Spanish School (XIX) - XL FORMAT - Portrait of a Gentleman






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spanische / katalanische Schule, Ende des 19. Jahrhunderts
Porträt eines Ritters mit Büchern und Familienwappen
Öl auf Leinwand · Großformat · ca. 1870–1890
Technische Daten
Autor: Unbekannt
Schule: Spanisch / katalanisch
Epoche: Ende des 19. Jahrhunderts, circa 1870–1890
Titel: Porträt eines Ritters mit Büchern und Familienwappen
Technik: Öl auf Leinwand
Gattung: Porträt eines „Aparat“-/Darstellungsporträt
Maße des Gemäldes: 146 × 76 cm
Gesamtmaße mit Rahmen: 171 × 100 cm
Format: Großformat, Figur praktisch ganzfigurig
Iconografische Elemente: Bücher, Schreibtisch, Dokumente, mögliches Heraldisches Wappen und Ring
Rahmen: Bedeutender antiker goldener Rahmen aus Holz gefertigt und mit Anbringung ornamentaler Elemente verziert, ästhetisch historicistisch im Stil des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts
Herkunft: Privatsammlung, Spanien
Zustand: Zustand entsprechend dem Alter. Die Oberfläche weist die typischen Merkmale eines historischen Gemäldes aus dem späten 19. Jahrhundert auf. Ausführlich in den Fotografien einsehbar.
Beschreibung
WICHTIGE INFORMATION ZUM TRANSPORT
Aufgrund des Großformats des Werks und des großen Rahmens muss der Transport besonders behandelt werden.
Die auf der Plattform angegebenen Versandkosten sind als grobe Orientierung zu verstehen.
Der Käufer kann die Abholung oder den Transport des Werks selbst organisieren, falls gewünscht.
Falls die tatsächlichen Kosten für Verpackung, Handling oder spezialisierten Transport höher ausfallen als der zunächst angegebene Betrag, ist eine entsprechende Mehrzahlung vom Käufer zu tragen.
Eine persönliche Abholung oder ein zwischen beiden Parteien vereinbarer Transport kann ebenfalls koordiniert werden.
Das Werk wird mit größtmöglicher Sorgfalt vorbereitet, aber aufgrund der Abmessungen empfehlen wir einen professionellen oder spezialisierten Kunst- und Großformattransport.
Wichtige großformatige Porträtaufnahme eines Mannes, vermutlich in Spanien – mit Merkmalen, die mit dem katalanischen Umfeld vereinbar sind – im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
Das Werk stellt einen jungen Ritter dar, elegant gekleidet in eine schwarze, doppelt geknöpfte Frackjacke, Hemd mit hohem Kragen und eine kleine ornamentale Halskette. Die Schlichtheit der Kleidung kontrastiert absichtlich mit der Wärme des Gesichts und der Hände, die zentrale Blickpunkte der Komposition sind.
Wir befinden uns vor einem besonders interessanten Beispiel des bürgerlichen Porträtdarstellungstrends, ein Genre, das im 19. Jahrhundert unter freiberuflichen Fachleuten, Akademikern, Juristen, Unternehmern und Mitgliedern urbaner Eliten enorm an Bedeutung gewann.
Der Maler konstruiert die Figur nicht nur über äußere Merkmale, sondern durch eine elaborierte symbolische Sprache.
Die rechte Hand ruht auf mehreren Büchern und Dokumenten, ein Attribut, das traditionell mit Kultur, Studium und intellektueller Arbeit verbunden ist. Die Anordnung könnte darauf hindeuten, dass der Dargestellte eine Tätigkeit im Zusammenhang mit Recht, Verwaltung, Lehre oder einer anderen akademischen Profession ausübte, obwohl seine Identität derzeit noch ungeklärt bleibt.
Besonders aufschlussreich ist das Wappen in der oberen linken Ecke. Obwohl es derzeit teilweise verblasst scheint, sind die Struktur des Blasones und die Figuren, die als Schildhalter wirken, noch erkennbar. Seine Präsenz deutet auf den ausdrücklichen Willen zur familiären, institutionellen oder sozialen Identifikation hin und gehört zu den interessantesten Elementen für eine zukünftige Untersuchung des Werks.
Bildkünstlerische Qualität
Über seinen dokumentarischen Wert hinaus besitzt das Gemälde eine bemerkenswerte Ausführungsqualität.
