Lucien Clergue - Toros Muertos [Signed] - 1962
![Lucien Clergue - Toros Muertos [Signed] - 1962 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/23/4/e/c/4eca927a-666b-415f-9893-5b6b5ee0c795.jpg)
![Lucien Clergue - Toros Muertos [Signed] - 1962 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/23/8/0/4/804c2e29-732b-4328-a595-c5d66746ec0d.jpg)
![Lucien Clergue - Toros Muertos [Signed] - 1962 #2.1](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/23/a/4/e/a4e84576-565e-4e4a-8286-605bd5bb37e2.jpg)
![Lucien Clergue - Toros Muertos [Signed] - 1962 #3.2](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/23/d/0/1/d0191de0-ee86-4826-932f-00cf3fd34df6.jpg)
![Lucien Clergue - Toros Muertos [Signed] - 1962 #4.3](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2026/8/23/1/4/d/14de90f8-1235-4f10-9977-b18bbb645106.jpg)
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Toros Muertos ist ein erster Edition gebundene, illustrierte Fotobuch von Lucien Clergue, signiert auf der Titelseite, in Spanisch, 52 Seiten, sehr guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Erstauflage, signiert auf der Titelseite mit Namen und „Ole“; (263 x 267 mm, 10¼ x 10½ in); Schwarz-Weiß-Fotografien, Texte von Jean Cocteau und Jean-Marie Landau; fotoollustrierte Vorsatzblätter, schwarz-weiß fotobeschichtete Pappeinbände, Text in Rot, weißer Stoffrücken mit roter Prägung. Stempel „Aufgeschieden, Fernleihbibliothek Bonn“. Sehr guter Zustand. [48] Seiten. Großteil von Lucien Clergues Werk dreht sich um Themen von Verlust, Tod und Verfall, überwiegend in und um seine Heimat Arles und die umliegende Camargue-Region entstanden. Er machte diese Fotografien zwischen 1955 und 1962 in mehreren Stierkampfarenen im Süden Frankreichs: Nîmes, Arles, Lumel, Beaucaire, Méjanes, Châteauurenard, Marseille und Le Grand du Roi. „Das Buchdesign, kühn und filmisch, wirkt ebenfalls äußerst wirkungsvoll, um die Dramatik zu steigern und einen dynamischen Fluss der Handlung beizubehalten. Indem eine Serie von Nahaufnahmen wiederholt wird und uns sehr wenig vom Stadion, der Menge oder anderen Spielern im Drama gezeigt wird, lenkt Clergue unsere Aufmerksamkeit auf das Elend des Stiers und verleiht dem Drama eine starke psychologische Note“ (The Photobook). The Photobook: A History I, S. 219.„
Toros Muertos („Tote Stiere“) ist ein kraftvolles und international beachtetes Fotobuch des französischen Fotografen Lucien Clergue. Erstveröffentlichung 1962 beim Ernst Battenberg Verlag in Deutschland (mit einer bemerkenswerten amerikanischen Ausgabe von Brussel & Brussel im Jahr 1966), das Buch erfasst die markante, greifbare Realität des Stierkampfs in Arenen im Süden Frankreichs.
Anstatt sich auf Glamour oder Heldenmut des Matadors zu konzentrieren, dokumentiert Clergue explizit den Schmerz, die Qual und die letzten Momente der Stiere. Es stellt sie als tragische, besiegte Verlierer eines gewalttätigen Blutsports dar. Bildsprache: Das Buch enthält hochkontrastige, schwarz-weiß Halftone-Fotografien. Clergues Bildaufbau legt starken Fokus auf Texturen – der grobe Sand der Arena, der Glanz von Blut und die schweren, sterbenden Körper der Tiere.
Clergue war enger Mitarbeiter und Freund von Pablo Picasso. Dieses Buch spiegelt eine geteilte mid-century-Faszination für die mythischen, rituellen Elemente des Stiers wider – die Arena-Kämpfe als tragischer Tanz zwischen dem Jäger und einem symbolischen Minotaurus. Während Clergue und seine Zeitgenossen (einschließlich des Autors Jean Petit, der Gedichte zu dem Band beisteuerte) das Buch nicht explizit als Anti-Stierkampf-Statement konzipierten, macht sein unbeirrter Blick auf das Leiden der Tiere es für moderne Leser stark als Kritik am Stierkampf lesbar.
Erstauflage, signiert auf der Titelseite mit Namen und „Ole“; (263 x 267 mm, 10¼ x 10½ in); Schwarz-Weiß-Fotografien, Texte von Jean Cocteau und Jean-Marie Landau; fotoollustrierte Vorsatzblätter, schwarz-weiß fotobeschichtete Pappeinbände, Text in Rot, weißer Stoffrücken mit roter Prägung. Stempel „Aufgeschieden, Fernleihbibliothek Bonn“. Sehr guter Zustand. [48] Seiten. Großteil von Lucien Clergues Werk dreht sich um Themen von Verlust, Tod und Verfall, überwiegend in und um seine Heimat Arles und die umliegende Camargue-Region entstanden. Er machte diese Fotografien zwischen 1955 und 1962 in mehreren Stierkampfarenen im Süden Frankreichs: Nîmes, Arles, Lumel, Beaucaire, Méjanes, Châteauurenard, Marseille und Le Grand du Roi. „Das Buchdesign, kühn und filmisch, wirkt ebenfalls äußerst wirkungsvoll, um die Dramatik zu steigern und einen dynamischen Fluss der Handlung beizubehalten. Indem eine Serie von Nahaufnahmen wiederholt wird und uns sehr wenig vom Stadion, der Menge oder anderen Spielern im Drama gezeigt wird, lenkt Clergue unsere Aufmerksamkeit auf das Elend des Stiers und verleiht dem Drama eine starke psychologische Note“ (The Photobook). The Photobook: A History I, S. 219.„
Toros Muertos („Tote Stiere“) ist ein kraftvolles und international beachtetes Fotobuch des französischen Fotografen Lucien Clergue. Erstveröffentlichung 1962 beim Ernst Battenberg Verlag in Deutschland (mit einer bemerkenswerten amerikanischen Ausgabe von Brussel & Brussel im Jahr 1966), das Buch erfasst die markante, greifbare Realität des Stierkampfs in Arenen im Süden Frankreichs.
Anstatt sich auf Glamour oder Heldenmut des Matadors zu konzentrieren, dokumentiert Clergue explizit den Schmerz, die Qual und die letzten Momente der Stiere. Es stellt sie als tragische, besiegte Verlierer eines gewalttätigen Blutsports dar. Bildsprache: Das Buch enthält hochkontrastige, schwarz-weiß Halftone-Fotografien. Clergues Bildaufbau legt starken Fokus auf Texturen – der grobe Sand der Arena, der Glanz von Blut und die schweren, sterbenden Körper der Tiere.
Clergue war enger Mitarbeiter und Freund von Pablo Picasso. Dieses Buch spiegelt eine geteilte mid-century-Faszination für die mythischen, rituellen Elemente des Stiers wider – die Arena-Kämpfe als tragischer Tanz zwischen dem Jäger und einem symbolischen Minotaurus. Während Clergue und seine Zeitgenossen (einschließlich des Autors Jean Petit, der Gedichte zu dem Band beisteuerte) das Buch nicht explizit als Anti-Stierkampf-Statement konzipierten, macht sein unbeirrter Blick auf das Leiden der Tiere es für moderne Leser stark als Kritik am Stierkampf lesbar.

