Johannes Jonstonus (John Jonston) - Historiae Naturalis de Avibus - 2003






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Zweibändige Faksimileausgabe von Historia Naturalis de Avibus von Johannes Jonstonus (John Jonston), ledergebunden, illustriert und nummerierte Ausgabe mit Schutzhülle, Verlag Siloé, arte y bibliofilia 2003, auf Spanisch und Lateinisch, 380 Seiten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das wunderbare und illustrierte Buch der Vögel war ein Bestseller, der im siebzehnten Jahrhundert weithin verbreitet war. Es repräsentiert einen Band der Historia Naturalis, einer fünf Bände umfassenden Reihe von John Jonston. Der polnische Arzt und Universalgelehrte verfasste eine enzyklopädische Sicht der Geschichte der Tiere, die ein Jahrhundert lang als Referenzwerk der Zoologie galt. Die Serie erschien zwischen 1650 und 1653 im Verlag Matthäus Merian der Ältere in Frankfurt am Main und erlebte zahlreiche Übersetzungen und Neuausgaben. Der Erfolg der Historia Naturalis beruht vor allem auf ihren Illustrationen von Matthäus Merian dem Jüngeren, die grandios, liebevoll und zugleich wissenschaftlich verifiziert wirkten. Außerdem sind in dem Band der Historia Naturalis de Avibus – dem allgemeinen Werk für alle Vogelarten – diese Kupferstiche prächtig koloriert.
Unzählige Vögel und andere geflügelte Tiere bewegen sich farbenfroh in den 62 Kupferstichen, die zusammen 227 Seiten der Historia Naturalis de Avibus ausmachen. Der Beobachter und der Leser erfahren von prächtigen Pfauen, einer Vielzahl von Haustieren, aber auch exotischen und manchmal neugierigen oder fantastischen Wesen wie einem Pinguin oder einem Phönix. Die enzyklopädische Kurzkunst wird in einzelne Kapitel unterteilt, zum Beispiel Geier, Falken, Papageien, Krähen, Eulen, Hühner und Gänse, Enten und Wassergeflügel. Unter den Avis, das im Lateinischen Vogel bedeutet, zählte man damals alle geflügelten Kreaturen, einschließlich Fledermäuse, unter anderem. Ähnlich einem mittelalterlichen Bestiarium wurden neben echten Tieren auch fortlaufend fantastische Kreaturen wie Phönix, Harpyien und geflügelte Löwen der griechischen Mythologie aufgenommen, natürlich mit einem Augenzwinkern im 17. Jahrhundert. Der Band bietet so einen wunderbaren Blick auf die ersten Versuche einer Wissenschaft der Tiere.
Der berühmte Autor der Historia Naturalis war John Jonston (1603–1675) aus Polen. Der ungewöhnliche Name verbirgt seine schottische Herkunft. Seine Hauptbeschäftigung war die Medizin, doch er widmete sich dennoch unzähligen Disziplinen und Wissenschaften, weshalb er als Mann der Renaissance beschrieben werden kann. Als Tutor und Reiseführer übermittelte er sein Wissen an junge Adlige. Nichtsdestotrotz war Jonston berühmt für seine wissenschaftlich-pädagogischen Schriften zu vielfältigen Themen wie Erziehung, Philosophie und Theologie, Geschichte, aber auch Medizin oder Mineralogie, wobei die berühmte Historia Naturalis in fünf Bänden den Weg markierte. Durch seine Schriften wollte Jonston das der Epoche zusammengestellte Wissen zugänglich machen.
