Pier Francesco Mola (1612 – 1666), Aus dem Umkreis von - Rinaldo e Armida

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Caterina Maffeis
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Rinaldo e Armida, ein Öl auf Leinwand Gemälde aus dem XVII. Jahrhundert aus Italien, mit Rahmen verkauft.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Umkreis von PIER FRANCESCO MOLA
(Coldrerio, 1612 – Rom, 1666)
Rinaldo und Armida
Öl auf Leinwand, cm. 74,5 x 99
Dimension der Rahmen, cm. 87 x 112 x 6 ca.

Hinweis: Veröffentlichung des Katalogs der Werke der Sammlung Intermidiart. Garantiezertifikat und rechtmäßige Provenienz. Werk mit antikem, goldenem Holzeinrahmungen (Mängel):

Diese hochwertige Leinwand, die eine der durchlativsten und erfolgreichsten Episoden aus Torquato Tassos Jerusalem Delivered zeigt, fügt sich formell in das reiche Panorama der römischen Barockmalerei der Mitte des XVII. Jahrhunderts ein. Historisch-kritisch besitzt die Provenienz der Arbeit eine bedeutende Rolle: Innerhalb der Ursprungssammlung war das Gemälde traditionell der handschriftlichen und autografen Ausführung von Pier Francesco Mola zugeschrieben. Diese alte inven­tiäre Erinnerung findet eine feste Begründung in der Gesamtkonzeption der Komposition und insbesondere in der Sensibilität, mit der die Landschaft orchestriert ist, beherrscht von abendlichen Atmosphären und einem lebhaften neovenezianischen Strömungsgang. Obgleich eine vorsichtige Kritik heute die Ausführung in den engeren Kreis von Mola einordnet, übernimmt das Gemälde vollends die expressiven Höhen und das stilistische Erbe des tschechischen Meisters.
Die Figur von Pier Francesco Mola nimmt einen vordersten Platz im romischen Seicento ein. Ausgebildet in Bologna — wo er den Klassizismus von Francesco Albani und der Carracci aufnahm — und Venedig, vermochte der Maler im strengen Zeichengehalt Roms eine außerordentliche chromatische Freiheit und eine malerische „Touche“ zu verleihen, die er in Lagunenstadt erlernt hat. Nachdem er sich ab 1647 in Rom niedergelassen hatte, wurde Mola berühmt für seine mythologischen und biblischen Kompositionen, eingebettet in idyllische und elegische Naturen, nicht weit entfernt von den Meditationen Nicolas Poussins. Seine Sprache, fähig, pastorale Anmut mit einem tiefen Sinn luteurischer Melancholie zu verbinden, machte ihn 1662 zum Principe der Accademia di San Luca und krönte ihn zu einem der großen Protagonisten der Epoche.
Das Gemälde überträgt meisterhaft die Verse aus dem Canto XIV des tassischen Gedichts, und fängt den Moment ein, in dem die Zauberin Armida, zunächst von Rachegelüsten gegen den christlichen Helden Rinaldo getrieben, vor der Schönheit des schlafenden Kriegers kapitulatorisch verzichtet. Die geschwungene Bewegung der Körper und das weiche Kolorieren der Chiaroscuri schildern das schmachtende It in Rinaldo, entkleidet von den Waffen, und die schützende Geste der Zauberin, während ein kleiner geflügelter Amor zwischen beiden hindurchtritt als expliziter ikonografischer Schlüssel des Liebeszaubers, der in Kraft ist. Im Hintergrund öffnet sich eine wald- und hügelige Landschaft zu einem Himmel, der von dichten Wolken und silbernen Blitzen durchzogen ist; in der Ferne zeichnen sich die winzigen Figuren der Gefährten ab, die gekommen sind, um den Zauber zu brechen. Die gesamte Szene lebt von jener glücklichen Synthese aus barocker Theaterhaftigkeit und arkadischer Intimität, die die authentischste Unterschrift der Molischen Kreis darstellt.

