Sylvain Vigny (1903-1970) - Group of Expressionist figures





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Group of Expressionist figures, Öl auf Leinwand von Sylvain Vigny (1903-1970) aus Spanien, Zeitraum 1940-1950, handunterzeichnet, Originalausgabe, 72 × 84 cm inkl. Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1. TECHNISCHE DATEN
Autor: Sylvain Vigny
Geburts- und Todesdatum/Raum: Wien, 1903 – Nizza, 1970
Schule: Französische Schule / europäische Nachkriegs-figuration
Chronologie: Mitte des 20. Jahrhunderts, circa 1950–1965
Gattung: Figurative Malerei / Gruppenszene
Thema: Gruppe von Figuren, versammelt in eine volkstümliche und ekspressionistische Komposition
Technik: Öl
Untergrund: Leinwand
Größen der gerahmten Arbeit: 60 × 73 cm
Gesamtmaße mit Rahmen: 72 × 84 cm
Ausrichtung: Horizontal
Signatur: Unterzeichnet „Vigny“ in der unteren linken Ecke
Ort der Signatur: Untere linke Ecke
Stil: Nachkriegs- ekspressionistische Figuration, mit absichtlicher Verzerrung der Anatomien, Vereinfachung der Gesichter und starker psychologischer Tragweite
Farbpalette: Ockertöne, Erdfarben, Braun, Violett, gedämpfte Rosa, Schwarz, Gelb sowie kleine rötliche und grüne Akzente
Komposition: Dicht bevölkerte Szene, aufgebaut durch Überlagerung und Konzentration von Figuren in einem bewusst flach gehaltenen Raum
Rahmen: Holzrahmen als Ergänzung des Werks inklusive
Beschaffenheit des Untergrunds: Auf Holzkeilrahmen montierte Leinwand, rückseitig sichtbar
Beschaffenheit der Oberfläche: Erhaltungszustand entsprechend der Chronologie, mit sichtbarer Malmasse, Impasto, offenen Pinselstrichzonen und Zeichen des Zeitablaufs
Allgemeiner Zustand: Gut im Verhältnis zu Alter; es wird empfohlen, die Fotografien sorgfältig zu prüfen, die wesentlicher Bestandteil der Beschreibung sind
2. BESCHREIBUNG
Wichtige figürliche Ölkomposition auf Leinwand von Sylvain Vigny, einem in Wien geborenen Maler, der einen Großteil seiner Laufbahn im Süden Frankreichs verbrachte und besonders mit dem künstlerischen Umfeld von Nizza verbunden war.
Das Werk stellt eine zahlreiche Gruppe von Figuren dar, versammelt in einem undefinierten Raum, der durch eine Abfolge von Körpern, Gesichtern und Gesten aufgebaut ist, die nahezu die gesamte Malfläche einnehmen.
Eine Absicht, akademisch oder naturalistisch zu representieren, besteht nicht.
Die Figuren erscheinen absichtlich verzerrt, mit verlängerten Körpern, vereinfachten Anatomien und bleichen Gesichtern, die auf wenige wesentliche Elemente reduziert sind.
Der Künstler bevorzugt Ausdruck und psychologische Spannung gegenüber der individuellen Beschreibung jedes Charakters.
Die Konzentration der Figuren erzeugt eine intensive und fast klaustrophobische Komposition, während die Palette aus Ockertönen, Violett, Erdtönen und gedämpftem Rosa dazu beiträgt, eine zutiefst persönliche Atmosphäre zu schaffen.
3. STIL- UND KOMPOSITIONSANALYSE
Das Werk ordnet sich vollständig in die europäische ekspressionistische Figuration ein, die in den zentralen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.
Vigny baut die Szene aus einer Ansammlung von Figuren auf, die sich übereinander schichten und nahezu jeden traditionellen Perspektivbezug eliminieren.
Der Raum verdichtet sich.
Die Figuren scheinen sich auf die Leinwandoberfläche zuzubewegen und teilen eine gemeinsame malerische Ebene, was ein Gefühl von Menge und körperlicher Nähe erzeugt.
Ein charakteristisches Element ist die Behandlung der Gesichter.
Die Gesichter erscheinen als helle Ovalformen, fast Masken, im Kontrast zur farblichen Dichte der Körper und des Hintergrunds.
Die Gesichtszüge bleiben auf geringe Indikationen von Augen, Nase oder Mund reduziert, gezielt ohne individuelle Porträtisierung.
