Schneeflocken-Obsidian-Exemplar auf individuellem Ständer – Gefrorenes Sternenfeld der Natur, - Japan - Shōwa Zeit (1926-1989)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Noch lange bevor Menschen das Glasherstellen gemeistert hatten, formten die vulkanischen Öfen der Erde ihr eigenes: Obsidian, ein Glas, das entsteht, wenn siliziumreiches Lava so schnell abkühlt, dass Kristalle keine Zeit zur Bildung haben. Dieses spezielle Exemplar – Schneeflocken-Obsidian aus einer nicht offengelegten asiatischen Quelle – präsentiert eine fesselnde Variante, bei der weiße Cristobalit-Inklusionen sich durch das tiefschwarze Glas ausbreiten wie Sterne, die sich über einem Winternachtshimmel verteilen. Auf einem passenden Holzdstand (im Lieferumfang enthalten) wird der Stein sowohl zu einem geologischen Exemplar als auch zu einem skulpturalen Objekt, das gleichermaßen gut in einer Naturkundesammlung oder in einem minimalistischen Interieur mit organischem Drama Platz findet.
Obsidian hat die Menschheit seit der Steinzeit in seinen Bann gezogen: Neolithische Werkzeugmacher schätzten seine rasiermesserscharfen Kanten (die auch heute noch in modernen chirurgischen Skalpellen verwendet werden); Mesoamerikanische Kulturen verehrten es als heilig und fertigten Divinationsspiegel und Klingen für Rituale. Die Azteken nannten es iztli und assoziierten es mit Tezcatlipoca, dem Gott der Nacht und der Zauberei. In der japanischen Tradition wurde Obsidian (kokuyōseki) für Pfeilspitzen und zeremonielle Gegenstände verwendet, obwohl heimische Quellen selten sind. Die weißen „Schneeflocken“ dieses Exemplars sind keine äußeren Beschichtungen, sondern innere Kristallstrukturen – Cristobalit, eine Hochtemperatur-Silikat‑Modifikation, die sich bildet, wenn das Glas abkühlt. Das spherulitische Wachstumsmuster erzeugt radial angeordnete Cluster, die an Frost oder Blumen erinnern – daher der Name.
Aus metaphysischer Sicht (relevant für Sammler, die die Legenden rund um Edelsteine schätzen) gilt Schneeflockenobsidian als Stein der Reinheit und des Gleichgewichts – das Schwarz symbolisiert Erdung und Schutz, das Weiß Klarheit und Einsicht. Ob man an solche Eigenschaften glaubt oder einfach die poetische Metapher schätzt, die visuelle Wirkung des Steins ist unbestreitbar. Licht spielt über der polierten schwarzen Oberfläche, während die Schneeflocken-Einschlüsse das Licht einfangen und zerstreuen, wodurch subtile Tiefe entsteht. Im Gegensatz zu facettierten Edelsteinen, die aggressiv funkeln, ist die Schönheit des Obsidian kontemplativ und lädt zu längerer Beobachtung ein.
Die Größe und Form dieses Exemplars deuten darauf hin, dass es von einem erfahrenen Lapidaristen ausgewählt und geschliffen wurde, dem anschließend ein maßgefertigter Ständer zugeordnet wurde – vermutlich beauftragt von einem Sammler mit anspruchsvoller Ästhetik. Der Ständer hebt den Stein auf Augenhöhe und regt eine nähere Begutachtung der inneren Muster an. Eine solche Präsentation würdigt die angeborene Schönheit des Exemplars, ohne übermäßige Kunstgriffe. Der Zustand spiegelt eine sorgfältige Kuratierung wider: Kleinere Kratzer auf der Oberfläche, die mit Handhabung und Ausstellung einhergehen, aber keine Absplitterungen oder strukturelle Schäden. Die polierte Oberfläche bleibt glänzend und offenbart die Tiefe des Steins.
Für zeitgenössische Innenräume verbindet Schneeflocken-Obsidian naturalistische und modernistische Ästhetiken. Stellen Sie es auf ein Sideboard, Bücherregal oder einen Schreibtisch, wo seine monochrome Farbpalette sich nicht mit den umliegenden Farben in Konflikt gerät. Es lässt sich besonders gut mit Beton, geschwärztem Stahl, rohem Holz oder weißem Marmor kombinieren – Materialien, die die elementare Ehrlichkeit des Obsidians teilen. Sammler von Mineralien, Fossilien oder Stammesartefakten werden dies als museumstaugliches Exemplar zu einem Bruchteil der institutionellen Preise erkennen. Wer einfach nur ein auffälliges Gesprächsstück sucht, wird seine visuelle Kraft und seinen haptischen Reiz zu schätzen wissen.