FACILY-BERICHT
Das Gemälde befindet sich in gutem Erhaltungszustand, im Einklang mit der Epoche und der konservatorischen Geschichte des Werks.
Bei einer visuellen Analyse zeigen sich die folgenden technischen Spezifikationen:
• TRÄGER UND Oberflächen: Das Werk weist einen alten Nachbesserungsbefund zur Stabilisierung des ursprünglichen Trägers auf. Die Farbschicht ist insgesamt stabil und behält die Wirksamkeit der ursprünglichen Hell-Dunkel-Kontraste. Es wurden kleine, gezielte Restaurierungsmaßnahmen der Vorgeschichte registriert (vorwiegend ergänzende Restaurierungen und kleine farbliche Ausgleiche) im Hintergrund des Landschaftsbildes und am Rand der Leinwand, um alte Randverluste zu kaschieren.
• MALERISCHE SCHICHT UND RESTAURIERUNG: Die Untersuchung bei natürlichem Licht zeigt eine lesbare Farbauftrag, der die Wirksamkeit der ursprünglichen Hell-Dunkel-Kontraste bewahrt. Das Gemälde ist eingerahmt in einen späteren (18.-/19. Jh.) geschnitzten und vergoldeten Holzrahmen, der strukturell intakt ist und eine gleichmäßige Oberflächenpatina aufweist (Rahmenmaß 87 x 112 x 6 ca., vorhandene Defekte).
"Der auf den obigen Fotos gezeigte Rahmen wurde dem Kunstwerk vom Verkäufer oder von einer dritten Person hinzugefügt. Der Rahmen wird Ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt, damit er sofort eingerahmt werden kann. Der Rahmen wird als Höflichkeitsleistung beigefügt und bildet keinen integralen Bestandteil des Kunstwerks. Daher wird ein etwaiger Schaden am Rahmen, der das Kunstwerk selbst nicht beeinträchtigt, nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Stornierung der Bestellung anerkannt."

Provenienz: Sammlung

Veröffentlichung:
 I Miti e il Territorio nella Sicilia dalle mille culture. INEDITA QUADRERIA katalogo generale dei dipinti della collezione del ciclo “I Miti e il territorio”, 2026 (Pdf).

Das Werk wird – da es mittlerer Größe ist – mit Holzkiste und Styropor verschickt. Bei Verkäufen außerhalb des italienischen Territoriums muss der Käufer mit den Bearbeitungszeiten für die Exportformalitäten rechnen.

Der Verkäufer stellt sich vor

1975 in Le Locle, Schweiz, geboren, diplomierter Kaufmann, ist Inhaber der 2011 gegründeten Intermediart Ancient Art Gallery, in der er eine feine Auswahl an Kunstwerken anbietet, insbesondere Gemälde des 17. wie Guido Reni, Francesco Furini, Pietro Novelli, Carlo Saraceni, Lorenzo Lippi, Bernardo Strozzi, andere) und XVIII Jahrhundert (wie Luca Giordano, Giuseppe Maria Crespi, etc.). Er gründete 2015 den Kulturverein „Fiera Franca Ss. Salvatore“ mit dem Ziel, ein wichtiges Vehikel zur Förderung des Wissens über lokale Kunst und Kultur zu sein. Es arbeitet sowohl mit Fachleuten der Restaurierung und spezialisierten Laboratorien für technische Studien und Analysen antiker Werke als auch mit nationalen und internationalen Kunsthistorikern und Experten zusammen. Nachdem er Arbeitserfahrung in nationalen Galerien und Ausstellungen gesammelt hat, verfügt er über zahlreiche Essay-Publikationen. Er hat mehrere Ausstellungsausgaben für den unveröffentlichten Zyklus "MYTHEN UND DAS GEBIET der tausend Kulturen auf Sizilien" geleitet, der vom Ministerium für Kulturerbe, der Region Sizilien, der Superintendenz für das Kultur- und Umwelterbe von Trapani und anderen Organisationen gefördert wird.
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Umkreis von PIER FRANCESCO MOLA
(Coldrerio, 1612 – Rom, 1666)
Rinaldo und Armida
Öl auf Leinwand, cm. 74,5 x 99
Dimension der Rahmen, cm. 87 x 112 x 6 ca.

