Handwritten - German Catholic Manuscript Prayer Book - 1780





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein bemerkenswertes und außerordentlich schmuckvolles deutsches katholisches Manuskript-Gebetbuch, das auf die späte 18. bis frühe 19. Jahrhundert (ca. 1780–1820) datiert wird.
Der Band misst ca. 11 × 17 cm und umfasst 313 handschriftliche Seiten. Der Text ist vollständig von Hand in historischer deutscher Schrift geschrieben, wobei zahlreiche Überschriften und wichtige Passagen in roter Tinte gesetzt und der Text sorgfältig durch rote Linien eingerahmt sind.
Der Kodex enthält eine umfangreiche Sammlung katholischer Andachtswerke, darunter Morgengebet und Abendlied, Gebete im Zusammenhang mit der Kommunion, Gebete zur Jungfrau Maria und zu anderen Heiligen sowie Gebete für besondere Festtage und religiöse Anlässe.
Von besonderem Interesse ist die reiche visuelle Ausstattung des Buches. Es enthält ca. vier bis fünf von Hand kolorierte Andachtbilder, ergänzt durch mehrere schwarz-weiße religiöse Kupferstiche, die zwischen den Manuskriptseiten eingefügt sind. Motive sind unter anderem die Kreuzigung, die Jungfrau Maria, die Pietà und andere marianische Andachtsdarstellungen. Eine der farbigen Tafeln trägt den Titel „PROTECTRIX BONA“ und enthält die Namen Christoph Vogt und Phil. David Danner. Einige dieser Drucke scheinen eigenständige Andachtsdarstellungen gewesen zu sein, die später in das Manuskript eingearbeitet wurden.
Der Einband ist besonders attraktiv: schwarzes Leder, reich verziert mit aufwändigen goldenen floralen Werkzeugen, ergänzt durch goldene Kanten. Das Buch wird in seinem passenden braunen Lederschutzhülle aufbewahrt, die sich in zwei Abschnitte öffnen lässt. Das Innere der Hülle ist mit attraktiver historischer Marmorierung ausgekleidet.
Das Manuskript und seine Andachtsstiche zeigen Merkmale, die mit der katholischen Buchkultur in den deutschsprachigen Gebieten Mitteleuropas übereinstimmen, möglicherweise Süddeutschland oder Österreich. Basierend auf der Handschrift, dem Einband, dem Papier und dem Stil der Andachtsstiche erscheint ein Datum um 1800 plausibel, grob im Zeitraum ca. 1780–1820.
Der Band weist altersbedingten Verschleiß auf, insbesondere an der Schutzhülle und an einigen Kanten, wie auf den Fotos sichtbar ist. Dennoch ist das Manuskript selbst bemerkenswert gut erhalten, wobei die Handschrift, die rote Lasur, die vergoldeten Verzierungen und die zahlreichen Illustrationen eine beträchtliche visuelle Qualität behalten haben.
Ein bemerkenswertes und außerordentlich schmuckvolles deutsches katholisches Manuskript-Gebetbuch, das auf die späte 18. bis frühe 19. Jahrhundert (ca. 1780–1820) datiert wird.
Der Band misst ca. 11 × 17 cm und umfasst 313 handschriftliche Seiten. Der Text ist vollständig von Hand in historischer deutscher Schrift geschrieben, wobei zahlreiche Überschriften und wichtige Passagen in roter Tinte gesetzt und der Text sorgfältig durch rote Linien eingerahmt sind.
Der Kodex enthält eine umfangreiche Sammlung katholischer Andachtswerke, darunter Morgengebet und Abendlied, Gebete im Zusammenhang mit der Kommunion, Gebete zur Jungfrau Maria und zu anderen Heiligen sowie Gebete für besondere Festtage und religiöse Anlässe.
Von besonderem Interesse ist die reiche visuelle Ausstattung des Buches. Es enthält ca. vier bis fünf von Hand kolorierte Andachtbilder, ergänzt durch mehrere schwarz-weiße religiöse Kupferstiche, die zwischen den Manuskriptseiten eingefügt sind. Motive sind unter anderem die Kreuzigung, die Jungfrau Maria, die Pietà und andere marianische Andachtsdarstellungen. Eine der farbigen Tafeln trägt den Titel „PROTECTRIX BONA“ und enthält die Namen Christoph Vogt und Phil. David Danner. Einige dieser Drucke scheinen eigenständige Andachtsdarstellungen gewesen zu sein, die später in das Manuskript eingearbeitet wurden.
Der Einband ist besonders attraktiv: schwarzes Leder, reich verziert mit aufwändigen goldenen floralen Werkzeugen, ergänzt durch goldene Kanten. Das Buch wird in seinem passenden braunen Lederschutzhülle aufbewahrt, die sich in zwei Abschnitte öffnen lässt. Das Innere der Hülle ist mit attraktiver historischer Marmorierung ausgekleidet.
Das Manuskript und seine Andachtsstiche zeigen Merkmale, die mit der katholischen Buchkultur in den deutschsprachigen Gebieten Mitteleuropas übereinstimmen, möglicherweise Süddeutschland oder Österreich. Basierend auf der Handschrift, dem Einband, dem Papier und dem Stil der Andachtsstiche erscheint ein Datum um 1800 plausibel, grob im Zeitraum ca. 1780–1820.
Der Band weist altersbedingten Verschleiß auf, insbesondere an der Schutzhülle und an einigen Kanten, wie auf den Fotos sichtbar ist. Dennoch ist das Manuskript selbst bemerkenswert gut erhalten, wobei die Handschrift, die rote Lasur, die vergoldeten Verzierungen und die zahlreichen Illustrationen eine beträchtliche visuelle Qualität behalten haben.

