Militaria-Foto - Original-Pressefoto - 1917





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Original-Pressfoto, veröffentlicht von International Film Service, aus dem Jahr 1917, zeigt Kaiser Wilhelm II. am Ostfront mit seinem Stab; Maße 15 x 21 cm, guter Zustand, nicht signiert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Foto wurde von der amerikanischen Nachrichtenagentur International Film Service veröffentlicht und zeigt den deutschen Kaiser Wilhelm II. (der Kaiser) bei einem Besuch von Truppen an der Ostfront zusammen mit seinem Militärstab.
Nachfolgend finden Sie den historischen Hintergrund und die Gründe, warum dieses spezielle Foto so einzigartig ist:
Hintergrund und Kontext
Ort und Datum: Das Foto entstand 1917 in Polen (an der Ostfront im Ersten Weltkrieg). Auf der Rückseite des Fotos ist das Jahr 1917 ebenfalls mit Bleistift notiert (Ihr zweites Bild).
Die Szene: Der Kaiser Wilhelm II. steht rechts, gekleidet in einen langen Wintermantel und mit der ikonischen deutschen *Pickelhaube* (Spiked helmet). Er spricht mit seinen Offizieren und Soldaten in einer schneebedeckten Landschaft während einer Frontlinien-Inspektion.
Warum dieses Foto historisch einzigartig ist
Wie der ursprüngliche maschinenschriftliche Text auf der Rückseite deutlich festhält: Es handelt sich um "eine der wenigen Aufnahmen, die den kurzen linken Arm des Kaisers zeigen."
Der 'gelähmte' Arm: Wegen einer sehr komplizierten und schwierigen Geburt 1859 litt Wilhelm II. an Nervenschäden (Erb-Parese). Infolgedessen blieb sein linker Arm dauerhaft falsch geformt und etwa 15 Zentimeter kürzer als der rechte.
Zensur und Verschleierung: Der Kaiser war sich seiner körperlichen Beeinträchtigung äußerst bewusst und unternahm große Anstrengungen, sie vor der Außenwelt zu verbergen. In fast allen offiziellen Staatsporträts und Pressefotos versteckte er den Arm geschickt: Er ließ die linke Hand in der Manteltasche, hielt ein Paar Handschuhe oder einen Stock oder legte die Hand demonstrativ am Griff seines Schwertes ab.
Der seltene Moment: In diesem speziellen Pressefoto hängt jedoch sein kürzerer linker Arm relativ freiliegend und unnatürlich steif am Körper. Da das Foto an der Front von einer alliierten oder internationalen Presseagentur aufgenommen wurde (und nicht von den eigenen kaiserlichen Fotografen), wurde das Bild nicht zensiert. Für ausländische Medien zu jener Zeit war dies eine einzigartige Gelegenheit, der Öffentlichkeit die 'versteckte' Beeinträchtigung des deutschen Führers zu enthüllen.
Sorgfältig verpackt, eingeschriebener Versand und versichert.
Das Foto wurde von der amerikanischen Nachrichtenagentur International Film Service veröffentlicht und zeigt den deutschen Kaiser Wilhelm II. (der Kaiser) bei einem Besuch von Truppen an der Ostfront zusammen mit seinem Militärstab.
Nachfolgend finden Sie den historischen Hintergrund und die Gründe, warum dieses spezielle Foto so einzigartig ist:
Hintergrund und Kontext
Ort und Datum: Das Foto entstand 1917 in Polen (an der Ostfront im Ersten Weltkrieg). Auf der Rückseite des Fotos ist das Jahr 1917 ebenfalls mit Bleistift notiert (Ihr zweites Bild).
Die Szene: Der Kaiser Wilhelm II. steht rechts, gekleidet in einen langen Wintermantel und mit der ikonischen deutschen *Pickelhaube* (Spiked helmet). Er spricht mit seinen Offizieren und Soldaten in einer schneebedeckten Landschaft während einer Frontlinien-Inspektion.
Warum dieses Foto historisch einzigartig ist
Wie der ursprüngliche maschinenschriftliche Text auf der Rückseite deutlich festhält: Es handelt sich um "eine der wenigen Aufnahmen, die den kurzen linken Arm des Kaisers zeigen."
Der 'gelähmte' Arm: Wegen einer sehr komplizierten und schwierigen Geburt 1859 litt Wilhelm II. an Nervenschäden (Erb-Parese). Infolgedessen blieb sein linker Arm dauerhaft falsch geformt und etwa 15 Zentimeter kürzer als der rechte.
Zensur und Verschleierung: Der Kaiser war sich seiner körperlichen Beeinträchtigung äußerst bewusst und unternahm große Anstrengungen, sie vor der Außenwelt zu verbergen. In fast allen offiziellen Staatsporträts und Pressefotos versteckte er den Arm geschickt: Er ließ die linke Hand in der Manteltasche, hielt ein Paar Handschuhe oder einen Stock oder legte die Hand demonstrativ am Griff seines Schwertes ab.
Der seltene Moment: In diesem speziellen Pressefoto hängt jedoch sein kürzerer linker Arm relativ freiliegend und unnatürlich steif am Körper. Da das Foto an der Front von einer alliierten oder internationalen Presseagentur aufgenommen wurde (und nicht von den eigenen kaiserlichen Fotografen), wurde das Bild nicht zensiert. Für ausländische Medien zu jener Zeit war dies eine einzigartige Gelegenheit, der Öffentlichkeit die 'versteckte' Beeinträchtigung des deutschen Führers zu enthüllen.
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