Barbe (André Barbe, dit) - 1 Original page - Erotique - - - 1998





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
André Barbe, alias Barbe
(1936-2014)
Humor-, Erotik- und Comiczeichner
Mitglied der Humoristes Associés
hat für « Le Rire », « Pilote », « Hara Kiri », Charlie Hebdo gearbeitet
Illustrator zahlreicher Werke, darunter das « Cantique des Cantiques » (Verlag La Musardine), « Don Juan, Mozart, Da Ponte, vollständiger Text der Oper (Verlag La Découverte), Verlage Glenat, Albin-Michel usw.
Dieses Rhodoïd ist ein einzigartiges Stück aus meiner privaten Sammlung. Es besteht aus 6 Streifen Rhodoïd, die auf ein Blatt desselben Materials geklebt sind, für die endgültige Belichtung (siehe unten den technischen Aufbau). Vorschlag: Vor dem Rahmen können diese Streifen abgelöst und auf eine Glasscheibe geklebt und das Ganze auf einen farbigen Hintergrund gelegt werden, für einen schönen dekorativen Effekt (siehe Beispiel auf dem Foto). Zu beachten: Die beiden rosa Flecken auf einem Rhodoïd sind lediglich Lichtreflexe; das Dokument weist keinen Mangel auf. Das Rhodoïd wird sorgfältig verpackt.
In der Offsetdruckindustrie bezeichnet Rhodoïd (oder transparenter Acetat-/Polyesterfilm) historisch das durchsichtige Blatt, das als Zwischenunterlage für den Bildtransfer vor der finalen Gravur der Druckplatten diente.
Im Jargon der Drucker aus der Zeit der traditionellen Vorpresse (vor der Digitalisierung) sprach man oft vom "Film" oder dem "Rhodoïd".
Hier sind seine beiden historischen und technischen Hauptfunktionen:
1. Montage und Belichtung der Platten (Traditionelle Epoche)
Vor dem Aufkommen der heutigen digitalen Technologien durchlief die Erstellung einer Offset-Druckplatte einen manuellen Montageprozess:
* Das Negative oder Positive: Texte und Bilder wurden zunächst auf transparente Filme belichtet (oft fälschlich als Rhodoïd bezeichnet).
* Die Montage: Der Vorpresse-Bediener setzte diese transparenten Filme zu einer stabilen Transparentunterlage (Astralon) zusammen, um die Endseite zu komponieren.
* Die Belichtung: Diese transparente Montage wurde gegen die offset-Platte (lichtempfindlich) in einen Belichtungsrahmen gelegt. Das UV-Licht durchdrang die transparenten Bereiche des "Rhodoïd", um das Bild auf die Metallplatte zu übertragen.
2. Farbkontrolle und Positionierung (das "Blau" oder Cromalin)
Da der Offsetdruck auf der Überlagerung mehrerer Farben beruht (Vierfarbdruck: Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz), hatte das Rhodoïd eine zentrale Verifikationsfunktion:
* Jede Farbe hatte ihren eigenen transparenten Film.
* Durch das Übereinanderlegen der verschiedenen Rhodoïds konnte der Drucker die Ausrichtung prüfen (ob die Elemente gut ausgerichtet waren) und einen Eindruck des Endergebnisses erhalten, bevor die Maschinen gestartet wurden.
Was sich heute geändert hat: Der CTP (Computer to Plate)
Heute ist die Verwendung von Rhodoïd in der Offsetdruckindustrie nahezu vollständig durch die CTP-Technologie (Computer to Plate) ersetzt worden.
André Barbe, alias Barbe
(1936-2014)
Humor-, Erotik- und Comiczeichner
Mitglied der Humoristes Associés
hat für « Le Rire », « Pilote », « Hara Kiri », Charlie Hebdo gearbeitet
Illustrator zahlreicher Werke, darunter das « Cantique des Cantiques » (Verlag La Musardine), « Don Juan, Mozart, Da Ponte, vollständiger Text der Oper (Verlag La Découverte), Verlage Glenat, Albin-Michel usw.
Dieses Rhodoïd ist ein einzigartiges Stück aus meiner privaten Sammlung. Es besteht aus 6 Streifen Rhodoïd, die auf ein Blatt desselben Materials geklebt sind, für die endgültige Belichtung (siehe unten den technischen Aufbau). Vorschlag: Vor dem Rahmen können diese Streifen abgelöst und auf eine Glasscheibe geklebt und das Ganze auf einen farbigen Hintergrund gelegt werden, für einen schönen dekorativen Effekt (siehe Beispiel auf dem Foto). Zu beachten: Die beiden rosa Flecken auf einem Rhodoïd sind lediglich Lichtreflexe; das Dokument weist keinen Mangel auf. Das Rhodoïd wird sorgfältig verpackt.
In der Offsetdruckindustrie bezeichnet Rhodoïd (oder transparenter Acetat-/Polyesterfilm) historisch das durchsichtige Blatt, das als Zwischenunterlage für den Bildtransfer vor der finalen Gravur der Druckplatten diente.
Im Jargon der Drucker aus der Zeit der traditionellen Vorpresse (vor der Digitalisierung) sprach man oft vom "Film" oder dem "Rhodoïd".
Hier sind seine beiden historischen und technischen Hauptfunktionen:
1. Montage und Belichtung der Platten (Traditionelle Epoche)
Vor dem Aufkommen der heutigen digitalen Technologien durchlief die Erstellung einer Offset-Druckplatte einen manuellen Montageprozess:
* Das Negative oder Positive: Texte und Bilder wurden zunächst auf transparente Filme belichtet (oft fälschlich als Rhodoïd bezeichnet).
* Die Montage: Der Vorpresse-Bediener setzte diese transparenten Filme zu einer stabilen Transparentunterlage (Astralon) zusammen, um die Endseite zu komponieren.
* Die Belichtung: Diese transparente Montage wurde gegen die offset-Platte (lichtempfindlich) in einen Belichtungsrahmen gelegt. Das UV-Licht durchdrang die transparenten Bereiche des "Rhodoïd", um das Bild auf die Metallplatte zu übertragen.
2. Farbkontrolle und Positionierung (das "Blau" oder Cromalin)
Da der Offsetdruck auf der Überlagerung mehrerer Farben beruht (Vierfarbdruck: Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz), hatte das Rhodoïd eine zentrale Verifikationsfunktion:
* Jede Farbe hatte ihren eigenen transparenten Film.
* Durch das Übereinanderlegen der verschiedenen Rhodoïds konnte der Drucker die Ausrichtung prüfen (ob die Elemente gut ausgerichtet waren) und einen Eindruck des Endergebnisses erhalten, bevor die Maschinen gestartet wurden.
Was sich heute geändert hat: Der CTP (Computer to Plate)
Heute ist die Verwendung von Rhodoïd in der Offsetdruckindustrie nahezu vollständig durch die CTP-Technologie (Computer to Plate) ersetzt worden.

