Max Laeuger - Vase - Töpferware - Art Nouveau






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Antike Keramikvase von Max Laeuger aus Deutschland, Jugendstil/Art Nouveau, ca. 1898, Höhe 33 cm, Durchmesser 19 cm, guter Zustand mit kleinem Glasurverlust am oberen Rand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Beschreibung
Große antike Max Laeuger Vase 1898
Duitsland
Höhe 33 cm
Drsnd 19 Cm
Markiert Unterseite
In gutem Zustand, mit minimalem Glazurverlust an der Oberkante.
Zeig Fotos
Kunstaardewerk Tonwerke Kandern (KTK)
Werkstatt des bedeutenden Keramikers Prof. Max Laeuger.
Eines der ersten Kunstkeramikwerke in Deutschland. Direktor von 1897 bis 1913.
von Max Lauger. Ab 1920 unter Leitung von Herman Hakenjos.
Max Laeuger (* 30. September 1864 in Lörrach; † 12. Dezember 1952 ebenda; vollständiger Name: Josef Maximilian Laeuger)
Er war ein deutscher Keramiker, Künstler und Architekt.
Laeuger wurde als Sohn des Waffenschmieds Tobias Laeuger und der Tochter des Architekten Sophie Adler geboren. Von 1880 bis 1883 studierte er unter anderem bei Franz Sales Meyer an der Karlsruher Hochschule für Angewandte Kunst. Dort wurde er 1884 Assistenzlehrer und später für zwei Jahre Assistenz. 1898 erhielt er eine außerordentliche Professur für Modellzeichnen an der Technischen Universität Karlsruhe, und 1904 eine volle Professur. Seine Lehrtätigkeit wurde auf Innenarchitektur und Gartengestaltung ausgeweitet.
Im Jahr 1933 fand die reguläre Pensionierung statt, der tatsächliche Abschied folgte zwei Jahre später.
Seit 1892 in Kandern und Karlsruhe mit Keramik gearbeitet, gründete er 1897 die Firma Prof. Laeuger'sche Kunsttöpfereien, die zum Tonwerke Kandern gehörte. 1914 wurden dort 738 Schiffsentwürfe und 320 architektonische keramische Entwürfe gefertigt. 1916 eröffnete er sein eigenes Keramikatelier in der Hoffstraße in Karlsruhe. Hier schuf er bis 1944 unter anderem etwa 5000 einzigartige Keramiken. Von 1921 bis 1929 lieferte er Entwürfe für die Majolika-Fabrik in Karlsruhe, die in Serie produziert wurden. Von 1920 bis 1922 lehrte er Keramik an der Badischen Landeskunstschule Karlsruhe.
Max Laeuger war einer der Gründer des Deutscher Werkbund im Jahr 1907. Er war in vielfältigen künstlerischen Bereichen aktiv, arbeitete als Grafiker, Maler und Glasmaler, Keramiker und Architekt, Innenarchitekt und Gartenarchitekt, und entwarf Handwerksobjekte. Er verfasste auch mehrere kunstpädagogische Werke.
Max Laeuger gilt als einer der Pioniere der deutschen Kunstkeramik des 20. Jahrhunderts. Das Kunstgewerbe von Prof. Laeuger, ausgeführt in den Tonwerke Kandern zwischen 1897 und 1914, leistete einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Art Nouveau. Diese Ziergefäße und architektonische Keramik zeigten farbenfrohe Dekorationen, die mit Slip gemalt wurden, meist pflanzlich, naturalistisch bis abstrakt, auf farbigen Hintergründen. Das Markenzeichen für die Kanderner Produkte besteht aus dem Druckzeichen MLK in einem Quadrat, plus GESETZL.: SCHZT., häufig in Verbindung mit SAMPLE GESETZL. BESCHERMD. Das Unterschriftenzeichen KTK im Quadrat, das oft mit diesem Markenzeichen verwechselt wird, hat nichts mit Max Laeuger zu tun. Mit seinen einzigartigen Stücken machte Laeuger später einen künstlerischen Quantensprung. Zwischen 1916 und 1944 überschritt er konsequent die Grenzen der einzelnen Kunstgenres mit den Fliesen, Reliefs und Skulpturen, die er in seinem eigenen Atelier in Karlsruhe schuf, und ebnete so den Weg für die moderne Künstlerkeramik.
