der Figuren aus Wachs entwarf. Er wurde 1919 unter Wiederholz leitender Modelleur und war bis 1952 auch Leiter der Figurenherstellung. In den 1930er-Jahren beschäftigte die LINEOL AG 300 bis 400 Mitarbeiter.
Ein hoher Detaillierungsgrad der Figuren war verantwortlich für den schnellen Erfolg der Figuren. Die Tiere des Berliner Zoos dienten als Vorbilder für die Wildtiere. Zwei berühmte Beispiele aus der Tierfigurenproduktion sind das Nilpferd Knautschke und der Gorilla „Bobby“, die Albert Caasmann in Miniatur verewigt hat. Neben den Massefiguren produzierte Lineol qualitativ hochwertige Blechspielzeuge. Die Figuren waren in unterschiedlichen Maßstäben bzw. Größen (von 17 cm bis 4 cm) erhältlich, wobei sich über die Jahre die Figuren-Größe von 7,5 cm durchsetzte.
Die Massefiguren von Lineol sind durch einen rechteckigen Sockel leicht von den Figuren der Firma Hausser (Markenname Elastolin) zu unterscheiden.
Sehr schöne Sammlung von detailgetreuen Figuren.
Ein Muss für jeden Sammler. Zustand siehe Bilder
Figurenverkauf ohne Deko Häuser
Hinweis : Kosten zur Paketversendung beinhaltet Verpackung-, Versand-, Porto-, Sendungsverfolgungsgebühren und eine Versicherung bis zu 500€.
Figuren sind zerbrechlich. Durch Versand ist Beschädigung möglich.
Seltene Original Elastolin / Lineol - Deutsche Musikcorps - WWII u.a. (siehe Bilder)
14 x Soldaten u.a. / seltene Figuren
Elastolin: Massefiguren wurden schon um 1880 in Österreich von dem in Wien ansässigen Unternehmen Emil Pfeiffer produziert, das aufgrund der "liebevollen und bunten Bemalung“ seiner Figuren weltberühmt wurde.
Um 1900 begann die Produktion in Deutschland. Ähnlich wie bei Zinnfiguren deckte sie thematisch eine enorme Bandbreite ab, stellte schwerpunktmäßig jedoch Kriegsspielzeug dar. Zubehör wie Fahrzeuge wurden meist aus Blech gefertigt, zuweilen gab es auch Mischformen, beispielsweise Blechkutschen mit Besatzung und Pferden aus Masse. Da sich andere Hersteller meist an die Größenmaßstäbe von Hausser hielten, waren die Produkte oft untereinander kombinierbar. Da viele Hersteller sich nicht nur auf Kriegsspielzeug spezialisiert hatten, sondern auch Organisationen und Führungspersonal des NS-Regimes in ihren Figuren darstellten, war nach dem Zweiten Weltkrieg eine Wiederaufnahme der Produktion in allen Besatzungszonen Deutschlands schwierig.
Lineol bis 1945
Die Lineol Aktiengesellschaft wurde 1906 von Oskar Wilhelm Wiederholz in Brandenburg an der Havel gegründet. Bereits seit 1903 entwickelte er die dazu nötige Masse, die im Gegensatz zur Masse des Mitbewerbers Elastolin auch Leinöl und Baumharz enthält.
Mitverantwortlich für den Erfolg von Lineol war der Berliner Künstler Albert Caasmann, der seit 1909 die Vorlagen der Figuren aus Wachs entwarf. Er wurde 1919 unter Wiederholz leitender Modelleur und war bis 1952 auch Leiter der Figurenherstellung. In den 1930er-Jahren beschäftigte die LINEOL AG 300 bis 400 Mitarbeiter.
Ein hoher Detaillierungsgrad der Figuren war verantwortlich für den schnellen Erfolg der Figuren. Die Tiere des Berliner Zoos dienten als Vorbilder für die Wildtiere. Zwei berühmte Beispiele aus der Tierfigurenproduktion sind das Nilpferd Knautschke und der Gorilla „Bobby“, die Albert Caasmann in Miniatur verewigt hat. Neben den Massefiguren produzierte Lineol qualitativ hochwertige Blechspielzeuge. Die Figuren waren in unterschiedlichen Maßstäben bzw. Größen (von 17 cm bis 4 cm) erhältlich, wobei sich über die Jahre die Figuren-Größe von 7,5 cm durchsetzte.
Die Massefiguren von Lineol sind durch einen rechteckigen Sockel leicht von den Figuren der Firma Hausser (Markenname Elastolin) zu unterscheiden.
Sehr schöne Sammlung von detailgetreuen Figuren.
Ein Muss für jeden Sammler. Zustand siehe Bilder
Figurenverkauf ohne Deko Häuser
Hinweis : Kosten zur Paketversendung beinhaltet Verpackung-, Versand-, Porto-, Sendungsverfolgungsgebühren und eine Versicherung bis zu 500€.
Figuren sind zerbrechlich. Durch Versand ist Beschädigung möglich.
