Spanish School (c.1930) - XL Format - Nomadic camp by the forest






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Nomadencamp am Waldrand, Öl auf Leinwand Malerei aus spanischer Schule der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Herkunft Spanien, XL-Format 134 × 85 cm, Rahmen inklusive.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1. TECHNISCHE DATENBLATT
Autor: Unterzeichnet, Lesung nicht vollständig geklärt: “Iriarte” / “Uriarte”
Schule: Spanisch
Epoche: Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, ca. 1920–1950
Stil: Landschaftlicher Alltagsszene-Kostümimpressionismus mit postimpressionistischem Einfluss und Luminismus
Vorschläger Titel: Nomadencamp neben dem Wald
Technik: Öl auf Leinwand
Maße des Werks: 119 × 71 cm
Maße mit Rahmen: 134 × 85 cm
Unterlage: Leinwand auf Holzrahmen mit zentralem Querbalken
Unterschrift: Unterzeichnet in der unteren rechten Ecke
Zustand: Zustand der Konservierung entsprechend seinem Alter. Allgemeine Krakelee, insbesondere sichtbar in bestimmten hellen Bereichen, geringe Abnutzungen und Gebrauchsspuren. Rückseite zeigt alte punktuelle Reparaturen durch Leinwandflicken.
2. BESCHREIBUNG
Interessantes Großformat-Öl auf Leinwand aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, signiert in der unteren rechten Ecke.
Das Werk zeigt eine alltagsnahe Szene im Freien, entwickelt in einem nomadischen oder itinerierenden Camp.
Im Zentrum der Komposition erscheinen mehrere weibliche Figuren, die sich um ein kleines Feuer versammeln, auf dem sich ein Küchenbehälter befindet.
Um sie herum verteilen sich verschiedene Elemente des täglichen Lebens: Karren oder mobile Strukturen, gehängte Kleidung, Tiere, Gefäße und diverses Zubehör.
Im Vordergrund steht ein Kind neben einem Pferd, während rechts ein Hund und mehrere Figuren eine Szene von großer erzählerischer Dichte vervollständigen.
Das gesamte Ensemble spielt sich unter einem breiten Baumbestand ab, dessen Schatten einen Kontrast zur intensiven Helligkeit des Himmels und der Landschaft im Hintergrund bildet.
3. STIL- UND KOMPOSITIONSANALYSE
Die Malerei gehört zum spanischen Kostümismus, der in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelte wurde, und integriert Elemente des Post-Impressionismus sowie des mediterranen Luminismus.
Der Pinselstrich ist schnell, sichtbar und spontan.
Der Maler strebt keine minutiöse Beschreibung jedes Elements an, sondern vermittelt den Gesamteindruck von Stimmung, Licht und Bewegung.
Die Komposition ist durch eine klare Trennung zwischen zwei Bereichen gegliedert.
Links entfaltet sich der offene, helle Bereich des Camps, rechts dominiert die dunkle Masse der Bäume.
Zwischen beiden Räumen verteilen sich menschliche Figuren, wodurch eine visuelle Führungsachse entsteht, die progressiv in die Tiefe führt.
Die Bäume fungieren außerdem als große vertikale Achsen, die das horizontal stark geprägte Format des Werks ausbalancieren.
Die Ausführung von Figuren, Tieren und sekundären Elementen mit kurzen, skizzenhaften Strichen gehört zu den reizvollsten Merkmalen der Malerei.
4. atmospährische und chromatische Dimension
Das Licht spielt eine wesentliche Rolle.
Der Künstler kontrastiert die blau-weiße, warme Himmelshelligkeit mit den dunkleren, blaugrünen Grüntönen des Baumbestandes.
Die zentrale Szene wird durch kleine Akzente von Rot, Gelb, Blau und Weiß belebt, die zu Gewändern, Alltagsgegenständen und Feuerreflexen gehören.
Besonders interessant ist das kleine Feuer in der Mitte der Komposition, das durch kurze orange- und rötliche Pinselstriche erzeugt wird und einen der Hauptaugenpunkte bildet.
Die allgemeine Atmosphäre wirkt hell und gelassen und vermittelt das Gefühl eines sommerlichen Tages im Freien.
5. UNTERSCHRIFT UND AUTORSHYPOTHESEN
Das Werk trägt eine Unterschrift in der unteren rechten Ecke.
Die Schrift könnte als “Iriarte” oder “Uriarte” interpretiert werden, doch aus den verfügbaren Fotografien kann die genaue Lesart nicht mit absoluter Sicherheit festgelegt werden.