Diese Vereinfachung stärkt den kollektiven Charakter der Szene.
Die Anatomien zeigen ebenfalls bedeutende expressive Verzerrungen.
Arme, Beine und Rumpfe werden verlängert, gebogen oder komprimiert, je nach den Bedürfnissen der Komposition, wobei das Verhältnis der Anatomie der expressiven Gesamtheit untergeordnet wird.
Der Pinselstrich ist sichtbar und unmittelbar.
In bestimmten Bereichen finden sich Materialansammlungen und breite Striche, während in anderen Bereichen die Farbe leichter aufgetragen wird und die Textur der Leinwand teilweise sichtbar bleibt.
Die Farbpalette konzentriert sich auf Erdtöne, Braun-, violette Farbstufen, gealterte Gelbtöne und rötliche Schattierungen.
Kleine grüne, blaue und rote Akzente setzen punktuelle Kontraste, ohne die Gesamteinheit der Komposition zu brechen.
Das Ergebnis ist eine Malerei mit großer Persönlichkeit, fern von Dekorativität und konzentriert auf die physische und psychische Präsenz der Figuren.
4. PSYCHOLOGISCHE DIMENSION
Die psychologische Dimension gehört zu den interessantesten Aspekten des Werks.
Die Figuren scheinen sich um ein Ereignis zu versammeln, das nicht narrativ erläutert wird.
Wir kennen nicht genau, was geschieht, aber die Richtung der Blicke, die Nähe der Körper und der zurückhaltende Ausdruck vieler Gesichter erzeugen ein Gefühl von Erwartung.
Einige Figuren scheinen etwas außerhalb des Bildfeldes zu beobachten, während andere vertieft sind oder dem Betrachter direkt gegenüberstehen.
Dieses Fehlen einer geschlossenen Narration erlaubt multiple Interpretationen.
Die Szene kann verstanden werden als Darstellung der Menge, einer Volksversammlung oder schlicht als Studie des menschlichen Zustands durch das Zusammenleben und das Nebeneinander innerhalb der Gruppe.
Es besteht zudem ein interessanter Kontrast zwischen physischer Nähe und emotionaler Distanz.
Die Charaktere erscheinen nahezu aneinandergepresst, doch jedes Gesicht bewahrt seinen eigenen psychologischen Zustand.
Die blassen, schematischen Gesichter verleihen der Szene eine fast gespenstische Qualität.
Weniger als Porträts einzelner Individuen scheint Vigny Typen, Emotionen und Stimmungen zu repräsentieren.
Diese Kombination aus formaler Verzerrung, psychologischer Intensität und Gesichtsvereinfachung verbindet das Werk mit expressionistischen und existenzialistischen Strömungen, die einen bedeutenden Teil der europäischen Figuration nach dem Zweiten Weltkrieg prägten.
5. SIGNATUR UND AUTORSHIP
Das Werk ist in der linken unteren Ecke mit „Vigny“ signiert.
Die Schrift der Signatur weist Merkmale auf, die mit belegten Beispielen der von Sylvain Vigny verwendeten Signatur übereinstimmen.
Die gestische Gestaltung der Initiale, der Punkt auf dem Buchstaben „i“ und die schnelle, verschlungene Lösung der letzten Buchstaben ergeben sich kohärent mit dem bekannten Riegel des Künstlers.
Zu dieser grafischen Übereinstimmung kommt eine deutliche stilistische Kongruenz.
Sylvain Vigny schuf zahlreiche Kompositionen mit Figuren, Gruppierungen und volkstümlichen Charakteren, wobei er oft schematisierte Gesichter, verzerrte Anatomien und eine Palette erdiger und gedämpfter Töne nutzte.
Dieses Werk teilt eindeutig diese Merkmale.
Aufgrund von Technik, Thematik, bildsprachlicher Ausdrucksweise, Chronologie und Unterschrift lässt sich die Malerei dadurch konsistent in die figutive Produktion von Sylvain Vigny in der Mitte des 20. Jahrhunderts einordnen.
6. SONSTIGE INTERESSANTE ANGABEN
Sylvain Vigny wurde 1903 in Wien geboren und entwickelte einen bedeutenden Teil seiner künstlerischen Laufbahn in Frankreich.
In Nizza ließ er sich in den 1930er Jahren nieder und gehörte fortan zu dem besonderen künstlerischen Umfeld an der Côte d’Azur, das sich über die zentralen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts erstreckte.