Das Gesicht ist mit besonderer Aufmerksamkeit ausgearbeitet. Der Künstler verbindet eine sehr präzise Gestaltung von Augen, Nase und Lippen mit extrem sanften Übergängen in der Haut. Besonders gelungen ist die Modellierung der Wangenknochen, der Übergang zum leichten Bartwuchs und die sorgfältige Beschreibung von Haaren und Schnurrbart.
Der Blick, leicht vom Betrachter abgewandt, vermeidet die starre Haltung typischer offizieller Porträts und verleiht der Figur eine überraschende psychologische Präsenz.
Auch die Hand, die auf den Büchern ruht, verdient Beachtung, sicher anatomisch ausgeführt und mit zarten Lichtmodulationen versehen. Gerade in Gesicht und Händen lag traditionell der Aufwand der besten akademischen Porträtisten des 19. Jahrhunderts.
Der schwarze Anzug ist durch eine deutlich komplexere Farbgebung gemalt als es zuerst scheint: Verschiedene Schwarz-, Grau-, Grün- und Brauntöne ermöglichen das Trennen der Revers, Ärmel und Falten, ohne die Gesamt-Sobriedität zu brechen.
Der dekorative Hintergrund mit Grüntönen und ornamentalen Motiven positioniert die Figur in einem gehobenen Innenraum und trägt zu dieser Eindruck eines prestigeträchtigen, auf Auftrag gefertigten Porträts bei.
Künstlerischer Kontext
Aufgrund Komposition und Technik gehört das Werk zur großen spanischen Tradition des akademischen Porträts im späten 19. Jahrhundert.
Seine Behandlung erinnert an die Sprache der Porträtisten aus den akademischen Kreisen Madrids und Barcelonas, in einer Epoche, die von Persönlichkeiten wie Federico de Madrazo, Raimundo de Madrazo, Francesc Masriera, Antoni Caba, Joaquín Espalter oder José Casado del Alisal u. a. geprägt war.
Diese Referenzen sind ausschließlich als künstlerischer Kontext und Vergleich zu verstehen, nicht als Vorschlag einer Autorschaft.
Die Identität des Malers bleibt offen. Gerade die Kombination aus Großformat, sorgfältiger Ausführung, intellektueller Ikonografie, möglicher Heraldik und dem Fehlen einer derzeit identifizierbaren Signatur machen das Werk besonders attraktiv für Sammler, die weiterforschen möchten.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Untersuchung des Wappens, der familiären Herkunft oder der Identifikation der Person in Zukunft sowohl das Porträt als auch einen möglichen Autor näher rücken lässt.
Rahmen
Der Gemälde behinhaltet einen außergewöhnlichen goldenen Rahmen in Großformat, üppig verzier von aufeinanderfolgenden Bändern aus Pflanzen- und Ornamentmotiven.
Der Reichtum des Rahmens steht in perfekter Übereinstimmung mit dem repräsentativen Charakter des Gemäldes und stützt die Hypothese, dass es ursprünglich sich um eine Auftraggabe von sozialer oder institutioneller Bedeutung handelte.
Aufgrund seiner Dimensionen und Präsenz bilden Gemälde und Rahmen eine monumentale dekorative Einheit.
Schlussbeobachtung
Es handelt sich um ein spanisches Porträt des späten 19. Jahrhunderts eines noch unidentifizierten Autors, dessen bildnerische Qualität es über einen Großteil der rein kommerziell anonymen Produktion zu stellen scheint.
Das derzeitige Fehlen einer endgültigen Zuschreibung mindert nicht das Interesse des Werks; im Gegenteil: Das teilweise sichtbare Wappen, die sorgfältige Ikonografie und die bemerkenswerte Ausführung von Gesicht und Händen eröffnen eine interessante Forschungsrichtung für den zukünftigen Eigentümer.
Der Rahmen wird zusammen mit dem Werk kostenlos angeboten.
Aufgrund seines Alteres kann eine eventuelle Reklamation hinsichtlich des Rahmens ausgeschlossen werden.
Der Versand erfolgt durch ein professionelles, spezialisiertes Unternehmen, mit maßgefertigten Kartons und Foam-Schutz.
Weltweiter Versand. Aufgrund des Großformats des Stücks gehen eventuelle Mehrkosten aus Verpackung, Abmessungen, Zielkontinent oder Auslandssendungen zulasten des Käufers.
