Ninni Pagano (1969) - Il trono del sognatore

​
Startgebot
€ 1

Zu den Favoriten hinzufügen, um bei Auktionsbeginn benachrichtigt zu werden.

Giulia Santoro
Experte
Von Giulia Santoro ausgewählt

Spezialistin für 17. Jahrhundert Alte Meister Gemälde und Zeichnungen mit Auktionshaus-Erfahrung.

Schätzung  € 2.500 - € 3.000
Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 143397 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Biografie von Ninni Pagano

Geboren 1969 in Catania, beginnt Ninni Pagano zunächst ein naturwissenschaftliches Studium, ein Hintergrund, der die Präzision und Struktur seiner späteren Arbeiten prägen wird. Sein Zugang zur Welt der Kunst entsteht durch das Studium bei Meister Antonio Sciacca, mit dem er eine Vision von Kunst teilt, die als Brücke zwischen verschiedenen Epochen dient.

Die Poetica: "Das Zimmer der Wunder"
Paganos Forschung ist eng mit dem Konzept der Wunderkammer verbunden. Seine Werke sind oft als geistige Räume gedacht, in denen sich vereinen:

Klassizismus und Pop: Elemente der griechischen und rinascimentale Statuen werden neu interpretiert mit kompakten Farben und zeitgenössischen Symbolismen.

Alchemie und Philosophie: Der Künstler erforscht das Rätsel der Existenz durch traumhafte Figuren (wie seine berühmten "Schwanenfrauen") und hermetische Bezüge.

Die Materie: Er verwendet gemischte Pulver, um eine chromatische Geschlossenheit zu erreichen, die Leinwänden eine fast skulpturale Dimension verleiht.

Geleistete Errungenschaften und Auszeichnungen
Obwohl seine Ausstellungsaktivität erst um 2011 wirklich Fahrt aufnahm, erreichte er rasch internationale Anerkennung:
Biennale von Venedig: Er hat 2015 die 56. Ausgabe im Rahmen der Ausstellung "Grazie Italia" im Pavillon von Guatemala gezeigt.
Triennale von Rom: Teilnahme an der Ausstellung der Triennale der Bildenden Künste 2014.
Publikationen: Seine Arbeit ist im Kunstkatalog CAM von Mondadori sowie im Atlas der Gegenwartskunst De Agostini verzeichnet.

Internationale Präsenz: Seine Werke wurden an renommierten Orten gezeigt, wie dem Museum Altes Dampfbad in Baden-Baden (Deutschland) und dem Art Market in Budapest.
Neben Maler und Bildhauer ist Pagano ein versierter Kenner alter Kunst. Diese Leidenschaft spiegelt sich darin wider, wie er die Vergangenheit "wiedergewinnt": nicht, um sie zu kopieren, sondern sie in eine groteske und faszinierende Sprache zu verwandeln, die von den Widersprüchen des modernen Menschen spricht.

Der Thron des Traumers

Die Atmosphäre und der Raum

Das Werk präsentiert sich als eine Bühne, die durch die Zeit schwebt. Der Hintergrund, dominiert von dunklen, aschgrauen und verschwommenen Tönen, evoziert die Ästhetik der barocken und karavaggeschen Malerei. Ein gerichtetes, teatralisches Licht schneidet die Szene von links nach rechts und lässt die beiden Hauptfiguren aus der Dunkelheit herausragen, mit einem klaren und dramatischen Chiaroscuro-Kontrast. Diese umlaufende Leere verstärkt das Gefühl der Isolation, typisch für eine traumartige Dimension oder einen tiefen inneren Monolog.

Die Protagonisten: Der formale und chromatische Kontrast
Im Zentrum der Komposition entfaltet sich ein außergewöhnlicher visuelle Kurzschluss, gespielt mit zwei antithetischen Elementen:

Die Poltrona (Der Thron): Sie ist eine Explosion geometrischer Formen und satten Farben – Blau, Gelb, Rot, Orange – die an Harlequins Kostüm, Kubismus und das postmoderne Design der Memphis-Gruppe erinnern. Ihre geschwungenen, barock anmutenden Linien stehen im klaren Gegensatz zum modernen, fragmentierten Muster des Stoffes. Es ist nicht nur ein Sitzmöbel, sondern ein katalytisches Objekt: Es repräsentiert Fantasie, chaotische Kreativität, den visuellen Reiz des Traums.

Der Emperor-Pinguin: Mit erstaunlich kalligrafischem Realismus dargestellt, verkörpert das Tier Gelassenheit, Würde und Feierlichkeit. Sein schwarz-weißes Gefieder bildet einen perfekten Übergang zum dunklen Hintergrund, während der goldene Schimmer auf der Brust zaghaft mit den leuchtenden Farben des Throns in Dialog tritt. Stillstehend, erhaben und profilweise scheint der Pinguin den "Thron" nicht mit Distanz zu beobachten, sondern mit der stillen Verehrung eines vor einem heiligen Altar stehenden Betrachters.

Die poetische Bedeutung
In diesem Werk inszeniert Ninni Pagano das Paradoxon der unbewegten Reise. Der Pinguin, ein Tier, das mit weiten, offenen und kalten Räumen der Antarktis assoziiert wird, findet sich in einem inneren, häuslichen und metaphysischen Raum eingeschlossen. Der Stuhl wird so zum "Thron des Träumers": ein mentaler Träger, der es ermöglicht, überall zu reisen, während man stillsteht.

Das Gemälde vibriert vor feiner, melancholischer Ironie: Es lässt uns spüren, dass wahre Freiheit nicht von dem physischen Raum abhängig ist, in dem wir uns bewegen, sondern von der Fähigkeit unseres Geistes, die Dunkelheit um uns herum farbig zu gestalten.