Sein Schaffen umfasst vornehmlich Figuren, Gruppenszenen, Porträts, Aktdarstellungen, Landschaften und volkstümliche Motive.
Sein Stil zeichnet sich durch eine absichtlich freie Figuration aus, teils dem Expressionismus nahe, wobei die Verzerrung der Figuren ein fundamentales gestisches Mittel darstellt.
In seinen figürlichen Szenen tendiert Vigny dazu, individuelle Merkmale zu reduzieren und Gesichter in klare, schematische Oberflächen zu verwandeln, wodurch Charaktere mit starker psychologischer Präsenz entstehen.
Dieses Werk stellt ein besonders interessantes Beispiel dieser Facette seines Schaffens dar.
Das Format von 60 × 73 cm erlaubt die Entwicklung einer komplexen und dicht besetzten Komposition, deutlich ambitionierter als viele der kleineren Formate, die üblicherweise mit dem kommerziellen Schaffen des Künstlers verbunden sind.
Das Werk wird gerahmt präsentiert und erreicht Gesamtausmaße von ca. 72 × 84 cm.
7. VERSE/VERSAND UND BEDINGUNGEN
Das Werk wird professionell von Barcelona Art Gallery mit Materialien höchster Schutzwirkung verpackt.
Die Verpackung erfolgt in maßgeschneiderten Kartons und speziellen Schaumstoffschutzmaßnahmen, um maximale Sicherheit während des Transports zu gewährleisten.
Wir führen nationale und internationale Sendungen durch eine professionelle Spedition aus.
In bestimmten Destinationen, insbesondere außerhalb der Europäischen Union, können zusätzliche Kosten durch Zöllen, Steuern, Dokumentation oder Verwaltungsformalitäten für Export anfallen, die vom Käufer übernommen werden, sofern zutreffend.
Wenn die Eigenschaften des Bestimmungsortes oder der Verpackung einen verstärkten Schutz erfordern, können zusätzliche Transport- oder Handhabungskosten entstehen.
Der Rahmen wird als kostenlose Zugabe zur Arbeit angeboten und ist ein Geschenk. Aus diesem Grund kann der Rahmen nicht Gegenstand von Ansprüchen sein.
Der Erhaltungszustand der Arbeit und des Rahmens ist in den Fotografien detailliert ersichtlich, die wesentlicher Bestandteil der Beschreibung sind.
Der Verkäufer stellt sich vor
1. TECHNISCHE DATEN
Autor: Sylvain Vigny
Geburts- und Todesdatum/Raum: Wien, 1903 – Nizza, 1970
Schule: Französische Schule / europäische Nachkriegs-figuration
Chronologie: Mitte des 20. Jahrhunderts, circa 1950–1965
Gattung: Figurative Malerei / Gruppenszene
Thema: Gruppe von Figuren, versammelt in eine volkstümliche und ekspressionistische Komposition
Technik: Öl
Untergrund: Leinwand
Größen der gerahmten Arbeit: 60 × 73 cm
Gesamtmaße mit Rahmen: 72 × 84 cm
Ausrichtung: Horizontal
Signatur: Unterzeichnet „Vigny“ in der unteren linken Ecke
Ort der Signatur: Untere linke Ecke
Stil: Nachkriegs- ekspressionistische Figuration, mit absichtlicher Verzerrung der Anatomien, Vereinfachung der Gesichter und starker psychologischer Tragweite
Farbpalette: Ockertöne, Erdfarben, Braun, Violett, gedämpfte Rosa, Schwarz, Gelb sowie kleine rötliche und grüne Akzente
Komposition: Dicht bevölkerte Szene, aufgebaut durch Überlagerung und Konzentration von Figuren in einem bewusst flach gehaltenen Raum
Rahmen: Holzrahmen als Ergänzung des Werks inklusive
Beschaffenheit des Untergrunds: Auf Holzkeilrahmen montierte Leinwand, rückseitig sichtbar
Beschaffenheit der Oberfläche: Erhaltungszustand entsprechend der Chronologie, mit sichtbarer Malmasse, Impasto, offenen Pinselstrichzonen und Zeichen des Zeitablaufs
Allgemeiner Zustand: Gut im Verhältnis zu Alter; es wird empfohlen, die Fotografien sorgfältig zu prüfen, die wesentlicher Bestandteil der Beschreibung sind
2. BESCHREIBUNG
Wichtige figürliche Ölkomposition auf Leinwand von Sylvain Vigny, einem in Wien geborenen Maler, der einen Großteil seiner Laufbahn im Süden Frankreichs verbrachte und besonders mit dem künstlerischen Umfeld von Nizza verbunden war.
