Notarsiegel-Matrix - Mittelalterliche Provence, 14. Jahrhundert (Ohne mindestpreis)






Verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung und moderierte mehrere Online-Kunstforschungsgruppen.
| 5 € | ||
|---|---|---|
| 2 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 125387 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Matrize eines Siegelstempels aus Bronzelegierung aus dem Provencer XIV. Jahrhundert, notarieller Hugo Alaman, mit ringförmiger Legende S’ HVGONIS ALAMANI NOT und Blütenornament; Ø 24,88 mm, Dicke 9,42 mm, Gewicht 10,74 g, Zustand gut, 1991 aus privater französischer Sammlung erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mittelalterliche Siegelmatrize aus Kupferlegierung (Bronze) mit durchgehendem Knopf auf der Rückseite, bestimmt für den Abdruck in Wachs zur Authentifizierung schriftlicher Urkunden.
Die kreisförmige Legende, in gotischen Großbuchstaben graviert, lautet:
✠ S’ HVGONIS · ALAMANI · NOT - Das heißt auf Latein ausgeschrieben: Sigillum Hugonis Alamani, notarii
(„Siegel von Hugues / Hugo Alaman, Notar“).
Der Siegelrand zeigt eine stilisierte florale Dekoration, bestehend aus einer zentralen Blüte, die von stilisierten Lilienblüten umgeben ist und regelmäßig angeordnet ist. Diese Art dekorativer Komposition, die im Mittelalter häufig auf Matrizen von Notaren und Klerikern zu finden war, bildet kein heraldisches Wappen, sondern ein sigillares Ornament, das dazu dient, die Matrize zu individualisieren und die Lesbarkeit des Abdrucks zu gewährleisten.
Die gesamte Schreibweise, die sigilläre Formel (S’ … NOT), die Typologie der Matrix sowie der Gravurstil stimmen mit einer Datierung ins 14. Jahrhundert überein, in einem provenzalischen Kontext.
Die Matrize ist einem Notar namens Hugo (Hugues) Alaman zuzuordnen, einer in den provenzalischen Notariatsquellen des 14. Jahrhunderts bezeugten Person. Archivdokumente, die einen Notar Hugo Alaman(y) erwähnen, der insbesondere um 1352–1353 tätig war, werden zur historischen Einordnung vorgestellt. Diese Dokumente stellen keinen direkten materiellen Beweis für die Nutzung dieser Matrize dar.
Ein moderner Demonstrationsabdruck, der aus zeitgenössischem Wachs auf Papier gefertigt wurde, ist beigefügt, um das Erscheinungsbild der Legende und der Dekoration zu veranschaulichen. Es handelt sich nicht um einen alten Abdruck.
Provenienz: ältere französische Privatkollektion (Trets, Bouches-du-Rhône), in den 1990er Jahren erworben.
Zustand: guter Erhaltungszustand für ein mittelalterliches Objekt dieser Art, mit homogener alter Patina und normalen Abnutzungen, die durch Alter und Nutzung bedingt sind.
Durchmesser: 24,88 mm, Dicke: 9,42 mm, Gewicht: 10,74 g
Seltenes und gut dokumentiertes Objekt, von großem Interesse für Sammler mittelalterlicher Siegel, für die Geschichte des Notariats und für die Provence im Mittelalter.
Für diesen Gegenstand ist aufgrund seiner Beschaffenheit und seines Werts keine Ausfuhrgenehmigung erforderlich.
Mittelalterliche Siegelmatrize aus Kupferlegierung (Bronze) mit durchgehendem Knopf auf der Rückseite, bestimmt für den Abdruck in Wachs zur Authentifizierung schriftlicher Urkunden.
Die kreisförmige Legende, in gotischen Großbuchstaben graviert, lautet:
✠ S’ HVGONIS · ALAMANI · NOT - Das heißt auf Latein ausgeschrieben: Sigillum Hugonis Alamani, notarii
(„Siegel von Hugues / Hugo Alaman, Notar“).
Der Siegelrand zeigt eine stilisierte florale Dekoration, bestehend aus einer zentralen Blüte, die von stilisierten Lilienblüten umgeben ist und regelmäßig angeordnet ist. Diese Art dekorativer Komposition, die im Mittelalter häufig auf Matrizen von Notaren und Klerikern zu finden war, bildet kein heraldisches Wappen, sondern ein sigillares Ornament, das dazu dient, die Matrize zu individualisieren und die Lesbarkeit des Abdrucks zu gewährleisten.
Die gesamte Schreibweise, die sigilläre Formel (S’ … NOT), die Typologie der Matrix sowie der Gravurstil stimmen mit einer Datierung ins 14. Jahrhundert überein, in einem provenzalischen Kontext.
Die Matrize ist einem Notar namens Hugo (Hugues) Alaman zuzuordnen, einer in den provenzalischen Notariatsquellen des 14. Jahrhunderts bezeugten Person. Archivdokumente, die einen Notar Hugo Alaman(y) erwähnen, der insbesondere um 1352–1353 tätig war, werden zur historischen Einordnung vorgestellt. Diese Dokumente stellen keinen direkten materiellen Beweis für die Nutzung dieser Matrize dar.
Ein moderner Demonstrationsabdruck, der aus zeitgenössischem Wachs auf Papier gefertigt wurde, ist beigefügt, um das Erscheinungsbild der Legende und der Dekoration zu veranschaulichen. Es handelt sich nicht um einen alten Abdruck.
Provenienz: ältere französische Privatkollektion (Trets, Bouches-du-Rhône), in den 1990er Jahren erworben.
Zustand: guter Erhaltungszustand für ein mittelalterliches Objekt dieser Art, mit homogener alter Patina und normalen Abnutzungen, die durch Alter und Nutzung bedingt sind.
Durchmesser: 24,88 mm, Dicke: 9,42 mm, Gewicht: 10,74 g
Seltenes und gut dokumentiertes Objekt, von großem Interesse für Sammler mittelalterlicher Siegel, für die Geschichte des Notariats und für die Provence im Mittelalter.
Für diesen Gegenstand ist aufgrund seiner Beschaffenheit und seines Werts keine Ausfuhrgenehmigung erforderlich.