Aus Vorsicht wird das Werk als Malerei einer spanischen Schule der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts präsentiert, ohne eine konkrete Autorenschaft festzulegen.
Aus stilistischer Sicht passen sowohl der Pinselstrich als auch die Lichtführung und die Wahl einer naturnahen Szene des alltäglichen Lebens vollständig in die Kostümismus-, postimpressionistische und luministische Tendenzen, die in Spanien in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts aktiv waren.
6. WEITERE INTERESSANTE DATEN
Das Thema des itineranten Camps war im europäischen und spanischen Kostümismus zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wiederkehrend.
Diese Motive ermöglichten es den Künstlern, Landschaft, Genre-Meschichte, Tierdarstellung und Studie populärer Typen zu verbinden.
Bei diesem Werk fällt besonders die Natürlichkeit auf, mit der sich die Figuren in die Landschaft integrieren.
Sie erscheinen nicht als isolierte Figuren, sondern als Teil einer alltäglichen Umgebung, in der Menschen, Tiere, Bäume, Karren und Gegenstände miteinander in Beziehung stehen.
Die Oberfläche bewahrt eine Krakelee-Textur, die mit einer Malerei aus dieser Chronologie vereinbar ist.
Auf der Rückseite finden sich ferner mehrere alte Eingriffe durch kleine Stoffflicken zur Konsolidierung von punktuellen Beschädigungen des Untergrunds.
Trotz dieser Eingriffe behält das Werk eine starke dekorative Präsenz, begünstigt durch das Großformat und die atmosphärische Qualität der Szene.
7. VERPACKUNG UND BEDINGUNGEN
Das Werk wird von einem spezialisierten Fachunternehmen versendet.
Es wird eine maßgefertigte Box sowie Schaumstoffschutz verwendet, um maximale Sicherheit während des Transports zu gewährleisten.
Wir versenden international in alle Länder.
Aufgrund des Großformats der Arbeit können bestimmte Bestimmungsorte, insbesondere außerhalb der Europäischen Union, zusätzliche Kosten für Verpackung, Transport, Zoll oder Einfuhr verursachen, die vom Käufer getragen werden.
Der Rahmen wird der Arbeit als Geschenk beigefügt und ist kein Anspruchsgegenstand.
Der Verkäufer stellt sich vor
1. TECHNISCHE DATENBLATT
Autor: Unterzeichnet, Lesung nicht vollständig geklärt: “Iriarte” / “Uriarte”
Schule: Spanisch
Epoche: Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, ca. 1920–1950
Stil: Landschaftlicher Alltagsszene-Kostümimpressionismus mit postimpressionistischem Einfluss und Luminismus
Vorschläger Titel: Nomadencamp neben dem Wald
Technik: Öl auf Leinwand
Maße des Werks: 119 × 71 cm
Maße mit Rahmen: 134 × 85 cm
Unterlage: Leinwand auf Holzrahmen mit zentralem Querbalken
Unterschrift: Unterzeichnet in der unteren rechten Ecke
Zustand: Zustand der Konservierung entsprechend seinem Alter. Allgemeine Krakelee, insbesondere sichtbar in bestimmten hellen Bereichen, geringe Abnutzungen und Gebrauchsspuren. Rückseite zeigt alte punktuelle Reparaturen durch Leinwandflicken.
2. BESCHREIBUNG
Interessantes Großformat-Öl auf Leinwand aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, signiert in der unteren rechten Ecke.
Das Werk zeigt eine alltagsnahe Szene im Freien, entwickelt in einem nomadischen oder itinerierenden Camp.
Im Zentrum der Komposition erscheinen mehrere weibliche Figuren, die sich um ein kleines Feuer versammeln, auf dem sich ein Küchenbehälter befindet.
Um sie herum verteilen sich verschiedene Elemente des täglichen Lebens: Karren oder mobile Strukturen, gehängte Kleidung, Tiere, Gefäße und diverses Zubehör.
Im Vordergrund steht ein Kind neben einem Pferd, während rechts ein Hund und mehrere Figuren eine Szene von großer erzählerischer Dichte vervollständigen.
Das gesamte Ensemble spielt sich unter einem breiten Baumbestand ab, dessen Schatten einen Kontrast zur intensiven Helligkeit des Himmels und der Landschaft im Hintergrund bildet.