Das Werk stellt eine zahlreiche Gruppe von Figuren dar, versammelt in einem undefinierten Raum, der durch eine Abfolge von Körpern, Gesichtern und Gesten aufgebaut ist, die nahezu die gesamte Malfläche einnehmen.
Eine Absicht, akademisch oder naturalistisch zu representieren, besteht nicht.
Die Figuren erscheinen absichtlich verzerrt, mit verlängerten Körpern, vereinfachten Anatomien und bleichen Gesichtern, die auf wenige wesentliche Elemente reduziert sind.
Der Künstler bevorzugt Ausdruck und psychologische Spannung gegenüber der individuellen Beschreibung jedes Charakters.
Die Konzentration der Figuren erzeugt eine intensive und fast klaustrophobische Komposition, während die Palette aus Ockertönen, Violett, Erdtönen und gedämpftem Rosa dazu beiträgt, eine zutiefst persönliche Atmosphäre zu schaffen.
3. STIL- UND KOMPOSITIONSANALYSE
Das Werk ordnet sich vollständig in die europäische ekspressionistische Figuration ein, die in den zentralen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde.
Vigny baut die Szene aus einer Ansammlung von Figuren auf, die sich übereinander schichten und nahezu jeden traditionellen Perspektivbezug eliminieren.
Der Raum verdichtet sich.
Die Figuren scheinen sich auf die Leinwandoberfläche zuzubewegen und teilen eine gemeinsame malerische Ebene, was ein Gefühl von Menge und körperlicher Nähe erzeugt.
Ein charakteristisches Element ist die Behandlung der Gesichter.
Die Gesichter erscheinen als helle Ovalformen, fast Masken, im Kontrast zur farblichen Dichte der Körper und des Hintergrunds.
Die Gesichtszüge bleiben auf geringe Indikationen von Augen, Nase oder Mund reduziert, gezielt ohne individuelle Porträtisierung.
Diese Vereinfachung stärkt den kollektiven Charakter der Szene.
Die Anatomien zeigen ebenfalls bedeutende expressive Verzerrungen.
Arme, Beine und Rumpfe werden verlängert, gebogen oder komprimiert, je nach den Bedürfnissen der Komposition, wobei das Verhältnis der Anatomie der expressiven Gesamtheit untergeordnet wird.
Der Pinselstrich ist sichtbar und unmittelbar.
In bestimmten Bereichen finden sich Materialansammlungen und breite Striche, während in anderen Bereichen die Farbe leichter aufgetragen wird und die Textur der Leinwand teilweise sichtbar bleibt.
Die Farbpalette konzentriert sich auf Erdtöne, Braun-, violette Farbstufen, gealterte Gelbtöne und rötliche Schattierungen.
Kleine grüne, blaue und rote Akzente setzen punktuelle Kontraste, ohne die Gesamteinheit der Komposition zu brechen.
Das Ergebnis ist eine Malerei mit großer Persönlichkeit, fern von Dekorativität und konzentriert auf die physische und psychische Präsenz der Figuren.
4. PSYCHOLOGISCHE DIMENSION
Die psychologische Dimension gehört zu den interessantesten Aspekten des Werks.
Die Figuren scheinen sich um ein Ereignis zu versammeln, das nicht narrativ erläutert wird.
Wir kennen nicht genau, was geschieht, aber die Richtung der Blicke, die Nähe der Körper und der zurückhaltende Ausdruck vieler Gesichter erzeugen ein Gefühl von Erwartung.
Einige Figuren scheinen etwas außerhalb des Bildfeldes zu beobachten, während andere vertieft sind oder dem Betrachter direkt gegenüberstehen.
Dieses Fehlen einer geschlossenen Narration erlaubt multiple Interpretationen.
Die Szene kann verstanden werden als Darstellung der Menge, einer Volksversammlung oder schlicht als Studie des menschlichen Zustands durch das Zusammenleben und das Nebeneinander innerhalb der Gruppe.
Es besteht zudem ein interessanter Kontrast zwischen physischer Nähe und emotionaler Distanz.
Die Charaktere erscheinen nahezu aneinandergepresst, doch jedes Gesicht bewahrt seinen eigenen psychologischen Zustand.
Die blassen, schematischen Gesichter verleihen der Szene eine fast gespenstische Qualität.