Instagram:@ninnipagano

Biografie von Ninni Pagano

Geboren 1969 in Catania, beginnt Ninni Pagano zunächst ein naturwissenschaftliches Studium, ein Hintergrund, der die Präzision und Struktur seiner späteren Arbeiten prägen wird. Sein Zugang zur Welt der Kunst entsteht durch das Studium bei Meister Antonio Sciacca, mit dem er eine Vision von Kunst teilt, die als Brücke zwischen verschiedenen Epochen dient.

Die Poetica: "Das Zimmer der Wunder"
Paganos Forschung ist eng mit dem Konzept der Wunderkammer verbunden. Seine Werke sind oft als geistige Räume gedacht, in denen sich vereinen:

Klassizismus und Pop: Elemente der griechischen und rinascimentale Statuen werden neu interpretiert mit kompakten Farben und zeitgenössischen Symbolismen.

Alchemie und Philosophie: Der Künstler erforscht das Rätsel der Existenz durch traumhafte Figuren (wie seine berühmten "Schwanenfrauen") und hermetische Bezüge.

Die Materie: Er verwendet gemischte Pulver, um eine chromatische Geschlossenheit zu erreichen, die Leinwänden eine fast skulpturale Dimension verleiht.

Geleistete Errungenschaften und Auszeichnungen
Obwohl seine Ausstellungsaktivität erst um 2011 wirklich Fahrt aufnahm, erreichte er rasch internationale Anerkennung:
Biennale von Venedig: Er hat 2015 die 56. Ausgabe im Rahmen der Ausstellung "Grazie Italia" im Pavillon von Guatemala gezeigt.
Triennale von Rom: Teilnahme an der Ausstellung der Triennale der Bildenden Künste 2014.
Publikationen: Seine Arbeit ist im Kunstkatalog CAM von Mondadori sowie im Atlas der Gegenwartskunst De Agostini verzeichnet.

Internationale Präsenz: Seine Werke wurden an renommierten Orten gezeigt, wie dem Museum Altes Dampfbad in Baden-Baden (Deutschland) und dem Art Market in Budapest.
Neben Maler und Bildhauer ist Pagano ein versierter Kenner alter Kunst. Diese Leidenschaft spiegelt sich darin wider, wie er die Vergangenheit "wiedergewinnt": nicht, um sie zu kopieren, sondern sie in eine groteske und faszinierende Sprache zu verwandeln, die von den Widersprüchen des modernen Menschen spricht.

Der Thron des Traumers

Die Atmosphäre und der Raum

Das Werk präsentiert sich als eine Bühne, die durch die Zeit schwebt. Der Hintergrund, dominiert von dunklen, aschgrauen und verschwommenen Tönen, evoziert die Ästhetik der barocken und karavaggeschen Malerei. Ein gerichtetes, teatralisches Licht schneidet die Szene von links nach rechts und lässt die beiden Hauptfiguren aus der Dunkelheit herausragen, mit einem klaren und dramatischen Chiaroscuro-Kontrast. Diese umlaufende Leere verstärkt das Gefühl der Isolation, typisch für eine traumartige Dimension oder einen tiefen inneren Monolog.

Die Protagonisten: Der formale und chromatische Kontrast
Im Zentrum der Komposition entfaltet sich ein außergewöhnlicher visuelle Kurzschluss, gespielt mit zwei antithetischen Elementen:

Die Poltrona (Der Thron): Sie ist eine Explosion geometrischer Formen und satten Farben – Blau, Gelb, Rot, Orange – die an Harlequins Kostüm, Kubismus und das postmoderne Design der Memphis-Gruppe erinnern. Ihre geschwungenen, barock anmutenden Linien stehen im klaren Gegensatz zum modernen, fragmentierten Muster des Stoffes. Es ist nicht nur ein Sitzmöbel, sondern ein katalytisches Objekt: Es repräsentiert Fantasie, chaotische Kreativität, den visuellen Reiz des Traums.

Der Emperor-Pinguin: Mit erstaunlich kalligrafischem Realismus dargestellt, verkörpert das Tier Gelassenheit, Würde und Feierlichkeit. Sein schwarz-weißes Gefieder bildet einen perfekten Übergang zum dunklen Hintergrund, während der goldene Schimmer auf der Brust zaghaft mit den leuchtenden Farben des Throns in Dialog tritt. Stillstehend, erhaben und profilweise scheint der Pinguin den "Thron" nicht mit Distanz zu beobachten, sondern mit der stillen Verehrung eines vor einem heiligen Altar stehenden Betrachters.

Die poetische Bedeutung
In diesem Werk inszeniert Ninni Pagano das Paradoxon der unbewegten Reise. Der Pinguin, ein Tier, das mit weiten, offenen und kalten Räumen der Antarktis assoziiert wird, findet sich in einem inneren, häuslichen und metaphysischen Raum eingeschlossen. Der Stuhl wird so zum "Thron des Träumers": ein mentaler Träger, der es ermöglicht, überall zu reisen, während man stillsteht.

Das Gemälde vibriert vor feiner, melancholischer Ironie: Es lässt uns spüren, dass wahre Freiheit nicht von dem physischen Raum abhängig ist, in dem wir uns bewegen, sondern von der Fähigkeit unseres Geistes, die Dunkelheit um uns herum farbig zu gestalten.

Instagram:@ninnipagano

Details

Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Künstler
Ninni Pagano (1969)
Titel des Kunstwerks
Il trono del sognatore
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Italien
Jahr
2026
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
69,5 cm
Breite
56,5 cm
Darstellung/Thema
Portrait
Stil
Symbolismus
Periode
2020 und ff.
Verkauft von
ItalienVerifiziert
242
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

Ähnliche Objekte

  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​

Für Sie aus der Kategorie

Klassische Kunst und Impressionismus

  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​