Burgos: Ed. Gil de Siloe 2003. Großfolio, Faksimiledition des ursprünglichen Druckwerks, das in einer privaten Sammlung erhalten ist. Lederband, mit trockenen Eisenbeschlägen auf beiden Plänen, mit einigen Markierungen, Rippen, Tejuelo, präsentiert in einer Schatulle. Mit notarieller Urkunde, die eine Auflage von 898 Exemplaren angibt; dies ist Nr. 351. Mit dem Studienband in Kartonlederband, gestempelt in eigener Schatulle. 23,5 x 38,5 cm
Das wunderbare und illustrierte Buch der Vögel war ein Bestseller, der im siebzehnten Jahrhundert weithin verbreitet war. Es repräsentiert einen Band der Historia Naturalis, einer fünf Bände umfassenden Reihe von John Jonston. Der polnische Arzt und Universalgelehrte verfasste eine enzyklopädische Sicht der Geschichte der Tiere, die ein Jahrhundert lang als Referenzwerk der Zoologie galt. Die Serie erschien zwischen 1650 und 1653 im Verlag Matthäus Merian der Ältere in Frankfurt am Main und erlebte zahlreiche Übersetzungen und Neuausgaben. Der Erfolg der Historia Naturalis beruht vor allem auf ihren Illustrationen von Matthäus Merian dem Jüngeren, die grandios, liebevoll und zugleich wissenschaftlich verifiziert wirkten. Außerdem sind in dem Band der Historia Naturalis de Avibus – dem allgemeinen Werk für alle Vogelarten – diese Kupferstiche prächtig koloriert.
Unzählige Vögel und andere geflügelte Tiere bewegen sich farbenfroh in den 62 Kupferstichen, die zusammen 227 Seiten der Historia Naturalis de Avibus ausmachen. Der Beobachter und der Leser erfahren von prächtigen Pfauen, einer Vielzahl von Haustieren, aber auch exotischen und manchmal neugierigen oder fantastischen Wesen wie einem Pinguin oder einem Phönix. Die enzyklopädische Kurzkunst wird in einzelne Kapitel unterteilt, zum Beispiel Geier, Falken, Papageien, Krähen, Eulen, Hühner und Gänse, Enten und Wassergeflügel. Unter den Avis, das im Lateinischen Vogel bedeutet, zählte man damals alle geflügelten Kreaturen, einschließlich Fledermäuse, unter anderem. Ähnlich einem mittelalterlichen Bestiarium wurden neben echten Tieren auch fortlaufend fantastische Kreaturen wie Phönix, Harpyien und geflügelte Löwen der griechischen Mythologie aufgenommen, natürlich mit einem Augenzwinkern im 17. Jahrhundert. Der Band bietet so einen wunderbaren Blick auf die ersten Versuche einer Wissenschaft der Tiere.
Der berühmte Autor der Historia Naturalis war John Jonston (1603–1675) aus Polen. Der ungewöhnliche Name verbirgt seine schottische Herkunft. Seine Hauptbeschäftigung war die Medizin, doch er widmete sich dennoch unzähligen Disziplinen und Wissenschaften, weshalb er als Mann der Renaissance beschrieben werden kann. Als Tutor und Reiseführer übermittelte er sein Wissen an junge Adlige. Nichtsdestotrotz war Jonston berühmt für seine wissenschaftlich-pädagogischen Schriften zu vielfältigen Themen wie Erziehung, Philosophie und Theologie, Geschichte, aber auch Medizin oder Mineralogie, wobei die berühmte Historia Naturalis in fünf Bänden den Weg markierte. Durch seine Schriften wollte Jonston das der Epoche zusammengestellte Wissen zugänglich machen.
Burgos: Ed. Gil de Siloe 2003. Großfolio, Faksimiledition des ursprünglichen Druckwerks, das in einer privaten Sammlung erhalten ist. Lederband, mit trockenen Eisenbeschlägen auf beiden Plänen, mit einigen Markierungen, Rippen, Tejuelo, präsentiert in einer Schatulle. Mit notarieller Urkunde, die eine Auflage von 898 Exemplaren angibt; dies ist Nr. 351. Mit dem Studienband in Kartonlederband, gestempelt in eigener Schatulle. 23,5 x 38,5 cm
