Antikes Griechenland Riesige bemalte Keramik-Phiale mit mythologischer Szene und TL-Test - 16.5 cm





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Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses exquisite bemalte Keramik-Phiale, der Zeit des 3. Jahrhunderts v. Chr. zugeschrieben, ist ein herausragendes Beispiel griechischer Keramik aus Süditalien, genauer aus der Stadt Canosa (heute Canosa di Puglia) in der Region Apulien. Es handelt sich um ein zeremonielles Stück in Form einer flachen Schale, Durchmesser 45 cm und Höhe 16,5 cm, das mit einer üppigen figürlichen Szene in seinem zentralen Tondo sowie einer Fülle von Blumenmotiven im äußeren Feld verziert ist. Die Keramik bewahrt noch sichtbare Spuren der Polychromie, ein charakteristisches Merkmal der Canosa-Keramik, die für ihren großzügigen Einsatz von Nachbrandfarben bekannt ist und typischerweise für Bestattungszusammenhänge bestimmt war.
Zentrales Motiv der Komposition ist eine mythologische Szene mit stark symbolischer Bedeutung: Eine geflügelte Gestalt — vermutlich Eros — nähert sich einer sitzenden Frau in einer majestätischen Pose. Die Frau, eingehüllt in einen Himation oder eine Tunika in hellen Farbtönen und auf einer architektonischen Struktur oder einem Thron sitzend, streckt dem geflügelten Gott die Hand entgegen. Diese Geste kann als Anspielung auf das Hochzeitsritual, auf die heilige Liebe oder sogar als Psychopompsszene interpretiert werden — das heißt die Begleitung der Seele ins Jenseits — angesichts der funerären Funktion dieser Stücke.
Diese Art von Dekoration wurde nicht mit der traditionellen Rotfigurentechnik oder Schwarzfigurentechnik erreicht, sondern eher durch eine Freihandmaltechnik auf der bereits gebrannten Oberfläche, wodurch diese Stücke zu Beispielen werden, die der hellenistischen Wandmalerei oder Freskenmalerei ähneln.
Diese Vase gehört zum reichen Bestand an Keramika aus dem späten Apulien, einer der fruchtbarsten Regionen für Keramikkunst im Süditalien während der hellenistischen Zeit, die das griechische Erbe meisterhaft mit den Bestattungspraktiken der italischen Bevölkerung vereint. Weitere ähnliche Werke befinden sich in Sammlungen wie dem National Archaeological Museum of Taranto und dem J. Paul Getty Museum, wo Canossa als eines der ausgefeiltesten Zentren der postklassischen Keramikkunst anerkannt wird. Es ist interessant, dieses Stück mit den sogenannten „pictorial plates of Centuripe“ in Sizilien zu vergleichen, obwohl Technik und Stil abweichen, da diese eher einen skulpturalen als narrativen Ansatz entwickelten.
Kurz gesagt ist diese Phiale aus Canosa ein lebendiges Zeugnis des kulturellen Synkretismus des hellenistischen Süditaliens, ein Werk, das technische Feinheit, symbolische Bedeutung und eine tiefe Verbindung zu rituellen und Bestattungspraktiken vereint, in einer Epoche, in der Kunst sowohl ästhetische Freude als auch die spirituelle Reise der Menschheit diente.
Zustand: Gut, kleinere Reparaturen erforderlich.
Erworben aus einer deutschen Privatsammlung, G.B in den 80er Jahren.
- Das Stück enthält ein Echtheitszertifikat sowie einen TL-Test.
Der Verkäufer kann nachweisen, dass das Los rechtmäßig erworben wurde. Wichtige Informationen. Der Verkäufer garantiert, dass er berechtigt ist, dieses Los zu versenden. Der Verkäufer wird dafür sorgen, dass alle erforderlichen Genehmigungen eingeholt werden; dieser Prozess kann zwischen 2 und 4 Wochen dauern.
WICHTIG: Aufgrund der neuen Gesetze zum Export archäologischer Stücke haben wir beschlossen, künftig NICHT MEHR außerhalb des europäischen Gebiets in folgende Länder zu verkaufen: SCHWEIZ & VEREINTE STAATEN VON AMERIKA.
