Silber, Vergoldet Pilgerabzeichen - 7 cm






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Andachtsmedaillon 'Grand Tour' aus Silberfiligran und Vermeil – 19. Jahrhundert
Seltenes und außergewöhnliches kreisförmiges Medaillon, hervorragendes Beispiel gelehrter Goldschmiedekunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Werk ordnet sich in den Kontext der Eliteproduktion ein, die mit dem Grand Tour verbunden ist – der Bildungsreise, die die europäische Aristokratie unternahm, während der Objekte in Auftrag gegeben wurden, die die lokale Handwerkskunst mit dem Reiz der Pracht des christlichen und klassischen Roms vereinten.
Der Gegenstand wird von einem zweiseitig gearbeiteten Medaillon aus Vermeil (vergoldetem Silber) dominiert, das die Ikonografie der Bolle Plumbee der Apostolischen Kanzlei getreu wiedergibt, die von den Päpsten zum Versiegeln der feierlichsten Dokumente verwendet werden:
* Vorderseite: Das edle Profil des Heiligen Paulus, Apostel (S. PAVLVS APO ST), ikonografisch wiedergegeben mit dem traditionellen fließenden Bart und der hohen Stirn, Symbol theologischer Weisheit.
* Vers: Das Profil des Heiligen Apostels Petrus (PETRVS A), dem Fürsten der Apostel, ist durch die typische Frisur und den lockigen Bart gekennzeichnet.
Die Kunst der Filigranarbeit
Das ikonografische Herz wird von einer monumentalen Fassung aus Silberfiligran umschlossen. Die Verarbeitung von äußerster Feinheit weist eine strahlenförmige Struktur auf, die aus acht Voluten-Elementen besteht und aus feinen Silberdrähten von Hand zu offen gearbeitetem Filigranwerk verflochten ist («lavoro a giorno»).
Der Wechsel zwischen der natürlichen Patina des Silbers und den von Hand aufgetragenen goldenen Kugeln verleiht dem Objekt eine Dreidimensionalität und einen Glanz, der für die römische Goldschmiedekunst auf höchstem Niveau typisch ist (Schule Castellani oder Ähnliches).
* Typ: Sammler-Medaille (bereits Teil eines Zeremonialapparats oder für adlige Pilger bestimmt).
Epoche: ca. 1860–1880 (Vollständige Grand-Tour-Periode / Historismus).
* Material: massives Silber (getestet) und Goldoberflächen (Vermeil).
Dieses Medaillon ist nicht nur ein Objekt der Verehrung, sondern ein Symbol von Status und Kultur. Die Entscheidung, das päpstliche Siegel in einem so aufwändigen Rahmen zu reproduzieren, macht es zu einem stark nachgefragten Sammlerstück, das eine Epoche repräsentiert, in der italienische Handwerkskunst die absolute Exzellenz für internationale Reisende war.
Eine wertvolle Ergänzung für Sammler sakraler Kunst, päpstlicher Numismatik oder antiken Silberschmuck.
Sorgfältige und verfolgte Lieferung
Andachtsmedaillon 'Grand Tour' aus Silberfiligran und Vermeil – 19. Jahrhundert
Seltenes und außergewöhnliches kreisförmiges Medaillon, hervorragendes Beispiel gelehrter Goldschmiedekunst der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Werk ordnet sich in den Kontext der Eliteproduktion ein, die mit dem Grand Tour verbunden ist – der Bildungsreise, die die europäische Aristokratie unternahm, während der Objekte in Auftrag gegeben wurden, die die lokale Handwerkskunst mit dem Reiz der Pracht des christlichen und klassischen Roms vereinten.
Der Gegenstand wird von einem zweiseitig gearbeiteten Medaillon aus Vermeil (vergoldetem Silber) dominiert, das die Ikonografie der Bolle Plumbee der Apostolischen Kanzlei getreu wiedergibt, die von den Päpsten zum Versiegeln der feierlichsten Dokumente verwendet werden:
* Vorderseite: Das edle Profil des Heiligen Paulus, Apostel (S. PAVLVS APO ST), ikonografisch wiedergegeben mit dem traditionellen fließenden Bart und der hohen Stirn, Symbol theologischer Weisheit.
* Vers: Das Profil des Heiligen Apostels Petrus (PETRVS A), dem Fürsten der Apostel, ist durch die typische Frisur und den lockigen Bart gekennzeichnet.
Die Kunst der Filigranarbeit
Das ikonografische Herz wird von einer monumentalen Fassung aus Silberfiligran umschlossen. Die Verarbeitung von äußerster Feinheit weist eine strahlenförmige Struktur auf, die aus acht Voluten-Elementen besteht und aus feinen Silberdrähten von Hand zu offen gearbeitetem Filigranwerk verflochten ist («lavoro a giorno»).
Der Wechsel zwischen der natürlichen Patina des Silbers und den von Hand aufgetragenen goldenen Kugeln verleiht dem Objekt eine Dreidimensionalität und einen Glanz, der für die römische Goldschmiedekunst auf höchstem Niveau typisch ist (Schule Castellani oder Ähnliches).
* Typ: Sammler-Medaille (bereits Teil eines Zeremonialapparats oder für adlige Pilger bestimmt).
Epoche: ca. 1860–1880 (Vollständige Grand-Tour-Periode / Historismus).
* Material: massives Silber (getestet) und Goldoberflächen (Vermeil).
Dieses Medaillon ist nicht nur ein Objekt der Verehrung, sondern ein Symbol von Status und Kultur. Die Entscheidung, das päpstliche Siegel in einem so aufwändigen Rahmen zu reproduzieren, macht es zu einem stark nachgefragten Sammlerstück, das eine Epoche repräsentiert, in der italienische Handwerkskunst die absolute Exzellenz für internationale Reisende war.
Eine wertvolle Ergänzung für Sammler sakraler Kunst, päpstlicher Numismatik oder antiken Silberschmuck.
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