AA. VV. - Manoscritto Medico - 1743






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Manoscritto Medico von AA. VV. ist ein Einzelstück aus dem Jahr 1743, Erstausgabe, Manuskript in Französisch mit Originalsprache, Lederbindung, 396 Seiten, guter Zustand, mit Unterschrift des Autors.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Handbuch der Hausmedizin: Der Übergang von der galenischen zur empirischen Praxis
Dieses medizinische Manuskript aus dem Jahr 1743 befindet sich im Herzen des 18. Jahrhunderts, in einer entscheidenden Übergangsphase zwischen der galenischen Tradition und dem Aufkommen einer zunehmend empirischen, beobachtenden und pragmatischen Medizin. Das Werk sammelt therapeutische Formeln, pharmazeutische Rezepte, klinische Hinweise und operative Notizen in medizinischem Latein und volkstümlichem Französisch, was ein hybrides Wissen offenbart, das eher für den täglichen Gebrauch als für theoretische Spekulation gedacht ist. Das Manuskript ist nicht als Traktat konzipiert, sondern als lebendiges Arbeitsinstrument, das ständig konsultiert, aktualisiert und an die konkreten Bedürfnisse der Behandlung angepasst wird.
Marktwert
Die datierten medizinischen Manuskripte aus dem 18. Jahrhundert, insbesondere wenn sie praktisch orientiert sind und nicht aus gedruckten Texten abgeleitet wurden, zeigen auf dem Antiquitätenmarkt ein wachsendes Interesse. Vergleichbare Exemplare, vollständig und lesbar, liegen in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro, mit höheren Bewertungen bei expliziter Datierung, kohärenter organischer Struktur und detailliertem therapeutischem Inhalt.
Physische Beschreibung und Zustand
Zeitgleich in Leder gebunden, Rücken mit Nerven, einige Abriebe, Absplitterungen und Gebrauchsspuren. Besteht aus 372 handgeschriebenen Seiten auf handgeschöpftem Papier, mit Texten in braunem Tinten. Das Papier weist einige Flecken und physiologische Verfärbungen auf. Die Schrift variiert in Hand und Tintenfarbe, was auf schrittweise Ergänzungen hindeutet. Bei alten Büchern, die eine jahrhundertealte Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (2); 372; (18); 4 Blätter.
Voller Titel und Autor
Medizinisches Sammelmanuskript.
Frankreich, 1743.
AA. VV.
Kontext und Bedeutung
Das Datum von 1743 platziert das Manuskript in einer Zeit, in der die europäische Medizin einen tiefgreifenden Wandel durchläuft: Die humorale Theorie ist noch in Gebrauch, wird aber zunehmend durch einen experimentellen Ansatz und eine systematisierte Pflanzenpharmakologie ergänzt. Die Sprache wechselt zwischen technischem Latein, das noch unverzichtbar für die Klassifikation der Heilmittel ist, und praktischem Französisch, das für die Durchführung der Behandlungen bestimmt ist. Die zahlreichen Rezepte für Sirupe, Decocts, Klistiere und Emulsionen spiegeln eine Medizin des täglichen Körpers wider, die mehr auf Symptome und das Gleichgewicht achtet als auf abstrakte Diagnosen. Das Manuskript ist ein unmittelbares Zeugnis der angewandten Medizin im häuslichen oder para-professionellen Kontext des achtzehnten Jahrhunderts.
Biografie
Der Autor bleibt anonym, doch das Niveau der sprachlichen und technischen Kompetenz deutet auf einen praktizierenden Arzt, einen Spezialisten oder einen Chirurgen mit akademischer Ausbildung hin. Die Fähigkeit, Standardformeln anzupassen, Variationen zu notieren und die Heilmittel je nach Umständen zu modulieren, weist auf ein eher praktisches als theoretisches Profil hin. Es ist plausibel, dass das Manuskript im Laufe der Zeit als berufliches Notizbuch genutzt und erweitert wurde.
Druckgeschichte
Manuskripte dieser Art waren nicht für den Druck bestimmt, sondern für den privaten Austausch oder den persönlichen Gebrauch. Im 18. Jahrhundert existierten sie neben großen medizinischen Druckwerken und dienten als ergänzende und personalisierte Instrumente. Gerade diese Funktion macht sie heute selten und von großem historischen Interesse, da jedes Exemplar im Wesentlichen einzigartig ist.
Bibliographie und Referenzen
Wellcome Bibliothek, Frühneuzeitliche und Aufklärung medizinische Manuskripte
BnF, französische medizinische Manuskripte, 18. Jahrhundert.