Der Verkäufer stellt sich vor
Spanische / katalanische Schule, Ende des 19. Jahrhunderts
Porträt eines Ritters mit Büchern und Familienwappen
Öl auf Leinwand · Großformat · ca. 1870–1890
Technische Daten
Autor: Unbekannt
Schule: Spanisch / katalanisch
Epoche: Ende des 19. Jahrhunderts, circa 1870–1890
Titel: Porträt eines Ritters mit Büchern und Familienwappen
Technik: Öl auf Leinwand
Gattung: Porträt eines „Aparat“-/Darstellungsporträt
Maße des Gemäldes: 146 × 76 cm
Gesamtmaße mit Rahmen: 171 × 100 cm
Format: Großformat, Figur praktisch ganzfigurig
Iconografische Elemente: Bücher, Schreibtisch, Dokumente, mögliches Heraldisches Wappen und Ring
Rahmen: Bedeutender antiker goldener Rahmen aus Holz gefertigt und mit Anbringung ornamentaler Elemente verziert, ästhetisch historicistisch im Stil des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts
Herkunft: Privatsammlung, Spanien
Zustand: Zustand entsprechend dem Alter. Die Oberfläche weist die typischen Merkmale eines historischen Gemäldes aus dem späten 19. Jahrhundert auf. Ausführlich in den Fotografien einsehbar.
Beschreibung
WICHTIGE INFORMATION ZUM TRANSPORT
Aufgrund des Großformats des Werks und des großen Rahmens muss der Transport besonders behandelt werden.
Die auf der Plattform angegebenen Versandkosten sind als grobe Orientierung zu verstehen.
Der Käufer kann die Abholung oder den Transport des Werks selbst organisieren, falls gewünscht.
Falls die tatsächlichen Kosten für Verpackung, Handling oder spezialisierten Transport höher ausfallen als der zunächst angegebene Betrag, ist eine entsprechende Mehrzahlung vom Käufer zu tragen.
Eine persönliche Abholung oder ein zwischen beiden Parteien vereinbarer Transport kann ebenfalls koordiniert werden.
Das Werk wird mit größtmöglicher Sorgfalt vorbereitet, aber aufgrund der Abmessungen empfehlen wir einen professionellen oder spezialisierten Kunst- und Großformattransport.
Wichtige großformatige Porträtaufnahme eines Mannes, vermutlich in Spanien – mit Merkmalen, die mit dem katalanischen Umfeld vereinbar sind – im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.
Das Werk stellt einen jungen Ritter dar, elegant gekleidet in eine schwarze, doppelt geknöpfte Frackjacke, Hemd mit hohem Kragen und eine kleine ornamentale Halskette. Die Schlichtheit der Kleidung kontrastiert absichtlich mit der Wärme des Gesichts und der Hände, die zentrale Blickpunkte der Komposition sind.
Wir befinden uns vor einem besonders interessanten Beispiel des bürgerlichen Porträtdarstellungstrends, ein Genre, das im 19. Jahrhundert unter freiberuflichen Fachleuten, Akademikern, Juristen, Unternehmern und Mitgliedern urbaner Eliten enorm an Bedeutung gewann.
Der Maler konstruiert die Figur nicht nur über äußere Merkmale, sondern durch eine elaborierte symbolische Sprache.
Die rechte Hand ruht auf mehreren Büchern und Dokumenten, ein Attribut, das traditionell mit Kultur, Studium und intellektueller Arbeit verbunden ist. Die Anordnung könnte darauf hindeuten, dass der Dargestellte eine Tätigkeit im Zusammenhang mit Recht, Verwaltung, Lehre oder einer anderen akademischen Profession ausübte, obwohl seine Identität derzeit noch ungeklärt bleibt.
Besonders aufschlussreich ist das Wappen in der oberen linken Ecke. Obwohl es derzeit teilweise verblasst scheint, sind die Struktur des Blasones und die Figuren, die als Schildhalter wirken, noch erkennbar. Seine Präsenz deutet auf den ausdrücklichen Willen zur familiären, institutionellen oder sozialen Identifikation hin und gehört zu den interessantesten Elementen für eine zukünftige Untersuchung des Werks.
Bildkünstlerische Qualität
Über seinen dokumentarischen Wert hinaus besitzt das Gemälde eine bemerkenswerte Ausführungsqualität.
