Antoine d'Agata - YAMA (signed), ed. 278/500 - 2013





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Yama — Antoine d’Agata. Im Jahr 2011 befand sich Antoine d’Agata in Kambodscha, um den Raum zwischen Fotografie und eigener Erfahrung weiter zu erforschen und zu dokumentieren. In den gefängnisähnlichen Enklaven eines fensterlosen Raumes mit rot gestrichenen Holzwänden verbindet er sich mit L, einer Prostituierten, die von „ice“ (Methamphetamin) süchtig ist und nicht lange leben wird. Bis zum Ende nutzt sie Lust als Mittel, um ihre Existenz in einer Welt zu behaupten, die ihr jegliche andere Rechte verweigert. In den perversen Kreisen sozialer Gewalt, in denen Begierde nicht von Schmerz, Entfremdung und Wut getrennt werden kann, treibt der Fotograf seine radikale Praxis nach außen, prüft und hinterfragt jede Form moralischer Gewissheit. Er verlässt seine Position hinter der Kamera, um eine beispiellose fotografische Methode zu etablieren, tritt in den Bildrahmen seines eigenen Schicksals und wird nach und nach zu einer Figur in einer Szene, die er gewählt hat, in Fleisch und Blut zu leben. In Solidarität mit einer unmöglichen Gemeinschaft, die jedes Mittel benutzt, die Kontrolle über eine Sprache aufzugeben, die nutzlos geworden ist — Angst, Ekstase, Todestrieb — ist er nicht länger nur Beobachter; er erfindet seine eigene Position. Durch die Spannung, die in nackten Momenten extremer emotionaler und physiologischer Fragilität freigesetzt wird, konfrontieren seine verstreuten Bilder den Zuschauer mit der unmöglichen Wahrheit über überfließende ekstatische Körper. Sie erforschen ein Gefühl der Vernichtung, sprengen alle Barrieren und überschreiten akzeptable Grenzen. Ein autobiografisches Magazin, das die Sucht nach Begierde dokumentiert. Eine chaotische, voreingenommene Soziologie von Überlebensstrategien. Ein sinnloses, doch essentielles Manifest von Übermaß und Kriminalität.
Der Verkäufer stellt sich vor
Yama — Antoine d’Agata. Im Jahr 2011 befand sich Antoine d’Agata in Kambodscha, um den Raum zwischen Fotografie und eigener Erfahrung weiter zu erforschen und zu dokumentieren. In den gefängnisähnlichen Enklaven eines fensterlosen Raumes mit rot gestrichenen Holzwänden verbindet er sich mit L, einer Prostituierten, die von „ice“ (Methamphetamin) süchtig ist und nicht lange leben wird. Bis zum Ende nutzt sie Lust als Mittel, um ihre Existenz in einer Welt zu behaupten, die ihr jegliche andere Rechte verweigert. In den perversen Kreisen sozialer Gewalt, in denen Begierde nicht von Schmerz, Entfremdung und Wut getrennt werden kann, treibt der Fotograf seine radikale Praxis nach außen, prüft und hinterfragt jede Form moralischer Gewissheit. Er verlässt seine Position hinter der Kamera, um eine beispiellose fotografische Methode zu etablieren, tritt in den Bildrahmen seines eigenen Schicksals und wird nach und nach zu einer Figur in einer Szene, die er gewählt hat, in Fleisch und Blut zu leben. In Solidarität mit einer unmöglichen Gemeinschaft, die jedes Mittel benutzt, die Kontrolle über eine Sprache aufzugeben, die nutzlos geworden ist — Angst, Ekstase, Todestrieb — ist er nicht länger nur Beobachter; er erfindet seine eigene Position. Durch die Spannung, die in nackten Momenten extremer emotionaler und physiologischer Fragilität freigesetzt wird, konfrontieren seine verstreuten Bilder den Zuschauer mit der unmöglichen Wahrheit über überfließende ekstatische Körper. Sie erforschen ein Gefühl der Vernichtung, sprengen alle Barrieren und überschreiten akzeptable Grenzen. Ein autobiografisches Magazin, das die Sucht nach Begierde dokumentiert. Eine chaotische, voreingenommene Soziologie von Überlebensstrategien. Ein sinnloses, doch essentielles Manifest von Übermaß und Kriminalität.