Weniger als Porträts einzelner Individuen scheint Vigny Typen, Emotionen und Stimmungen zu repräsentieren.
Diese Kombination aus formaler Verzerrung, psychologischer Intensität und Gesichtsvereinfachung verbindet das Werk mit expressionistischen und existenzialistischen Strömungen, die einen bedeutenden Teil der europäischen Figuration nach dem Zweiten Weltkrieg prägten.
5. SIGNATUR UND AUTORSHIP
Das Werk ist in der linken unteren Ecke mit „Vigny“ signiert.
Die Schrift der Signatur weist Merkmale auf, die mit belegten Beispielen der von Sylvain Vigny verwendeten Signatur übereinstimmen.
Die gestische Gestaltung der Initiale, der Punkt auf dem Buchstaben „i“ und die schnelle, verschlungene Lösung der letzten Buchstaben ergeben sich kohärent mit dem bekannten Riegel des Künstlers.
Zu dieser grafischen Übereinstimmung kommt eine deutliche stilistische Kongruenz.
Sylvain Vigny schuf zahlreiche Kompositionen mit Figuren, Gruppierungen und volkstümlichen Charakteren, wobei er oft schematisierte Gesichter, verzerrte Anatomien und eine Palette erdiger und gedämpfter Töne nutzte.
Dieses Werk teilt eindeutig diese Merkmale.
Aufgrund von Technik, Thematik, bildsprachlicher Ausdrucksweise, Chronologie und Unterschrift lässt sich die Malerei dadurch konsistent in die figutive Produktion von Sylvain Vigny in der Mitte des 20. Jahrhunderts einordnen.
6. SONSTIGE INTERESSANTE ANGABEN
Sylvain Vigny wurde 1903 in Wien geboren und entwickelte einen bedeutenden Teil seiner künstlerischen Laufbahn in Frankreich.
In Nizza ließ er sich in den 1930er Jahren nieder und gehörte fortan zu dem besonderen künstlerischen Umfeld an der Côte d’Azur, das sich über die zentralen Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts erstreckte.
Sein Schaffen umfasst vornehmlich Figuren, Gruppenszenen, Porträts, Aktdarstellungen, Landschaften und volkstümliche Motive.
Sein Stil zeichnet sich durch eine absichtlich freie Figuration aus, teils dem Expressionismus nahe, wobei die Verzerrung der Figuren ein fundamentales gestisches Mittel darstellt.
In seinen figürlichen Szenen tendiert Vigny dazu, individuelle Merkmale zu reduzieren und Gesichter in klare, schematische Oberflächen zu verwandeln, wodurch Charaktere mit starker psychologischer Präsenz entstehen.
Dieses Werk stellt ein besonders interessantes Beispiel dieser Facette seines Schaffens dar.
Das Format von 60 × 73 cm erlaubt die Entwicklung einer komplexen und dicht besetzten Komposition, deutlich ambitionierter als viele der kleineren Formate, die üblicherweise mit dem kommerziellen Schaffen des Künstlers verbunden sind.
Das Werk wird gerahmt präsentiert und erreicht Gesamtausmaße von ca. 72 × 84 cm.
7. VERSE/VERSAND UND BEDINGUNGEN
Das Werk wird professionell von Barcelona Art Gallery mit Materialien höchster Schutzwirkung verpackt.
Die Verpackung erfolgt in maßgeschneiderten Kartons und speziellen Schaumstoffschutzmaßnahmen, um maximale Sicherheit während des Transports zu gewährleisten.
Wir führen nationale und internationale Sendungen durch eine professionelle Spedition aus.
In bestimmten Destinationen, insbesondere außerhalb der Europäischen Union, können zusätzliche Kosten durch Zöllen, Steuern, Dokumentation oder Verwaltungsformalitäten für Export anfallen, die vom Käufer übernommen werden, sofern zutreffend.
Wenn die Eigenschaften des Bestimmungsortes oder der Verpackung einen verstärkten Schutz erfordern, können zusätzliche Transport- oder Handhabungskosten entstehen.
Der Rahmen wird als kostenlose Zugabe zur Arbeit angeboten und ist ein Geschenk. Aus diesem Grund kann der Rahmen nicht Gegenstand von Ansprüchen sein.
Der Erhaltungszustand der Arbeit und des Rahmens ist in den Fotografien detailliert ersichtlich, die wesentlicher Bestandteil der Beschreibung sind.

