Italienische Schule (XVII) - Plus Intus Quam Foris – Großformatiges Barockfresko mit Vulkan






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Plus Intus Quam Foris – Großformatiges Barockfresko-Fragment aus Italien (17. Jahrhundert) in Mischtechnik, Darstellung einer Vulkanlandschaft in einer barocken Kartusche und mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Großformatiges barockes Strappo-Fresko „PLUS INTUS QUAM FORIS“ – Italien, 17. Jahrhundert
Außergewöhnliches großformatiges Fragment einer italienischen Wandmalerei mit einer allegorischen Vulkanlandschaft, eingefasst in eine reich ornamentierte barocke Kartusche.
Im Zentrum erhebt sich ein ausbrechender Vulkan, dessen Rauch- und Feuersäule die ansonsten ruhige Landschaft beherrscht. Die Darstellung wird von der lateinischen Devise „PLUS INTUS QUAM FORIS“ begleitet – sinngemäß „Mehr innen als außen“.
Die Verbindung von Bild und lateinischem Sinnspruch entspricht der Tradition der Emblematik, die insbesondere im 17. Jahrhundert in der Ausstattung repräsentativer und geistlicher Räume verbreitet war. Der Vulkan lässt sich dabei als Sinnbild einer verborgenen, im Inneren wirkenden Kraft verstehen: Unter einer äußerlich ruhigen Oberfläche liegt eine Energie, die sich erst im Ausbruch offenbart. Gerade der Gegensatz zwischen äußerer Ruhe und innerer Spannung verleiht der Darstellung ihre besondere Wirkung.
Das Fresko gehört zu einer erhaltenen Gruppe von drei stilistisch und konzeptionell zusammengehörenden Wandmalereien. Ein weiteres Fragment zeigt eine musizierende Sirene mit der Devise „DULCEDINE CAPIT“, ein drittes einen Baum und Spiegel mit „IN ME IPSO SE FALLIT“. Die wiederkehrende Verbindung von Landschaft, allegorischem Motiv, ornamentaler Kartusche und lateinischem Sinnspruch spricht für einen ursprünglich zusammenhängenden emblematischen Bildzyklus.
Nach überlieferten Angaben stammen die Fragmente aus Süditalien beziehungsweise dem Raum Neapel und sollen zu einem ehemaligen klösterlichen Zusammenhang gehört haben. Da die ursprüngliche architektonische Herkunft heute nicht mehr dokumentarisch nachgewiesen werden kann, ist diese Provenienz als Überlieferung und nicht als gesicherte Zuschreibung zu verstehen.
Die Wandmalerei wurde vermutlich bereits um die Mitte des 20. Jahrhunderts im Strappo-Verfahren von ihrer ursprünglichen Wand abgenommen und dadurch erhalten. Später erfolgten konservatorische Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen.
Heute ist das Fresko auf einer Alu-Dibond-Platte montiert und rückseitig mit einer stabilen Holzkonstruktion versehen. Dadurch lässt sich das ursprünglich architekturgebundene Wandfragment heute als eigenständiges großformatiges Kunstwerk präsentieren.
Die historische Oberfläche mit Patina, Bereibungen und altersbedingten Fehlstellen wurde sichtbar belassen und vermittelt den fragmentarischen Charakter und die Geschichte des Werkes.
Mit seinen ca. 196 × 130 cm besitzt das Fresko eine außergewöhnliche räumliche Präsenz. Die monumentale barocke Kartusche, die ungewöhnliche Vulkanikonografie und die lateinische Devise machen es zu einem eindrucksvollen Beispiel emblematischer italienischer Wandmalerei.
Italien, 17. Jahrhundert
Italienische Schule (XVII)
Barock
Strappo / abgenommene Wandmalerei
Nicht signiert
Maße: ca. 196 × 130 cm
Die gegebenenfalls gezeigte Interieuraufnahme ist eine Visualisierung und dient ausschließlich dazu, Größe und Wirkung des Freskos in einem räumlichen Zusammenhang zu veranschaulichen.
Großformatiges barockes Strappo-Fresko „PLUS INTUS QUAM FORIS“ – Italien, 17. Jahrhundert
Außergewöhnliches großformatiges Fragment einer italienischen Wandmalerei mit einer allegorischen Vulkanlandschaft, eingefasst in eine reich ornamentierte barocke Kartusche.
Im Zentrum erhebt sich ein ausbrechender Vulkan, dessen Rauch- und Feuersäule die ansonsten ruhige Landschaft beherrscht. Die Darstellung wird von der lateinischen Devise „PLUS INTUS QUAM FORIS“ begleitet – sinngemäß „Mehr innen als außen“.
Die Verbindung von Bild und lateinischem Sinnspruch entspricht der Tradition der Emblematik, die insbesondere im 17. Jahrhundert in der Ausstattung repräsentativer und geistlicher Räume verbreitet war. Der Vulkan lässt sich dabei als Sinnbild einer verborgenen, im Inneren wirkenden Kraft verstehen: Unter einer äußerlich ruhigen Oberfläche liegt eine Energie, die sich erst im Ausbruch offenbart. Gerade der Gegensatz zwischen äußerer Ruhe und innerer Spannung verleiht der Darstellung ihre besondere Wirkung.
Das Fresko gehört zu einer erhaltenen Gruppe von drei stilistisch und konzeptionell zusammengehörenden Wandmalereien. Ein weiteres Fragment zeigt eine musizierende Sirene mit der Devise „DULCEDINE CAPIT“, ein drittes einen Baum und Spiegel mit „IN ME IPSO SE FALLIT“. Die wiederkehrende Verbindung von Landschaft, allegorischem Motiv, ornamentaler Kartusche und lateinischem Sinnspruch spricht für einen ursprünglich zusammenhängenden emblematischen Bildzyklus.
Nach überlieferten Angaben stammen die Fragmente aus Süditalien beziehungsweise dem Raum Neapel und sollen zu einem ehemaligen klösterlichen Zusammenhang gehört haben. Da die ursprüngliche architektonische Herkunft heute nicht mehr dokumentarisch nachgewiesen werden kann, ist diese Provenienz als Überlieferung und nicht als gesicherte Zuschreibung zu verstehen.
Die Wandmalerei wurde vermutlich bereits um die Mitte des 20. Jahrhunderts im Strappo-Verfahren von ihrer ursprünglichen Wand abgenommen und dadurch erhalten. Später erfolgten konservatorische Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen.
Heute ist das Fresko auf einer Alu-Dibond-Platte montiert und rückseitig mit einer stabilen Holzkonstruktion versehen. Dadurch lässt sich das ursprünglich architekturgebundene Wandfragment heute als eigenständiges großformatiges Kunstwerk präsentieren.
Die historische Oberfläche mit Patina, Bereibungen und altersbedingten Fehlstellen wurde sichtbar belassen und vermittelt den fragmentarischen Charakter und die Geschichte des Werkes.
Mit seinen ca. 196 × 130 cm besitzt das Fresko eine außergewöhnliche räumliche Präsenz. Die monumentale barocke Kartusche, die ungewöhnliche Vulkanikonografie und die lateinische Devise machen es zu einem eindrucksvollen Beispiel emblematischer italienischer Wandmalerei.
Italien, 17. Jahrhundert
Italienische Schule (XVII)
Barock
Strappo / abgenommene Wandmalerei
Nicht signiert
Maße: ca. 196 × 130 cm
Die gegebenenfalls gezeigte Interieuraufnahme ist eine Visualisierung und dient ausschließlich dazu, Größe und Wirkung des Freskos in einem räumlichen Zusammenhang zu veranschaulichen.