Für andere Reiseziele außerhalb des europäischen Territoriums werden alle unsere Artikel nach Erhalt einer endgültigen Ausfuhrgenehmigung durch das Kulturministerium Spaniens versendet. Wir informieren unsere Kunden, dass dies zwischen
4-8 Wochen. Gemäß spanischer Gesetzgebung unterliegen Gegenstände, die außerhalb der Europäischen Union versendet werden, Exportsteuern. Die Steuern werden der Rechnung hinzugefügt und gehen zu Lasten des Käufers. Diese Exportgebühren sind an den Endauktionpreis gekoppelt, und der Steuersatz wird nicht direkt auf den Gesamtwert des zu exportierenden Gegenstands angewendet, sondern die verschiedenen Prozentsätze werden auf ihn angewendet:
Bis zu 6.000 Euro: 5 %. / Ab 6.001 bis 60.000 Euro: 10 %.
Bitte beachten Sie, dass für entfernte Zielorte (Asien, Naher Osten usw.) zusätzliche Versandkosten anfallen.
Dieses exquisite bemalte Keramik-Phiale, der Zeit des 3. Jahrhunderts v. Chr. zugeschrieben, ist ein herausragendes Beispiel griechischer Keramik aus Süditalien, genauer aus der Stadt Canosa (heute Canosa di Puglia) in der Region Apulien. Es handelt sich um ein zeremonielles Stück in Form einer flachen Schale, Durchmesser 45 cm und Höhe 16,5 cm, das mit einer üppigen figürlichen Szene in seinem zentralen Tondo sowie einer Fülle von Blumenmotiven im äußeren Feld verziert ist. Die Keramik bewahrt noch sichtbare Spuren der Polychromie, ein charakteristisches Merkmal der Canosa-Keramik, die für ihren großzügigen Einsatz von Nachbrandfarben bekannt ist und typischerweise für Bestattungszusammenhänge bestimmt war.
Zentrales Motiv der Komposition ist eine mythologische Szene mit stark symbolischer Bedeutung: Eine geflügelte Gestalt — vermutlich Eros — nähert sich einer sitzenden Frau in einer majestätischen Pose. Die Frau, eingehüllt in einen Himation oder eine Tunika in hellen Farbtönen und auf einer architektonischen Struktur oder einem Thron sitzend, streckt dem geflügelten Gott die Hand entgegen. Diese Geste kann als Anspielung auf das Hochzeitsritual, auf die heilige Liebe oder sogar als Psychopompsszene interpretiert werden — das heißt die Begleitung der Seele ins Jenseits — angesichts der funerären Funktion dieser Stücke.
Diese Art von Dekoration wurde nicht mit der traditionellen Rotfigurentechnik oder Schwarzfigurentechnik erreicht, sondern eher durch eine Freihandmaltechnik auf der bereits gebrannten Oberfläche, wodurch diese Stücke zu Beispielen werden, die der hellenistischen Wandmalerei oder Freskenmalerei ähneln.
Diese Vase gehört zum reichen Bestand an Keramika aus dem späten Apulien, einer der fruchtbarsten Regionen für Keramikkunst im Süditalien während der hellenistischen Zeit, die das griechische Erbe meisterhaft mit den Bestattungspraktiken der italischen Bevölkerung vereint. Weitere ähnliche Werke befinden sich in Sammlungen wie dem National Archaeological Museum of Taranto und dem J. Paul Getty Museum, wo Canossa als eines der ausgefeiltesten Zentren der postklassischen Keramikkunst anerkannt wird. Es ist interessant, dieses Stück mit den sogenannten „pictorial plates of Centuripe“ in Sizilien zu vergleichen, obwohl Technik und Stil abweichen, da diese eher einen skulpturalen als narrativen Ansatz entwickelten.
Kurz gesagt ist diese Phiale aus Canosa ein lebendiges Zeugnis des kulturellen Synkretismus des hellenistischen Süditaliens, ein Werk, das technische Feinheit, symbolische Bedeutung und eine tiefe Verbindung zu rituellen und Bestattungspraktiken vereint, in einer Epoche, in der Kunst sowohl ästhetische Freude als auch die spirituelle Reise der Menschheit diente.
Zustand: Gut, kleinere Reparaturen erforderlich.
Erworben aus einer deutschen Privatsammlung, G.B in den 80er Jahren.
- Das Stück enthält ein Echtheitszertifikat sowie einen TL-Test.
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