Hinweis: Veröffentlichung des Katalogs der Werke der Sammlung Intermidiart. Garantiezertifikat und rechtmäßige Provenienz. Werk mit antikem, goldenem Holzeinrahmungen (Mängel):

Diese hochwertige Leinwand, die eine der durchlativsten und erfolgreichsten Episoden aus Torquato Tassos Jerusalem Delivered zeigt, fügt sich formell in das reiche Panorama der römischen Barockmalerei der Mitte des XVII. Jahrhunderts ein. Historisch-kritisch besitzt die Provenienz der Arbeit eine bedeutende Rolle: Innerhalb der Ursprungssammlung war das Gemälde traditionell der handschriftlichen und autografen Ausführung von Pier Francesco Mola zugeschrieben. Diese alte inven­tiäre Erinnerung findet eine feste Begründung in der Gesamtkonzeption der Komposition und insbesondere in der Sensibilität, mit der die Landschaft orchestriert ist, beherrscht von abendlichen Atmosphären und einem lebhaften neovenezianischen Strömungsgang. Obgleich eine vorsichtige Kritik heute die Ausführung in den engeren Kreis von Mola einordnet, übernimmt das Gemälde vollends die expressiven Höhen und das stilistische Erbe des tschechischen Meisters.
Die Figur von Pier Francesco Mola nimmt einen vordersten Platz im romischen Seicento ein. Ausgebildet in Bologna — wo er den Klassizismus von Francesco Albani und der Carracci aufnahm — und Venedig, vermochte der Maler im strengen Zeichengehalt Roms eine außerordentliche chromatische Freiheit und eine malerische „Touche“ zu verleihen, die er in Lagunenstadt erlernt hat. Nachdem er sich ab 1647 in Rom niedergelassen hatte, wurde Mola berühmt für seine mythologischen und biblischen Kompositionen, eingebettet in idyllische und elegische Naturen, nicht weit entfernt von den Meditationen Nicolas Poussins. Seine Sprache, fähig, pastorale Anmut mit einem tiefen Sinn luteurischer Melancholie zu verbinden, machte ihn 1662 zum Principe der Accademia di San Luca und krönte ihn zu einem der großen Protagonisten der Epoche.
Das Gemälde überträgt meisterhaft die Verse aus dem Canto XIV des tassischen Gedichts, und fängt den Moment ein, in dem die Zauberin Armida, zunächst von Rachegelüsten gegen den christlichen Helden Rinaldo getrieben, vor der Schönheit des schlafenden Kriegers kapitulatorisch verzichtet. Die geschwungene Bewegung der Körper und das weiche Kolorieren der Chiaroscuri schildern das schmachtende It in Rinaldo, entkleidet von den Waffen, und die schützende Geste der Zauberin, während ein kleiner geflügelter Amor zwischen beiden hindurchtritt als expliziter ikonografischer Schlüssel des Liebeszaubers, der in Kraft ist. Im Hintergrund öffnet sich eine wald- und hügelige Landschaft zu einem Himmel, der von dichten Wolken und silbernen Blitzen durchzogen ist; in der Ferne zeichnen sich die winzigen Figuren der Gefährten ab, die gekommen sind, um den Zauber zu brechen. Die gesamte Szene lebt von jener glücklichen Synthese aus barocker Theaterhaftigkeit und arkadischer Intimität, die die authentischste Unterschrift der Molischen Kreis darstellt.

