Ninni Pagano (1969) - L' illusione del guardare





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Biografie von Ninni Pagano
Geboren 1969 in Catania, beginnt Ninni Pagano zunächst ein naturwissenschaftliches Studium, ein Hintergrund, der die Präzision und Struktur seiner zukünftigen Werke beeinflussen wird. Sein Zugang zur Welt der Kunst erfolgt durch die frequente Zusammenarbeit im Studio des Meisters Antonio Sciacca, mit dem er eine Vision von Kunst teilt als Brücke zwischen unterschiedlichen Epochen.
Die Poetische: "Das Kabinett der Wunder"
Paganos Suche ist eng mit dem Konzept der Wunderkammer verbunden. Seine Werke werden oft als mentale Räume konzipiert, in denen sich vereinen:
Klassizismus und Pop: Elemente der griechischen und Renaissance-Statuen werden neu interpretiert mit kompakten Farbtönen und zeitgenössischer Symbolik.
Alchemie und Philosophie: Der Künstler forscht nach dem Rätsel der Existenz durch traumhafte Figuren (wie seine berühmten "Gänsehaut-Damen" – Anm. der Übersetzerin: hier wörtlich übersetzt, ggf. besser als "Gänsehaut-Damen" oder "Schwanen-Damen" je nach Original) und hermetischen Bezügen.
Materie: Er verwendet gemischte Pulver, um eine chromatische Kompaktheit zu erzielen, die den Leinwänden eine fast skulpturale Dimension verleiht.
Errungenschaften und Anerkennungen
Obwohl seine Ausstellungslaufbahn erst um 2011 wirklich in Gang kam, erreichte er rasch internationale Bedeutungsgrade:
Biennale Venedig: Ausgestellt bei der 56. Ausgabe (2015) im Rahmen der Ausstellung "Grazie Italia" im pavillon des Guatemala.
Triennale Rom: Teilnahme an der Exposition der Triennale der Bildenden Künste im Jahr 2014.
Publikationen: Seine Arbeiten sind im Catalogo d’Arte Moderna (CAM) von Mondadori und im Atlante dell’Arte Contemporanea De Agostini aufgeführt.
Internationale Präsenz: Seine Werke wurden an renommierten Standorten gezeigt, wie im Museo Altes Dampfbad in Baden-Baden (Deutschland) und auf dem Art Market in Budapest.
Neben Maler und Bildhauer ist Pagano auch ein erfahrener Kenner alter Kunst. Diese Leidenschaft spiegelt sich darin wider, wie er die Vergangenheit "wiedergewinnt": nicht um sie zu kopieren, sondern sie in eine groteske und fesselnde Sprache zu verwandeln, die von den Widersprüchen des modernen Menschen erzählt.
Die Illusion des Ansehens
"Die Illusion des Sehens" repräsentiert ein Werk, das von Surrealismus und Symbolismus durchdrungen ist und sich auf die komplexe Beziehung zwischen objektiver Sicht und innerer Wahrnehmung konzentriert. Durch eine bildnerische Technik mit starker figurativer Prägung baut der Künstler eine wahre Meta-Erzählung der visuellen Bedeutung des Sehens auf.
Kritische Analyse und Narration des Werks
Der zentrale Symbol (Das Auge-Kugel): In der Mitte der Komposition erhebt sich eine große Kugel, die die Iris eines menschlichen Auges trägt, auf einem elaborierten Bronstenfuß ruhend (der sowohl an den Kelch einer klassischen Säule als auch an die Basis einer Kristallkugel aus einer Wunderkammer erinnert). Das Auge ist nicht nur ein empfänglichendes Organ, sondern ein harter, spiegelnder Behälter: Es repräsentiert die rationale Wahrnehmung, die versucht, die Realität in eine starre und katalogisierbare Struktur zu fassen.
Die tierische Präsenz (Die Iguana/ Eidechse): Auf der Kugel klettert eine Iguana (oder Eidechse), die das Auge mit ihrem Körper und der langen schlangenartigen Schwanz umgibt. Dieses Reptil – Symbol von Instinkt, Anpassung und einer peripheren Sicht, die von menschlichen Überbaustrukturen gelöst ist – "bewacht" und zugleich "überragt" den menschlichen Blick. Mit fest verankerten Pfoten auf der Kornea deutet das Tier an, dass Instinkt und unkontrollierbare Natur stets die menschliche Behauptung übersteigen, alles allein durch den Blick zu verstehen.
Chromatik und Kontrast: Der chromatische Kontrast verstärkt die schwebende, theatralische Atmosphäre:
Der Hintergrund aus Siena/Rost: schafft eine zeitlose, fast metaphysische Dimension ohne fest definierte räumliche Koordinaten.
Das kalte Blau der Iris: zieht sofort den visuellen Fluchtpunkt an, setzt den Beobachter ins Zentrum eines spiegelnden Spiels (während wir das Werk betrachten, betrachtet das Werk uns).
Das Grün der Reptilienhaut: setzt eine lebendige, organische Note in eine scheinbar kristallisierte Struktur.
Kernaussage: > Das Werk deutet darauf hin, dass das, was wir Realität nennen, eine Täuschung des Blicks ist: Wir glauben, die Welt mit distanzierter, rationaler Sicht zu beobachten (das Kristallauge), doch wir sind ständig von unseren Instinkten und der Natur (dem Reptil) konditioniert und geleitet, wodurch der Akt des Sehens selbst zu einer tiefen Illusion wird.
