Steinschönau Fachschule - Vase - Uranglas, Opalglas

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Jeroen Zoetmulder
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Antike böhmische Uranopalin-Glasvase mit einer handgemalten pastoralen Szene, Josef Ahne zugeschrieben, ca. 1870–1890, mit Vergoldung, grünem Zierband unten und Unterseite mit der Nummer 1.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Antiker böhmischer Uran-Opalglas-Vase mit pastoralem Motiv – Zuschreibung Josef Ahne, ca. 1870–1890

Eine schöne Vase aus dem 19. Jahrhundert aus böhmischem Opalglas, handbemalt mit einer reizvollen pastoral-szenerischen Darstellung eines jungen Mädchens und eines Jungen in einer ländlichen Landschaft, begleitet von Tieren. Die Szenerie wird von zarten floralen Verzierungen, Vergoldungen und einem kontrastierenden dunkelgrünen Band am unteren Körper eingefasst.

Die Vase besteht aus opakem Weiß-/Elfenbein-Opalglas und zeigt unter ultraviolettem Licht eine außerordentlich starke grüne Fluoreszenz, was auf das Vorhandensein von Uran im Glas hinweist.

Die Verzierung und Ausführung weisen starke Ähnlichkeiten zu Arbeiten auf, die Josef Ahne (1830–1909) zugesprochen werden, dem renommierten böhmischen Glasmaler, der sein eigenes Atelier in Steinschönau (heute Kamenický Šenov) gründete. Ahne war besonders bekannt für fein gemalte figurative und porträtartige Szenen auf Opalglas. Zahlreiche erhaltene Exemplare zeigen Kinder, Figuren, Landschaften, florale Verzierung und Vergoldung.

Die Unterseite dieses Vasenobjekts ist mit der Zahl „1“ versehen. Auf dokumentierten Ahne-Stücken findet man ebenfalls nummerierte Basen; so ist zum Beispiel eine signierte Ahne-Vase mit der Nummer „5“ auf der Unterseite registriert worden. Allerdings konnte kein ursprünglicher historischer Katalog gefunden werden, der eindeutig die Nummer „1“ mit diesem konkreten Vase-Design identifiziert; daher gilt die Markierung eher als mögliches Werkstatt- oder Modellnummer denn als bestätigte Katalognummer.

Vergleichbare Ahne-Opalglas-Vasen sind als späte 19. Jahrhundert böhmische Stücke dokumentiert, während einige Beispiele als mit der französischen Baccarat-Tradition oder der „Baccarat-Schule“ assoziiert beschrieben werden.

Die Kombination aus dem fein gemalten pastoralem Motiv, Opalglas, vergoldeter Verzierung, nummerierter Basis und der außergewöhnlich starken Uranfluoreszenz macht dieses Stück besonders interessant für Sammler böhmischer 19. Jahrhundert-Gläser und Uran-Gläser.

Zuschreibung: Josef Ahne oder seinem Atelier/Umkreis
Herkunft: Böhmen, vermutlich Steinschönau (heute Kamenický Šenov, Tschechische Republik)
Datum: ca. 1870–1890
Material: Opalglas mit Uran
Technik: Blasglas, handbemalt und vergoldet
Markierung: Die Unterseite trägt die Nummer „1“
Verzierung: Pastoral-Motiv mit Kindern und Tieren, florale Verzierung und Vergoldung
Besonderes Merkmal: Starke grüne Uran-Fluoreszenz unter UV-Licht
Signatur: Keine deutlich sichtbare Ahne-Signatur

Antiker böhmischer Uran-Opalglas-Vase mit pastoralem Motiv – Zuschreibung Josef Ahne, ca. 1870–1890

Eine schöne Vase aus dem 19. Jahrhundert aus böhmischem Opalglas, handbemalt mit einer reizvollen pastoral-szenerischen Darstellung eines jungen Mädchens und eines Jungen in einer ländlichen Landschaft, begleitet von Tieren. Die Szenerie wird von zarten floralen Verzierungen, Vergoldungen und einem kontrastierenden dunkelgrünen Band am unteren Körper eingefasst.

Die Vase besteht aus opakem Weiß-/Elfenbein-Opalglas und zeigt unter ultraviolettem Licht eine außerordentlich starke grüne Fluoreszenz, was auf das Vorhandensein von Uran im Glas hinweist.

Die Verzierung und Ausführung weisen starke Ähnlichkeiten zu Arbeiten auf, die Josef Ahne (1830–1909) zugesprochen werden, dem renommierten böhmischen Glasmaler, der sein eigenes Atelier in Steinschönau (heute Kamenický Šenov) gründete. Ahne war besonders bekannt für fein gemalte figurative und porträtartige Szenen auf Opalglas. Zahlreiche erhaltene Exemplare zeigen Kinder, Figuren, Landschaften, florale Verzierung und Vergoldung.

Die Unterseite dieses Vasenobjekts ist mit der Zahl „1“ versehen. Auf dokumentierten Ahne-Stücken findet man ebenfalls nummerierte Basen; so ist zum Beispiel eine signierte Ahne-Vase mit der Nummer „5“ auf der Unterseite registriert worden. Allerdings konnte kein ursprünglicher historischer Katalog gefunden werden, der eindeutig die Nummer „1“ mit diesem konkreten Vase-Design identifiziert; daher gilt die Markierung eher als mögliches Werkstatt- oder Modellnummer denn als bestätigte Katalognummer.

Vergleichbare Ahne-Opalglas-Vasen sind als späte 19. Jahrhundert böhmische Stücke dokumentiert, während einige Beispiele als mit der französischen Baccarat-Tradition oder der „Baccarat-Schule“ assoziiert beschrieben werden.

Die Kombination aus dem fein gemalten pastoralem Motiv, Opalglas, vergoldeter Verzierung, nummerierter Basis und der außergewöhnlich starken Uranfluoreszenz macht dieses Stück besonders interessant für Sammler böhmischer 19. Jahrhundert-Gläser und Uran-Gläser.

Zuschreibung: Josef Ahne oder seinem Atelier/Umkreis
Herkunft: Böhmen, vermutlich Steinschönau (heute Kamenický Šenov, Tschechische Republik)
Datum: ca. 1870–1890
Material: Opalglas mit Uran
Technik: Blasglas, handbemalt und vergoldet
Markierung: Die Unterseite trägt die Nummer „1“
Verzierung: Pastoral-Motiv mit Kindern und Tieren, florale Verzierung und Vergoldung
Besonderes Merkmal: Starke grüne Uran-Fluoreszenz unter UV-Licht
Signatur: Keine deutlich sichtbare Ahne-Signatur

Details

Epoche
1400-1900
Stil-Untertyp
Viktorianisch
Glasart
Opalglas, Uranglas
Anzahl der Objekte
1
Herkunftsland
Tschechien
Material
Glas
Stil
Antik
Hersteller / Marke
Steinschönau Fachschule
Farbe
Grün, Weiß
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
31 cm
Breite
14,5 cm
Tiefe
14,5 cm
Geschätzter Zeitraum
1850-1900
NiederlandeVerifiziert
Privat

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