FACILY-BERICHT
Das Gemälde befindet sich in gutem Erhaltungszustand, im Einklang mit der Epoche und der konservatorischen Geschichte des Werks.
Bei einer visuellen Analyse zeigen sich die folgenden technischen Spezifikationen:
• TRÄGER UND Oberflächen: Das Werk weist einen alten Nachbesserungsbefund zur Stabilisierung des ursprünglichen Trägers auf. Die Farbschicht ist insgesamt stabil und behält die Wirksamkeit der ursprünglichen Hell-Dunkel-Kontraste. Es wurden kleine, gezielte Restaurierungsmaßnahmen der Vorgeschichte registriert (vorwiegend ergänzende Restaurierungen und kleine farbliche Ausgleiche) im Hintergrund des Landschaftsbildes und am Rand der Leinwand, um alte Randverluste zu kaschieren.
• MALERISCHE SCHICHT UND RESTAURIERUNG: Die Untersuchung bei natürlichem Licht zeigt eine lesbare Farbauftrag, der die Wirksamkeit der ursprünglichen Hell-Dunkel-Kontraste bewahrt. Das Gemälde ist eingerahmt in einen späteren (18.-/19. Jh.) geschnitzten und vergoldeten Holzrahmen, der strukturell intakt ist und eine gleichmäßige Oberflächenpatina aufweist (Rahmenmaß 87 x 112 x 6 ca., vorhandene Defekte).
"Der auf den obigen Fotos gezeigte Rahmen wurde dem Kunstwerk vom Verkäufer oder von einer dritten Person hinzugefügt. Der Rahmen wird Ihnen kostenfrei zur Verfügung gestellt, damit er sofort eingerahmt werden kann. Der Rahmen wird als Höflichkeitsleistung beigefügt und bildet keinen integralen Bestandteil des Kunstwerks. Daher wird ein etwaiger Schaden am Rahmen, der das Kunstwerk selbst nicht beeinträchtigt, nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Stornierung der Bestellung anerkannt."

Provenienz: Sammlung

Veröffentlichung:
 I Miti e il Territorio nella Sicilia dalle mille culture. INEDITA QUADRERIA katalogo generale dei dipinti della collezione del ciclo “I Miti e il territorio”, 2026 (Pdf).

Das Werk wird – da es mittlerer Größe ist – mit Holzkiste und Styropor verschickt. Bei Verkäufen außerhalb des italienischen Territoriums muss der Käufer mit den Bearbeitungszeiten für die Exportformalitäten rechnen.

Der Verkäufer stellt sich vor

1975 in Le Locle, Schweiz, geboren, diplomierter Kaufmann, ist Inhaber der 2011 gegründeten Intermediart Ancient Art Gallery, in der er eine feine Auswahl an Kunstwerken anbietet, insbesondere Gemälde des 17. wie Guido Reni, Francesco Furini, Pietro Novelli, Carlo Saraceni, Lorenzo Lippi, Bernardo Strozzi, andere) und XVIII Jahrhundert (wie Luca Giordano, Giuseppe Maria Crespi, etc.). Er gründete 2015 den Kulturverein „Fiera Franca Ss. Salvatore“ mit dem Ziel, ein wichtiges Vehikel zur Förderung des Wissens über lokale Kunst und Kultur zu sein. Es arbeitet sowohl mit Fachleuten der Restaurierung und spezialisierten Laboratorien für technische Studien und Analysen antiker Werke als auch mit nationalen und internationalen Kunsthistorikern und Experten zusammen. Nachdem er Arbeitserfahrung in nationalen Galerien und Ausstellungen gesammelt hat, verfügt er über zahlreiche Essay-Publikationen. Er hat mehrere Ausstellungsausgaben für den unveröffentlichten Zyklus "MYTHEN UND DAS GEBIET der tausend Kulturen auf Sizilien" geleitet, der vom Ministerium für Kulturerbe, der Region Sizilien, der Superintendenz für das Kultur- und Umwelterbe von Trapani und anderen Organisationen gefördert wird.
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Details

Angeboten mit Rahmen
Ja
Verkauft von
Galerie
Zuschreibung
Aus dem Umkreis von
Künstler
Pier Francesco Mola (1612 – 1666)
Titel des Kunstwerks
Rinaldo e Armida
Technik
Ölgemälde
Signatur
Nicht signiert
Herkunftsland
Italien
Zustand
Angemessener Zustand
Höhe
87 cm
Breite
112 cm
Gewicht
15 kg
Darstellung/Thema
Mythologie
Stil
Barock
Periode
17. Jahrhundert
Verkauft von
ItalienVerifiziert
1414
Verkaufte Objekte
100 %
protop

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