Instagram:@ninnipagano
Biografie von Ninni Pagano
Geboren 1969 in Catania, beginnt Ninni Pagano zunächst ein naturwissenschaftliches Studium, ein Hintergrund, der die Präzision und Struktur seiner zukünftigen Werke beeinflussen wird. Sein Zugang zur Welt der Kunst erfolgt durch die frequente Zusammenarbeit im Studio des Meisters Antonio Sciacca, mit dem er eine Vision von Kunst teilt als Brücke zwischen unterschiedlichen Epochen.
Die Poetische: "Das Kabinett der Wunder"
Paganos Suche ist eng mit dem Konzept der Wunderkammer verbunden. Seine Werke werden oft als mentale Räume konzipiert, in denen sich vereinen:
Klassizismus und Pop: Elemente der griechischen und Renaissance-Statuen werden neu interpretiert mit kompakten Farbtönen und zeitgenössischer Symbolik.
Alchemie und Philosophie: Der Künstler forscht nach dem Rätsel der Existenz durch traumhafte Figuren (wie seine berühmten "Gänsehaut-Damen" – Anm. der Übersetzerin: hier wörtlich übersetzt, ggf. besser als "Gänsehaut-Damen" oder "Schwanen-Damen" je nach Original) und hermetischen Bezügen.
Materie: Er verwendet gemischte Pulver, um eine chromatische Kompaktheit zu erzielen, die den Leinwänden eine fast skulpturale Dimension verleiht.
Errungenschaften und Anerkennungen
Obwohl seine Ausstellungslaufbahn erst um 2011 wirklich in Gang kam, erreichte er rasch internationale Bedeutungsgrade:
Biennale Venedig: Ausgestellt bei der 56. Ausgabe (2015) im Rahmen der Ausstellung "Grazie Italia" im pavillon des Guatemala.
Triennale Rom: Teilnahme an der Exposition der Triennale der Bildenden Künste im Jahr 2014.
Publikationen: Seine Arbeiten sind im Catalogo d’Arte Moderna (CAM) von Mondadori und im Atlante dell’Arte Contemporanea De Agostini aufgeführt.
Internationale Präsenz: Seine Werke wurden an renommierten Standorten gezeigt, wie im Museo Altes Dampfbad in Baden-Baden (Deutschland) und auf dem Art Market in Budapest.
Neben Maler und Bildhauer ist Pagano auch ein erfahrener Kenner alter Kunst. Diese Leidenschaft spiegelt sich darin wider, wie er die Vergangenheit "wiedergewinnt": nicht um sie zu kopieren, sondern sie in eine groteske und fesselnde Sprache zu verwandeln, die von den Widersprüchen des modernen Menschen erzählt.
Die Illusion des Ansehens
"Die Illusion des Sehens" repräsentiert ein Werk, das von Surrealismus und Symbolismus durchdrungen ist und sich auf die komplexe Beziehung zwischen objektiver Sicht und innerer Wahrnehmung konzentriert. Durch eine bildnerische Technik mit starker figurativer Prägung baut der Künstler eine wahre Meta-Erzählung der visuellen Bedeutung des Sehens auf.
Kritische Analyse und Narration des Werks
Der zentrale Symbol (Das Auge-Kugel): In der Mitte der Komposition erhebt sich eine große Kugel, die die Iris eines menschlichen Auges trägt, auf einem elaborierten Bronstenfuß ruhend (der sowohl an den Kelch einer klassischen Säule als auch an die Basis einer Kristallkugel aus einer Wunderkammer erinnert). Das Auge ist nicht nur ein empfänglichendes Organ, sondern ein harter, spiegelnder Behälter: Es repräsentiert die rationale Wahrnehmung, die versucht, die Realität in eine starre und katalogisierbare Struktur zu fassen.
Die tierische Präsenz (Die Iguana/ Eidechse): Auf der Kugel klettert eine Iguana (oder Eidechse), die das Auge mit ihrem Körper und der langen schlangenartigen Schwanz umgibt. Dieses Reptil – Symbol von Instinkt, Anpassung und einer peripheren Sicht, die von menschlichen Überbaustrukturen gelöst ist – "bewacht" und zugleich "überragt" den menschlichen Blick. Mit fest verankerten Pfoten auf der Kornea deutet das Tier an, dass Instinkt und unkontrollierbare Natur stets die menschliche Behauptung übersteigen, alles allein durch den Blick zu verstehen.
Chromatik und Kontrast: Der chromatische Kontrast verstärkt die schwebende, theatralische Atmosphäre:
Der Hintergrund aus Siena/Rost: schafft eine zeitlose, fast metaphysische Dimension ohne fest definierte räumliche Koordinaten.
Das kalte Blau der Iris: zieht sofort den visuellen Fluchtpunkt an, setzt den Beobachter ins Zentrum eines spiegelnden Spiels (während wir das Werk betrachten, betrachtet das Werk uns).
Das Grün der Reptilienhaut: setzt eine lebendige, organische Note in eine scheinbar kristallisierte Struktur.
Kernaussage: > Das Werk deutet darauf hin, dass das, was wir Realität nennen, eine Täuschung des Blicks ist: Wir glauben, die Welt mit distanzierter, rationaler Sicht zu beobachten (das Kristallauge), doch wir sind ständig von unseren Instinkten und der Natur (dem Reptil) konditioniert und geleitet, wodurch der Akt des Sehens selbst zu einer tiefen Illusion wird.
Instagram:@ninnipagano