Herkunft: Erworben aus einer japanischen naturkundlichen Sammlung. Die genaue Fundstelle wird nicht bekannt gegeben (üblich im Mineralienhandel). Maße: Ungefähr 17 cm Höhe (einschließlich Sockel), 12 cm Breite, 8 cm Tiefe. Gewicht: Ungefähr 900 g (Stein und Sockel zusammen). Der Stein und der Sockel können entfernt werden. In hervorragendem Zustand.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Noch lange bevor Menschen das Glasherstellen gemeistert hatten, formten die vulkanischen Öfen der Erde ihr eigenes: Obsidian, ein Glas, das entsteht, wenn siliziumreiches Lava so schnell abkühlt, dass Kristalle keine Zeit zur Bildung haben. Dieses spezielle Exemplar – Schneeflocken-Obsidian aus einer nicht offengelegten asiatischen Quelle – präsentiert eine fesselnde Variante, bei der weiße Cristobalit-Inklusionen sich durch das tiefschwarze Glas ausbreiten wie Sterne, die sich über einem Winternachtshimmel verteilen. Auf einem passenden Holzdstand (im Lieferumfang enthalten) wird der Stein sowohl zu einem geologischen Exemplar als auch zu einem skulpturalen Objekt, das gleichermaßen gut in einer Naturkundesammlung oder in einem minimalistischen Interieur mit organischem Drama Platz findet.
Obsidian hat die Menschheit seit der Steinzeit in seinen Bann gezogen: Neolithische Werkzeugmacher schätzten seine rasiermesserscharfen Kanten (die auch heute noch in modernen chirurgischen Skalpellen verwendet werden); Mesoamerikanische Kulturen verehrten es als heilig und fertigten Divinationsspiegel und Klingen für Rituale. Die Azteken nannten es iztli und assoziierten es mit Tezcatlipoca, dem Gott der Nacht und der Zauberei. In der japanischen Tradition wurde Obsidian (kokuyōseki) für Pfeilspitzen und zeremonielle Gegenstände verwendet, obwohl heimische Quellen selten sind. Die weißen „Schneeflocken“ dieses Exemplars sind keine äußeren Beschichtungen, sondern innere Kristallstrukturen – Cristobalit, eine Hochtemperatur-Silikat‑Modifikation, die sich bildet, wenn das Glas abkühlt. Das spherulitische Wachstumsmuster erzeugt radial angeordnete Cluster, die an Frost oder Blumen erinnern – daher der Name.
Aus metaphysischer Sicht (relevant für Sammler, die die Legenden rund um Edelsteine schätzen) gilt Schneeflockenobsidian als Stein der Reinheit und des Gleichgewichts – das Schwarz symbolisiert Erdung und Schutz, das Weiß Klarheit und Einsicht. Ob man an solche Eigenschaften glaubt oder einfach die poetische Metapher schätzt, die visuelle Wirkung des Steins ist unbestreitbar. Licht spielt über der polierten schwarzen Oberfläche, während die Schneeflocken-Einschlüsse das Licht einfangen und zerstreuen, wodurch subtile Tiefe entsteht. Im Gegensatz zu facettierten Edelsteinen, die aggressiv funkeln, ist die Schönheit des Obsidian kontemplativ und lädt zu längerer Beobachtung ein.
Die Größe und Form dieses Exemplars deuten darauf hin, dass es von einem erfahrenen Lapidaristen ausgewählt und geschliffen wurde, dem anschließend ein maßgefertigter Ständer zugeordnet wurde – vermutlich beauftragt von einem Sammler mit anspruchsvoller Ästhetik. Der Ständer hebt den Stein auf Augenhöhe und regt eine nähere Begutachtung der inneren Muster an. Eine solche Präsentation würdigt die angeborene Schönheit des Exemplars, ohne übermäßige Kunstgriffe. Der Zustand spiegelt eine sorgfältige Kuratierung wider: Kleinere Kratzer auf der Oberfläche, die mit Handhabung und Ausstellung einhergehen, aber keine Absplitterungen oder strukturelle Schäden. Die polierte Oberfläche bleibt glänzend und offenbart die Tiefe des Steins.
Für zeitgenössische Innenräume verbindet Schneeflocken-Obsidian naturalistische und modernistische Ästhetiken. Stellen Sie es auf ein Sideboard, Bücherregal oder einen Schreibtisch, wo seine monochrome Farbpalette sich nicht mit den umliegenden Farben in Konflikt gerät. Es lässt sich besonders gut mit Beton, geschwärztem Stahl, rohem Holz oder weißem Marmor kombinieren – Materialien, die die elementare Ehrlichkeit des Obsidians teilen. Sammler von Mineralien, Fossilien oder Stammesartefakten werden dies als museumstaugliches Exemplar zu einem Bruchteil der institutionellen Preise erkennen. Wer einfach nur ein auffälliges Gesprächsstück sucht, wird seine visuelle Kraft und seinen haptischen Reiz zu schätzen wissen.
Herkunft: Erworben aus einer japanischen naturkundlichen Sammlung. Die genaue Fundstelle wird nicht bekannt gegeben (üblich im Mineralienhandel). Maße: Ungefähr 17 cm Höhe (einschließlich Sockel), 12 cm Breite, 8 cm Tiefe. Gewicht: Ungefähr 900 g (Stein und Sockel zusammen). Der Stein und der Sockel können entfernt werden. In hervorragendem Zustand.
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