Das Gesicht ist mit besonderer Aufmerksamkeit ausgearbeitet. Der Künstler verbindet eine sehr präzise Gestaltung von Augen, Nase und Lippen mit extrem sanften Übergängen in der Haut. Besonders gelungen ist die Modellierung der Wangenknochen, der Übergang zum leichten Bartwuchs und die sorgfältige Beschreibung von Haaren und Schnurrbart.
Der Blick, leicht vom Betrachter abgewandt, vermeidet die starre Haltung typischer offizieller Porträts und verleiht der Figur eine überraschende psychologische Präsenz.
Auch die Hand, die auf den Büchern ruht, verdient Beachtung, sicher anatomisch ausgeführt und mit zarten Lichtmodulationen versehen. Gerade in Gesicht und Händen lag traditionell der Aufwand der besten akademischen Porträtisten des 19. Jahrhunderts.
Der schwarze Anzug ist durch eine deutlich komplexere Farbgebung gemalt als es zuerst scheint: Verschiedene Schwarz-, Grau-, Grün- und Brauntöne ermöglichen das Trennen der Revers, Ärmel und Falten, ohne die Gesamt-Sobriedität zu brechen.
Der dekorative Hintergrund mit Grüntönen und ornamentalen Motiven positioniert die Figur in einem gehobenen Innenraum und trägt zu dieser Eindruck eines prestigeträchtigen, auf Auftrag gefertigten Porträts bei.
Künstlerischer Kontext
Aufgrund Komposition und Technik gehört das Werk zur großen spanischen Tradition des akademischen Porträts im späten 19. Jahrhundert.
Seine Behandlung erinnert an die Sprache der Porträtisten aus den akademischen Kreisen Madrids und Barcelonas, in einer Epoche, die von Persönlichkeiten wie Federico de Madrazo, Raimundo de Madrazo, Francesc Masriera, Antoni Caba, Joaquín Espalter oder José Casado del Alisal u. a. geprägt war.
Diese Referenzen sind ausschließlich als künstlerischer Kontext und Vergleich zu verstehen, nicht als Vorschlag einer Autorschaft.
Die Identität des Malers bleibt offen. Gerade die Kombination aus Großformat, sorgfältiger Ausführung, intellektueller Ikonografie, möglicher Heraldik und dem Fehlen einer derzeit identifizierbaren Signatur machen das Werk besonders attraktiv für Sammler, die weiterforschen möchten.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine Untersuchung des Wappens, der familiären Herkunft oder der Identifikation der Person in Zukunft sowohl das Porträt als auch einen möglichen Autor näher rücken lässt.
Rahmen
Der Gemälde behinhaltet einen außergewöhnlichen goldenen Rahmen in Großformat, üppig verzier von aufeinanderfolgenden Bändern aus Pflanzen- und Ornamentmotiven.
Der Reichtum des Rahmens steht in perfekter Übereinstimmung mit dem repräsentativen Charakter des Gemäldes und stützt die Hypothese, dass es ursprünglich sich um eine Auftraggabe von sozialer oder institutioneller Bedeutung handelte.
Aufgrund seiner Dimensionen und Präsenz bilden Gemälde und Rahmen eine monumentale dekorative Einheit.
Schlussbeobachtung
Es handelt sich um ein spanisches Porträt des späten 19. Jahrhunderts eines noch unidentifizierten Autors, dessen bildnerische Qualität es über einen Großteil der rein kommerziell anonymen Produktion zu stellen scheint.
Das derzeitige Fehlen einer endgültigen Zuschreibung mindert nicht das Interesse des Werks; im Gegenteil: Das teilweise sichtbare Wappen, die sorgfältige Ikonografie und die bemerkenswerte Ausführung von Gesicht und Händen eröffnen eine interessante Forschungsrichtung für den zukünftigen Eigentümer.
Der Rahmen wird zusammen mit dem Werk kostenlos angeboten.
Aufgrund seines Alteres kann eine eventuelle Reklamation hinsichtlich des Rahmens ausgeschlossen werden.
Der Versand erfolgt durch ein professionelles, spezialisiertes Unternehmen, mit maßgefertigten Kartons und Foam-Schutz.
Weltweiter Versand. Aufgrund des Großformats des Stücks gehen eventuelle Mehrkosten aus Verpackung, Abmessungen, Zielkontinent oder Auslandssendungen zulasten des Käufers.