A. Wear, medizinische Praxis im Europa der Aufklärung
L. García-Ballester, Galenismus und seine Transformationen
M. Foucault, Geburt der Klinik
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerHandbuch der Hausmedizin: Der Übergang von der galenischen zur empirischen Praxis
Dieses medizinische Manuskript aus dem Jahr 1743 befindet sich im Herzen des 18. Jahrhunderts, in einer entscheidenden Übergangsphase zwischen der galenischen Tradition und dem Aufkommen einer zunehmend empirischen, beobachtenden und pragmatischen Medizin. Das Werk sammelt therapeutische Formeln, pharmazeutische Rezepte, klinische Hinweise und operative Notizen in medizinischem Latein und volkstümlichem Französisch, was ein hybrides Wissen offenbart, das eher für den täglichen Gebrauch als für theoretische Spekulation gedacht ist. Das Manuskript ist nicht als Traktat konzipiert, sondern als lebendiges Arbeitsinstrument, das ständig konsultiert, aktualisiert und an die konkreten Bedürfnisse der Behandlung angepasst wird.
Marktwert
Die datierten medizinischen Manuskripte aus dem 18. Jahrhundert, insbesondere wenn sie praktisch orientiert sind und nicht aus gedruckten Texten abgeleitet wurden, zeigen auf dem Antiquitätenmarkt ein wachsendes Interesse. Vergleichbare Exemplare, vollständig und lesbar, liegen in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro, mit höheren Bewertungen bei expliziter Datierung, kohärenter organischer Struktur und detailliertem therapeutischem Inhalt.
Physische Beschreibung und Zustand
Zeitgleich in Leder gebunden, Rücken mit Nerven, einige Abriebe, Absplitterungen und Gebrauchsspuren. Besteht aus 372 handgeschriebenen Seiten auf handgeschöpftem Papier, mit Texten in braunem Tinten. Das Papier weist einige Flecken und physiologische Verfärbungen auf. Die Schrift variiert in Hand und Tintenfarbe, was auf schrittweise Ergänzungen hindeutet. Bei alten Büchern, die eine jahrhundertealte Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (2); 372; (18); 4 Blätter.
Voller Titel und Autor
Medizinisches Sammelmanuskript.
Frankreich, 1743.
AA. VV.
Kontext und Bedeutung
Das Datum von 1743 platziert das Manuskript in einer Zeit, in der die europäische Medizin einen tiefgreifenden Wandel durchläuft: Die humorale Theorie ist noch in Gebrauch, wird aber zunehmend durch einen experimentellen Ansatz und eine systematisierte Pflanzenpharmakologie ergänzt. Die Sprache wechselt zwischen technischem Latein, das noch unverzichtbar für die Klassifikation der Heilmittel ist, und praktischem Französisch, das für die Durchführung der Behandlungen bestimmt ist. Die zahlreichen Rezepte für Sirupe, Decocts, Klistiere und Emulsionen spiegeln eine Medizin des täglichen Körpers wider, die mehr auf Symptome und das Gleichgewicht achtet als auf abstrakte Diagnosen. Das Manuskript ist ein unmittelbares Zeugnis der angewandten Medizin im häuslichen oder para-professionellen Kontext des achtzehnten Jahrhunderts.
Biografie
Der Autor bleibt anonym, doch das Niveau der sprachlichen und technischen Kompetenz deutet auf einen praktizierenden Arzt, einen Spezialisten oder einen Chirurgen mit akademischer Ausbildung hin. Die Fähigkeit, Standardformeln anzupassen, Variationen zu notieren und die Heilmittel je nach Umständen zu modulieren, weist auf ein eher praktisches als theoretisches Profil hin. Es ist plausibel, dass das Manuskript im Laufe der Zeit als berufliches Notizbuch genutzt und erweitert wurde.
Druckgeschichte
Manuskripte dieser Art waren nicht für den Druck bestimmt, sondern für den privaten Austausch oder den persönlichen Gebrauch. Im 18. Jahrhundert existierten sie neben großen medizinischen Druckwerken und dienten als ergänzende und personalisierte Instrumente. Gerade diese Funktion macht sie heute selten und von großem historischen Interesse, da jedes Exemplar im Wesentlichen einzigartig ist.
Bibliographie und Referenzen
Wellcome Bibliothek, Frühneuzeitliche und Aufklärung medizinische Manuskripte
BnF, französische medizinische Manuskripte, 18. Jahrhundert.
A. Wear, medizinische Praxis im Europa der Aufklärung
L. García-Ballester, Galenismus und seine Transformationen
M. Foucault, Geburt der Klinik
