Vase - Uranglas - Vase aus Uran-Opalglas





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Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antiker Uran-Opalinvase mit königlichem Porträt
Eine auffällige Opalinvase aus dem späten 19. Jahrhundert, verziert mit einem fein ausgeführten Porträt einer jungen prinzenglichen oder königlichen Figur.
Die Vase ist aus opalem, schimmerndem Elfenbeinfarbigen Opalglas gefertigt und mit einer aufwändigen Kombination aus gemalter/gold verziertem Ornament und einem zentralen Porträtmedaillon versehen. Der historische Kostümstil, der breite Hut und die Schärpe verleihen der dargestellten Figur ein deutlich aristokratisches und prinzenhaftes Erscheinungsbild.
Ein besonders bemerkenswertes Merkmal dieses Stücks ist sein uranhaltiges Glas. Unter Ultraviolettem Licht erzeugt das Glas eine starke und spektakuläre grüne Fluoreszenz, wie in den beiliegenden Fotografien zu sehen ist. Der Kontrast zwischen dem sanft opaken Glas bei Tageslicht und der intensiven grünen Fluoreszenz unter UV-Licht macht dies zu einem besonders interessanten Objekt für Sammler antiker Opal- und Uran-Gläser.
Das zentrale Bild scheint einen jungen europäischen Prinzen oder Adligen in historischer Kleidung darzustellen. Das Porträt wurde vorläufig mit Darstellungen von Prinz Karl Eduard von Stuart (K. E. Stuart) (1720–1788), besser bekannt als Bonnie Prince Charlie oder der Young Pretender, in Verbindung gebracht, obwohl diese Identifizierung allein aus der Vase heraus nicht bestätigt werden kann.
Karl Eduard Stuart war der Enkel des gestürzten Königs James II. und wurde zu einer der bekanntesten Figuren, die mit der jakobitischen Sache assoziiert werden. Zahlreiche Porträts und gedruckte Reproduktionen des jungen Prinzen kursierten während und nach seiner Lebenszeit, wodurch royale und historische Porträtdarstellungen zu einem attraktiven Motiv für dekorative Objekte im 19. Jahrhundert wurden.
Die Zuschreibung des Porträts sollte daher als vorläufig statt endgültig angesehen werden.
Die Vase gehört stilistisch zur Tradition des europäischen Opalglases des 19. Jahrhunderts, wobei französische Produktion eine besonders interessante Möglichkeit darstellt.
Baccarat ist bekannt dafür, im 19. Jahrhundert hoch dekoratives Opalglas produziert zu haben, darunter geformte, bemalte und vergoldete Opalvasen. Museumsbeispiele zeigen die Bedeutung von Porträtdarstellungen und aufwändig bemalter Dekoration in der französischen Opalglastradition.
Vergleichbare antike französische Opalporträtvasen mit Uranfluoreszenz sind ebenfalls auf dem Sammlermarkt erschienen. Allerdings ist auf der vorliegenden Vase kein Herstellerzeichen sichtbar, sodass eine Zuschreibung an Baccarat nicht als bewiesen gelten kann.
Das Stück wird daher am besten als französisches Opalglas beschrieben, möglicherweise Baccarat oder aus der Baccarat-Tradition hergestellt, das ungefähr dem späten 19. Jahrhundert zugeordnet wird.
Die in diesem Los enthaltenen UV-Fotografien dokumentieren dieses ungewöhnliche Merkmal.
Die Vase wird in antikem Zustand angeboten. Geringe Herstellungsunregelmäßigkeiten und Anzeichen von Alter können vorhanden sein und sollten als Teil des Charakters eines antiken Glasobjekts betrachtet werden. Es weist jedoch keinerlei sichtbare Beschädigungen auf.
Antiker Uran-Opalinvase mit königlichem Porträt
Eine auffällige Opalinvase aus dem späten 19. Jahrhundert, verziert mit einem fein ausgeführten Porträt einer jungen prinzenglichen oder königlichen Figur.
Die Vase ist aus opalem, schimmerndem Elfenbeinfarbigen Opalglas gefertigt und mit einer aufwändigen Kombination aus gemalter/gold verziertem Ornament und einem zentralen Porträtmedaillon versehen. Der historische Kostümstil, der breite Hut und die Schärpe verleihen der dargestellten Figur ein deutlich aristokratisches und prinzenhaftes Erscheinungsbild.
Ein besonders bemerkenswertes Merkmal dieses Stücks ist sein uranhaltiges Glas. Unter Ultraviolettem Licht erzeugt das Glas eine starke und spektakuläre grüne Fluoreszenz, wie in den beiliegenden Fotografien zu sehen ist. Der Kontrast zwischen dem sanft opaken Glas bei Tageslicht und der intensiven grünen Fluoreszenz unter UV-Licht macht dies zu einem besonders interessanten Objekt für Sammler antiker Opal- und Uran-Gläser.
Das zentrale Bild scheint einen jungen europäischen Prinzen oder Adligen in historischer Kleidung darzustellen. Das Porträt wurde vorläufig mit Darstellungen von Prinz Karl Eduard von Stuart (K. E. Stuart) (1720–1788), besser bekannt als Bonnie Prince Charlie oder der Young Pretender, in Verbindung gebracht, obwohl diese Identifizierung allein aus der Vase heraus nicht bestätigt werden kann.
Karl Eduard Stuart war der Enkel des gestürzten Königs James II. und wurde zu einer der bekanntesten Figuren, die mit der jakobitischen Sache assoziiert werden. Zahlreiche Porträts und gedruckte Reproduktionen des jungen Prinzen kursierten während und nach seiner Lebenszeit, wodurch royale und historische Porträtdarstellungen zu einem attraktiven Motiv für dekorative Objekte im 19. Jahrhundert wurden.
Die Zuschreibung des Porträts sollte daher als vorläufig statt endgültig angesehen werden.
Die Vase gehört stilistisch zur Tradition des europäischen Opalglases des 19. Jahrhunderts, wobei französische Produktion eine besonders interessante Möglichkeit darstellt.
Baccarat ist bekannt dafür, im 19. Jahrhundert hoch dekoratives Opalglas produziert zu haben, darunter geformte, bemalte und vergoldete Opalvasen. Museumsbeispiele zeigen die Bedeutung von Porträtdarstellungen und aufwändig bemalter Dekoration in der französischen Opalglastradition.
Vergleichbare antike französische Opalporträtvasen mit Uranfluoreszenz sind ebenfalls auf dem Sammlermarkt erschienen. Allerdings ist auf der vorliegenden Vase kein Herstellerzeichen sichtbar, sodass eine Zuschreibung an Baccarat nicht als bewiesen gelten kann.
Das Stück wird daher am besten als französisches Opalglas beschrieben, möglicherweise Baccarat oder aus der Baccarat-Tradition hergestellt, das ungefähr dem späten 19. Jahrhundert zugeordnet wird.
Die in diesem Los enthaltenen UV-Fotografien dokumentieren dieses ungewöhnliche Merkmal.
Die Vase wird in antikem Zustand angeboten. Geringe Herstellungsunregelmäßigkeiten und Anzeichen von Alter können vorhanden sein und sollten als Teil des Charakters eines antiken Glasobjekts betrachtet werden. Es weist jedoch keinerlei sichtbare Beschädigungen auf.
