Skulptur, Marmorstatuette eines männlichen Heros, wohl Herakles - 28 cm - Marmor






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Vollplastisch gearbeitete Marmorstatuette eines nackten, bärtigen männlichen Heros, wohl Herakles.
Die männliche Figur ist mit kräftigem, athletischem Körperbau wiedergegeben. Breite Brustpartie, ausgeprägte Bauchmuskulatur und kräftig modellierte Oberschenkel bestimmen die frontale Ansicht. Die anatomischen Formen sind deutlich herausgearbeitet, zugleich jedoch weich und geschlossen modelliert.
Der Kopf ist leicht zur Seite gewandt. Das Gesicht besitzt eine markante Brauenpartie, große Augen, eine kräftige Nase sowie einen kleinen Mund. Kurzes, in einzelnen welligen Strähnen ausgearbeitetes Haar umschließt den Kopf. Wangen und Kinn werden von einem kurzen Bart gerahmt.
Die Darstellung orientiert sich an der antiken Ikonographie des Herakles beziehungsweise Hercules, der regelmäßig als kräftiger, nackter und häufig bärtiger Heros dargestellt wurde. Aufgrund des Verlustes beider Arme sind charakteristische Attribute wie Keule oder Löwenfell nicht erhalten. Die Identifizierung als Herakles ist daher wahrscheinlich, jedoch nicht abschließend gesichert.
Die Figur ist rundplastisch ausgearbeitet. Auch die Rückseite zeigt die Modellierung von Rücken, Taille, Gesäß und Beinen sowie die sorgfältige Ausarbeitung des Hinterkopfes und der Haarpartie.
Zustand
Fragmentarisch erhalten. Beide Arme fehlen ab dem Bereich der Oberarme. Die Beine sind unterhalb beziehungsweise im Bereich der Knie abgebrochen; Unterschenkel und Füße fehlen.
An den Bruchstellen sind ältere, unregelmäßige Bruchflächen sichtbar. Partiell Verfärbungen und Ablagerungen sowie alters- beziehungsweise lagerungsbedingte Oberflächenspuren. Kleinere Bestoßungen und Abrieb vorhanden.
Kopf, Gesicht, Rumpf sowie große Teile der Oberschenkel sind erhalten. Die wesentlichen anatomischen und plastischen Details sind gut erkennbar.
Auf modernem schwarzem Metallständer montiert.
Einordnung
Die Gestaltung nimmt deutlich Bezug auf die griechisch-römische Ideal- und Heroenplastik. Körperauffassung, bärtiger Kopf und die betont athletische Anatomie sprechen für eine Darstellung des Herakles.
Eine antike Entstehung ist anhand der vorliegenden Fotografien jedoch nicht gesichert. Das Stück wird daher bewusst als Marmorstatuette nach antikem Vorbild beschrieben und nicht ohne weitere Untersuchung als griechische oder römische Antike datiert.
Vollplastisch gearbeitete Marmorstatuette eines nackten, bärtigen männlichen Heros, wohl Herakles.
Die männliche Figur ist mit kräftigem, athletischem Körperbau wiedergegeben. Breite Brustpartie, ausgeprägte Bauchmuskulatur und kräftig modellierte Oberschenkel bestimmen die frontale Ansicht. Die anatomischen Formen sind deutlich herausgearbeitet, zugleich jedoch weich und geschlossen modelliert.
Der Kopf ist leicht zur Seite gewandt. Das Gesicht besitzt eine markante Brauenpartie, große Augen, eine kräftige Nase sowie einen kleinen Mund. Kurzes, in einzelnen welligen Strähnen ausgearbeitetes Haar umschließt den Kopf. Wangen und Kinn werden von einem kurzen Bart gerahmt.
Die Darstellung orientiert sich an der antiken Ikonographie des Herakles beziehungsweise Hercules, der regelmäßig als kräftiger, nackter und häufig bärtiger Heros dargestellt wurde. Aufgrund des Verlustes beider Arme sind charakteristische Attribute wie Keule oder Löwenfell nicht erhalten. Die Identifizierung als Herakles ist daher wahrscheinlich, jedoch nicht abschließend gesichert.
Die Figur ist rundplastisch ausgearbeitet. Auch die Rückseite zeigt die Modellierung von Rücken, Taille, Gesäß und Beinen sowie die sorgfältige Ausarbeitung des Hinterkopfes und der Haarpartie.
Zustand
Fragmentarisch erhalten. Beide Arme fehlen ab dem Bereich der Oberarme. Die Beine sind unterhalb beziehungsweise im Bereich der Knie abgebrochen; Unterschenkel und Füße fehlen.
An den Bruchstellen sind ältere, unregelmäßige Bruchflächen sichtbar. Partiell Verfärbungen und Ablagerungen sowie alters- beziehungsweise lagerungsbedingte Oberflächenspuren. Kleinere Bestoßungen und Abrieb vorhanden.
Kopf, Gesicht, Rumpf sowie große Teile der Oberschenkel sind erhalten. Die wesentlichen anatomischen und plastischen Details sind gut erkennbar.
Auf modernem schwarzem Metallständer montiert.
Einordnung
Die Gestaltung nimmt deutlich Bezug auf die griechisch-römische Ideal- und Heroenplastik. Körperauffassung, bärtiger Kopf und die betont athletische Anatomie sprechen für eine Darstellung des Herakles.
Eine antike Entstehung ist anhand der vorliegenden Fotografien jedoch nicht gesichert. Das Stück wird daher bewusst als Marmorstatuette nach antikem Vorbild beschrieben und nicht ohne weitere Untersuchung als griechische oder römische Antike datiert.
