Altgriechisch, klassische Periode Terracotta Große Protome - 11 cm






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Griechische Terrakotta-Protome einer Göttin, Große Protome, aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., Maße 11 x 7 x 5,5 cm, intakt mit leichten Absplitterungen an linken Wange und unteren Rand, 2025 in Großbritannien erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Große Büste einer Göttin (sog. Protome) mit Diadem und kräftiger Nase. Über dem Kopf ein Mantel drapiert. Auf der Rückseite hohl. Die aus der Hohlform gewonnene, fast halbzylindrische Form kennzeichnet sie als den im ionischen Osten beheimateten und von dort verbreiteten Protomentyp. Diese Protome ist größer als die meisten angebotenen Exemplare.
KONTEXT:
Protomen sind eine „Leitform der ostgriechischen Werkstätten. Ihre Qualität und ihr großes Format rücken sie in die Nähe der frühen Großplastiken. Die Form hat in Böotien, vor allem aber in großgriechischen Werkstätten Nachahmung gefunden.“ (Knauß: Terrakotten, S. 33)
„Seit archaischer Zeit waren die Protomen eine beliebte Form des kleinen Kultbildes für den Hausgebrauch. Namentlich in Ionien und Attika hergestellt, wurden sie aber auch von Böotien übernommen.“ (Paul: Antike Welten, S. 28)
„Protomen wurden als Votive in Heiligtümern geweiht, in Gräbern finden sie sich nicht. Der Ausschnitt der Figur steht für die ganze Gestalt. An einen Pfeiler gehängt und mit Stoff als Körper drapiert, konnten sie auch als improvisiertes Götterbild dienen. Protomen sind in Heiligtümern ganz verschiedener Gottheiten in der gesamten griechischen Welt belegt." (Susanne Pfisterer-Haas, Antike Terrakotten. Leipzig 1996, S. 16)
ZEITRAUM: 5th Century BC
HERKUNFT: Griechenland
MATERIAL: Terrakotta
ZUSTAND: Intakt. Bestoßung an linker Wange und am unteren Ende.
MAßE: L: 11 cm x B: 7 cm x H: 5,5 cm. Überdurchschnittlich groß!
GEWICHT: 159 Gramm
PROVENIENZ:
2025 in namhaftem britischen Auktionshaus erworben. Vor 1999 im Besitz des Schweizer Klassischen Archäologen, Numismatiker und Antikenhändler Herbert Adolf Cahn, Vater des heutigen Basler Antikenhändlers Jean-David Cahn.
Eine Kopie der Rechnung von 2025 und die Authentizitätserklärung des Auktionshauses werden dem Käufer auf Nachfrage zur Verfügung gestellt.
VERGLEICHSOBJEKTE:
1) https://collections.louvre.fr/ark:/53355/cl010295697
2) Kekulé von Stradonitz, Reinhard: Die antiken Terrakotten (Band III): Die Typen der figürlichen Terrakotten. Berlin u.a., 1903, S. 236, Nr. 3 und 8. URL: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/winter1903.
3) Paul: Antike Welten in Ton, Tafel 15, Nr. 37.
4) Knauß, Florian S.: Die figürlichen Terrakotten der Staatlichen Antikensammlungen München, München 2014, C18-C21.
Wichtige Information:
VERSAND nur innerhalb der EUROPAEISCHEN UNION.
Große Büste einer Göttin (sog. Protome) mit Diadem und kräftiger Nase. Über dem Kopf ein Mantel drapiert. Auf der Rückseite hohl. Die aus der Hohlform gewonnene, fast halbzylindrische Form kennzeichnet sie als den im ionischen Osten beheimateten und von dort verbreiteten Protomentyp. Diese Protome ist größer als die meisten angebotenen Exemplare.
KONTEXT:
Protomen sind eine „Leitform der ostgriechischen Werkstätten. Ihre Qualität und ihr großes Format rücken sie in die Nähe der frühen Großplastiken. Die Form hat in Böotien, vor allem aber in großgriechischen Werkstätten Nachahmung gefunden.“ (Knauß: Terrakotten, S. 33)
„Seit archaischer Zeit waren die Protomen eine beliebte Form des kleinen Kultbildes für den Hausgebrauch. Namentlich in Ionien und Attika hergestellt, wurden sie aber auch von Böotien übernommen.“ (Paul: Antike Welten, S. 28)
„Protomen wurden als Votive in Heiligtümern geweiht, in Gräbern finden sie sich nicht. Der Ausschnitt der Figur steht für die ganze Gestalt. An einen Pfeiler gehängt und mit Stoff als Körper drapiert, konnten sie auch als improvisiertes Götterbild dienen. Protomen sind in Heiligtümern ganz verschiedener Gottheiten in der gesamten griechischen Welt belegt." (Susanne Pfisterer-Haas, Antike Terrakotten. Leipzig 1996, S. 16)
ZEITRAUM: 5th Century BC
HERKUNFT: Griechenland
MATERIAL: Terrakotta
ZUSTAND: Intakt. Bestoßung an linker Wange und am unteren Ende.
MAßE: L: 11 cm x B: 7 cm x H: 5,5 cm. Überdurchschnittlich groß!
GEWICHT: 159 Gramm
PROVENIENZ:
2025 in namhaftem britischen Auktionshaus erworben. Vor 1999 im Besitz des Schweizer Klassischen Archäologen, Numismatiker und Antikenhändler Herbert Adolf Cahn, Vater des heutigen Basler Antikenhändlers Jean-David Cahn.
Eine Kopie der Rechnung von 2025 und die Authentizitätserklärung des Auktionshauses werden dem Käufer auf Nachfrage zur Verfügung gestellt.
VERGLEICHSOBJEKTE:
1) https://collections.louvre.fr/ark:/53355/cl010295697
2) Kekulé von Stradonitz, Reinhard: Die antiken Terrakotten (Band III): Die Typen der figürlichen Terrakotten. Berlin u.a., 1903, S. 236, Nr. 3 und 8. URL: https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/winter1903.
3) Paul: Antike Welten in Ton, Tafel 15, Nr. 37.
4) Knauß, Florian S.: Die figürlichen Terrakotten der Staatlichen Antikensammlungen München, München 2014, C18-C21.
Wichtige Information:
VERSAND nur innerhalb der EUROPAEISCHEN UNION.