Beschreibung
Große antike Max Laeuger Vase 1898
Duitsland
Höhe 33 cm
Drsnd 19 Cm
Markiert Unterseite
In gutem Zustand, mit minimalem Glazurverlust an der Oberkante.
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Kunstaardewerk Tonwerke Kandern (KTK)
Werkstatt des bedeutenden Keramikers Prof. Max Laeuger.
Eines der ersten Kunstkeramikwerke in Deutschland. Direktor von 1897 bis 1913.
von Max Lauger. Ab 1920 unter Leitung von Herman Hakenjos.
Max Laeuger (* 30. September 1864 in Lörrach; † 12. Dezember 1952 ebenda; vollständiger Name: Josef Maximilian Laeuger)
Er war ein deutscher Keramiker, Künstler und Architekt.
Laeuger wurde als Sohn des Waffenschmieds Tobias Laeuger und der Tochter des Architekten Sophie Adler geboren. Von 1880 bis 1883 studierte er unter anderem bei Franz Sales Meyer an der Karlsruher Hochschule für Angewandte Kunst. Dort wurde er 1884 Assistenzlehrer und später für zwei Jahre Assistenz. 1898 erhielt er eine außerordentliche Professur für Modellzeichnen an der Technischen Universität Karlsruhe, und 1904 eine volle Professur. Seine Lehrtätigkeit wurde auf Innenarchitektur und Gartengestaltung ausgeweitet.
Im Jahr 1933 fand die reguläre Pensionierung statt, der tatsächliche Abschied folgte zwei Jahre später.
Seit 1892 in Kandern und Karlsruhe mit Keramik gearbeitet, gründete er 1897 die Firma Prof. Laeuger'sche Kunsttöpfereien, die zum Tonwerke Kandern gehörte. 1914 wurden dort 738 Schiffsentwürfe und 320 architektonische keramische Entwürfe gefertigt. 1916 eröffnete er sein eigenes Keramikatelier in der Hoffstraße in Karlsruhe. Hier schuf er bis 1944 unter anderem etwa 5000 einzigartige Keramiken. Von 1921 bis 1929 lieferte er Entwürfe für die Majolika-Fabrik in Karlsruhe, die in Serie produziert wurden. Von 1920 bis 1922 lehrte er Keramik an der Badischen Landeskunstschule Karlsruhe.
Max Laeuger war einer der Gründer des Deutscher Werkbund im Jahr 1907. Er war in vielfältigen künstlerischen Bereichen aktiv, arbeitete als Grafiker, Maler und Glasmaler, Keramiker und Architekt, Innenarchitekt und Gartenarchitekt, und entwarf Handwerksobjekte. Er verfasste auch mehrere kunstpädagogische Werke.
Max Laeuger gilt als einer der Pioniere der deutschen Kunstkeramik des 20. Jahrhunderts. Das Kunstgewerbe von Prof. Laeuger, ausgeführt in den Tonwerke Kandern zwischen 1897 und 1914, leistete einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Art Nouveau. Diese Ziergefäße und architektonische Keramik zeigten farbenfrohe Dekorationen, die mit Slip gemalt wurden, meist pflanzlich, naturalistisch bis abstrakt, auf farbigen Hintergründen. Das Markenzeichen für die Kanderner Produkte besteht aus dem Druckzeichen MLK in einem Quadrat, plus GESETZL.: SCHZT., häufig in Verbindung mit SAMPLE GESETZL. BESCHERMD. Das Unterschriftenzeichen KTK im Quadrat, das oft mit diesem Markenzeichen verwechselt wird, hat nichts mit Max Laeuger zu tun. Mit seinen einzigartigen Stücken machte Laeuger später einen künstlerischen Quantensprung. Zwischen 1916 und 1944 überschritt er konsequent die Grenzen der einzelnen Kunstgenres mit den Fliesen, Reliefs und Skulpturen, die er in seinem eigenen Atelier in Karlsruhe schuf, und ebnete so den Weg für die moderne Künstlerkeramik.
