Paul Seawright - Inside Information - 1995





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Inside Information von Paul Seawright ist die erste Monografie im Softcover, veröffentlicht 1995 von The Photographers' Gallery, 80 Seiten auf Englisch.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Inside Information: Photographs 1988–1995 ist das erste Monografie-Buch und Ausstellungskatalog des anerkannten nordirischen zeitgenössischen Fotografen Paul Seawright und wurde 1995 veröffentlicht.
Das Buch erschien im Zusammenhang mit einer großen Ausstellung, die gemeinsam von The Photographers' Gallery in London und der Gallery of Photography in Dublin organisiert wurde. Es enthält kritische Essays von prominenten Persönlichkeiten wie Val Williams, Steve Bruce und Ciaran Carson.
Der Band versammelt Seawrights drei früheste, hoch einflussreiche fotografische Serien. Sie dokumentieren eine 'Insiderperspektive' auf die sozialen, kulturellen und politischen Landschaften Nordirlands während des letzten Jahrzehnts der Troubles.
:Sectarian Murder (1988): Eine erschreckende Serie, in der Seawright die Kindheitserinnerungen von Nachrichtenberichten wiederaufleben ließ, indem er die genauen, alltäglichen Orte fotografierte, an denen sektiererische Hinrichtungen stattgefunden hatten. Er kombinierte bekanntlich diese ruhigen, forensisch wirkenden Bilder gewöhnlicher Räume (wie Spielplätze oder Straßenzüge) mit knappen Texten aus damaligen Zeitungsausschnitten.
The Orange Order (1991): Eine Erkundung der visuellen Kultur, Symbole und Atmosphäre rund um protestantische Marschtraditionen und Gemeinschaften in Nordirland.
Police Force (1995): Ein Projekt, das die Betrachter hinter verschlossene Türen und in die alltägliche Realität der Royal Ulster Constabulary (RUC) führte und einen intimen Blick auf die lokale Polizeiarbeit im Angesicht des bewaffneten Konflikts bot.
Seawrights Arbeit in Inside Information markierte eine grundlegende Abkehr von traditionellem, aktionsorientiertem Photojournalismus und Nachrichtenreportage. Anstatt aktive Gewalt oder offensichtliche politische Klischees festzuhalten, nutzte er einen erforschenden, metaphorischen Ansatz. Indem er sich auf stille, angespannte Landschaften, alltägliche Texturen und feine Details konzentrierte, rufen seine Fotografien Themen wie Erinnerung, Trauma und systemische Spaltung hervor.
Da es seit vielen Jahren vergriffen ist, gilt das Buch als ein stark begehrtes Sammlerstück in der Geschichte britischer und irischer dokumentarischer Fotobücher.
Inside Information: Photographs 1988–1995 ist das erste Monografie-Buch und Ausstellungskatalog des anerkannten nordirischen zeitgenössischen Fotografen Paul Seawright und wurde 1995 veröffentlicht.
Das Buch erschien im Zusammenhang mit einer großen Ausstellung, die gemeinsam von The Photographers' Gallery in London und der Gallery of Photography in Dublin organisiert wurde. Es enthält kritische Essays von prominenten Persönlichkeiten wie Val Williams, Steve Bruce und Ciaran Carson.
Der Band versammelt Seawrights drei früheste, hoch einflussreiche fotografische Serien. Sie dokumentieren eine 'Insiderperspektive' auf die sozialen, kulturellen und politischen Landschaften Nordirlands während des letzten Jahrzehnts der Troubles.
:Sectarian Murder (1988): Eine erschreckende Serie, in der Seawright die Kindheitserinnerungen von Nachrichtenberichten wiederaufleben ließ, indem er die genauen, alltäglichen Orte fotografierte, an denen sektiererische Hinrichtungen stattgefunden hatten. Er kombinierte bekanntlich diese ruhigen, forensisch wirkenden Bilder gewöhnlicher Räume (wie Spielplätze oder Straßenzüge) mit knappen Texten aus damaligen Zeitungsausschnitten.
The Orange Order (1991): Eine Erkundung der visuellen Kultur, Symbole und Atmosphäre rund um protestantische Marschtraditionen und Gemeinschaften in Nordirland.
Police Force (1995): Ein Projekt, das die Betrachter hinter verschlossene Türen und in die alltägliche Realität der Royal Ulster Constabulary (RUC) führte und einen intimen Blick auf die lokale Polizeiarbeit im Angesicht des bewaffneten Konflikts bot.
Seawrights Arbeit in Inside Information markierte eine grundlegende Abkehr von traditionellem, aktionsorientiertem Photojournalismus und Nachrichtenreportage. Anstatt aktive Gewalt oder offensichtliche politische Klischees festzuhalten, nutzte er einen erforschenden, metaphorischen Ansatz. Indem er sich auf stille, angespannte Landschaften, alltägliche Texturen und feine Details konzentrierte, rufen seine Fotografien Themen wie Erinnerung, Trauma und systemische Spaltung hervor.
Da es seit vielen Jahren vergriffen ist, gilt das Buch als ein stark begehrtes Sammlerstück in der Geschichte britischer und irischer dokumentarischer Fotobücher.

