Relief, Marmor-Hochrelief eines römischen Kaisers, wohl Marc Aurel - 42 cm - Marmor






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Massives, tief gearbeitetes Hochrelief aus weißem Marmor mit dem Profilbildnis eines bärtigen römischen Kaisers, wohl Marc Aurel (Marcus Aurelius, 121–180 n. Chr.).
Der Kaiser ist im Profil dargestellt. Das markant modellierte Gesicht zeigt eine kräftige, hervortretende Nase, eine ausgeprägte Brauenpartie sowie einen vollen Bart. Besonders charakteristisch ist die voluminöse Frisur aus zahlreichen plastisch herausgearbeiteten, teilweise spiralig eingerollten Locken.
Über dem Haar verläuft ein plastisch ausgeführter Blatt- beziehungsweise Lorbeerkranz, der den herrscherlichen Charakter der Darstellung unterstreicht. Die Verbindung aus dichtem Lockenhaar, vollem Bart und Lorbeerbekränzung orientiert sich an der Bildsprache antiker römischer Kaiserporträts und lässt insbesondere an Darstellungen des Marc Aurel denken.
Der Brust- und Schulterbereich ist ebenfalls kräftig plastisch ausgearbeitet. Übereinanderliegende Gewand- beziehungsweise Rüstungselemente mit dekorativen Einfassungen und hervortretenden Details verleihen der Darstellung eine ausgeprägte räumliche Wirkung.
Die hochrechteckige Marmorplatte besitzt einen gerundeten oberen Abschluss. Mit einer Materialstärke von etwa 7 cm und einem Gewicht von ca. 15 kg handelt es sich um eine ausgesprochen massive skulpturale Arbeit.
Die Darstellung folgt der antiken römischen Herrscherikonographie, ist jedoch als nachantike Arbeit in Renaissance-Tradition einzuordnen. Die Wiederaufnahme antiker Kaiserbildnisse und deren Umsetzung in Marmorreliefs gehörte zu den charakteristischen Formen der Antikenrezeption in der italienischen Kunst.
Die Rückseite ist weitgehend flach gearbeitet und zeigt deutlich sichtbare Bearbeitungs- und Werkzeugspuren.
Altersbedingter Erhaltungszustand mit Oberflächen- und Gebrauchsspuren. Kleinere Bestoßungen, Abrieb und Unregelmäßigkeiten insbesondere an den Kanten und erhabenen Partien.
Das Relief wurde zu einem früheren Zeitpunkt nicht fachmännisch gereinigt. Reinigungsspuren sowie verbliebene Ablagerungen und Verfärbungen sind insbesondere in den Vertiefungen sichtbar.
Die wesentlichen plastischen Details des Gesichtes, des Bartes, der Locken, des Blattkranzes und der Bekleidung sind gut erhalten.
Massives, tief gearbeitetes Hochrelief aus weißem Marmor mit dem Profilbildnis eines bärtigen römischen Kaisers, wohl Marc Aurel (Marcus Aurelius, 121–180 n. Chr.).
Der Kaiser ist im Profil dargestellt. Das markant modellierte Gesicht zeigt eine kräftige, hervortretende Nase, eine ausgeprägte Brauenpartie sowie einen vollen Bart. Besonders charakteristisch ist die voluminöse Frisur aus zahlreichen plastisch herausgearbeiteten, teilweise spiralig eingerollten Locken.
Über dem Haar verläuft ein plastisch ausgeführter Blatt- beziehungsweise Lorbeerkranz, der den herrscherlichen Charakter der Darstellung unterstreicht. Die Verbindung aus dichtem Lockenhaar, vollem Bart und Lorbeerbekränzung orientiert sich an der Bildsprache antiker römischer Kaiserporträts und lässt insbesondere an Darstellungen des Marc Aurel denken.
Der Brust- und Schulterbereich ist ebenfalls kräftig plastisch ausgearbeitet. Übereinanderliegende Gewand- beziehungsweise Rüstungselemente mit dekorativen Einfassungen und hervortretenden Details verleihen der Darstellung eine ausgeprägte räumliche Wirkung.
Die hochrechteckige Marmorplatte besitzt einen gerundeten oberen Abschluss. Mit einer Materialstärke von etwa 7 cm und einem Gewicht von ca. 15 kg handelt es sich um eine ausgesprochen massive skulpturale Arbeit.
Die Darstellung folgt der antiken römischen Herrscherikonographie, ist jedoch als nachantike Arbeit in Renaissance-Tradition einzuordnen. Die Wiederaufnahme antiker Kaiserbildnisse und deren Umsetzung in Marmorreliefs gehörte zu den charakteristischen Formen der Antikenrezeption in der italienischen Kunst.
Die Rückseite ist weitgehend flach gearbeitet und zeigt deutlich sichtbare Bearbeitungs- und Werkzeugspuren.
Altersbedingter Erhaltungszustand mit Oberflächen- und Gebrauchsspuren. Kleinere Bestoßungen, Abrieb und Unregelmäßigkeiten insbesondere an den Kanten und erhabenen Partien.
Das Relief wurde zu einem früheren Zeitpunkt nicht fachmännisch gereinigt. Reinigungsspuren sowie verbliebene Ablagerungen und Verfärbungen sind insbesondere in den Vertiefungen sichtbar.
Die wesentlichen plastischen Details des Gesichtes, des Bartes, der Locken, des Blattkranzes und der Bekleidung sind gut erhalten.