3. STIL- UND KOMPOSITIONSANALYSE
Die Malerei gehört zum spanischen Kostümismus, der in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelte wurde, und integriert Elemente des Post-Impressionismus sowie des mediterranen Luminismus.
Der Pinselstrich ist schnell, sichtbar und spontan.
Der Maler strebt keine minutiöse Beschreibung jedes Elements an, sondern vermittelt den Gesamteindruck von Stimmung, Licht und Bewegung.
Die Komposition ist durch eine klare Trennung zwischen zwei Bereichen gegliedert.
Links entfaltet sich der offene, helle Bereich des Camps, rechts dominiert die dunkle Masse der Bäume.
Zwischen beiden Räumen verteilen sich menschliche Figuren, wodurch eine visuelle Führungsachse entsteht, die progressiv in die Tiefe führt.
Die Bäume fungieren außerdem als große vertikale Achsen, die das horizontal stark geprägte Format des Werks ausbalancieren.
Die Ausführung von Figuren, Tieren und sekundären Elementen mit kurzen, skizzenhaften Strichen gehört zu den reizvollsten Merkmalen der Malerei.
4. atmospährische und chromatische Dimension
Das Licht spielt eine wesentliche Rolle.
Der Künstler kontrastiert die blau-weiße, warme Himmelshelligkeit mit den dunkleren, blaugrünen Grüntönen des Baumbestandes.
Die zentrale Szene wird durch kleine Akzente von Rot, Gelb, Blau und Weiß belebt, die zu Gewändern, Alltagsgegenständen und Feuerreflexen gehören.
Besonders interessant ist das kleine Feuer in der Mitte der Komposition, das durch kurze orange- und rötliche Pinselstriche erzeugt wird und einen der Hauptaugenpunkte bildet.
Die allgemeine Atmosphäre wirkt hell und gelassen und vermittelt das Gefühl eines sommerlichen Tages im Freien.
5. UNTERSCHRIFT UND AUTORSHYPOTHESEN
Das Werk trägt eine Unterschrift in der unteren rechten Ecke.
Die Schrift könnte als “Iriarte” oder “Uriarte” interpretiert werden, doch aus den verfügbaren Fotografien kann die genaue Lesart nicht mit absoluter Sicherheit festgelegt werden.
Aus Vorsicht wird das Werk als Malerei einer spanischen Schule der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts präsentiert, ohne eine konkrete Autorenschaft festzulegen.
Aus stilistischer Sicht passen sowohl der Pinselstrich als auch die Lichtführung und die Wahl einer naturnahen Szene des alltäglichen Lebens vollständig in die Kostümismus-, postimpressionistische und luministische Tendenzen, die in Spanien in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts aktiv waren.
6. WEITERE INTERESSANTE DATEN
Das Thema des itineranten Camps war im europäischen und spanischen Kostümismus zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wiederkehrend.
Diese Motive ermöglichten es den Künstlern, Landschaft, Genre-Meschichte, Tierdarstellung und Studie populärer Typen zu verbinden.
Bei diesem Werk fällt besonders die Natürlichkeit auf, mit der sich die Figuren in die Landschaft integrieren.
Sie erscheinen nicht als isolierte Figuren, sondern als Teil einer alltäglichen Umgebung, in der Menschen, Tiere, Bäume, Karren und Gegenstände miteinander in Beziehung stehen.
Die Oberfläche bewahrt eine Krakelee-Textur, die mit einer Malerei aus dieser Chronologie vereinbar ist.
Auf der Rückseite finden sich ferner mehrere alte Eingriffe durch kleine Stoffflicken zur Konsolidierung von punktuellen Beschädigungen des Untergrunds.
Trotz dieser Eingriffe behält das Werk eine starke dekorative Präsenz, begünstigt durch das Großformat und die atmosphärische Qualität der Szene.
7. VERPACKUNG UND BEDINGUNGEN
Das Werk wird von einem spezialisierten Fachunternehmen versendet.
Es wird eine maßgefertigte Box sowie Schaumstoffschutz verwendet, um maximale Sicherheit während des Transports zu gewährleisten.
Wir versenden international in alle Länder.
Aufgrund des Großformats der Arbeit können bestimmte Bestimmungsorte, insbesondere außerhalb der Europäischen Union, zusätzliche Kosten für Verpackung, Transport, Zoll oder Einfuhr verursachen, die vom Käufer getragen werden.
Der Rahmen wird der Arbeit als Geschenk beigefügt und ist kein Anspruchsgegenstand.
