Religiöse und spirituelle Objekte - Antik - Weibliche shaivaitische Göttin in Bronzeguss, vermutlich eine Form von Bhairavī, Durgā oder Kālī. - 1700–1750 Königreich Mysore - Bhadrakālī oder Durgā






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Indien, Bhadrakālī o Durgā, eine bronzene votive Skulptur einer sitzenden Śivaita‑Göttin aus dem Mysore‑Königreich des 18. Jahrhunderts, wahrscheinlich Bhairavī, Durga oder Kali, in gutem Zustand mit leichten Altersspuren und Flecken.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine sitzende weibliche śivaitische Göttin, vermutlich eine Form von Bhairavī, Durgā oder Kālī. Votivbronze aus Südindien, XVIII. Jahrhundert
Wichtige bronze votivée, die eine weibliche Gottheit darstellt und dem Śivaita-Umfeld zuzuordnen ist; vermutlich identifizierbar als eine lokale Form von Bhairavī, Durgā oder Kālī, entsprechend einer regionalen ikonografischen Tradition Südinindiens. Die Figur ist auf einem hohen, quadratischen Sockel fein modelliert dargestellt, mit einem gehängten Bein und dem anderen auf dem Boden abgeknickt, eine dynamische und autoritäre Haltung, die auf eine aktive, mächtige und beschützende Gottheit hindeutet. Der Körper zeigt robuste, absichtlich betonte Formen, mit kräftiger, prallen Brust, charakteristische ikonografische Merkmale der großen Śivaita-Göttinnen, verbunden mit Fruchtbarkeit, kosmischer Energie (śakti) und dem Schutz des Gläubigen. Der Kopf wird von einer kleinen Krone oder einem rituellen Kopfstück überragt, ein Element, das ihren göttlichen Status unterstreicht, während die Ohrläppchen mit groβen runden Ohrringen verziert sind, plastisch stark ausgeprägt. Im Taillbereich ist ein ritueller Gürtel mit punktierter Musterung zu sehen, der häufig in Darstellungen der Göttinnen des Südinindiens belegt ist. Die Hände halten Attribute, die heute aufgrund der markanten verehrungstechnischen Abnutzung schwer zu deuten sind: In der linken Hand unterscheidet sich eine verlängerte, senkrechte Form, plausibel interpretierbar als eine stilisierte Liṅga oder als ein rituelles Emblem, das direkt dem Shiva-Kult zugeordnet wird, während in der rechten Hand ein kreisförmiges Objekt mit Blütenprotuberanzen sichtbar ist, schwer eindeutig zu klassifizieren, aber annähernd als geöffnete Blume, als kosmisches Symbol oder als Schutzemblem einer lokalen Tradition zu deuten. Hinter der Figur ist eine architektonische, durchbrochene Prabhāmaṇḍala zu sehen, heute separiert, die die ursprüngliche Platzierung des Werkes in einem devoziellen Kontext bestätigt, vermutlich häuslich oder templär. Das Fehlen fassionsmäßiger Gesichtszüge und der Attribute sowie der Verlust der Details des Prabhāmaṇḍala rühren von der Abrasion infolge der langanhaltenden kultischen Verehrung her. Die Oberfläche bewahrt eine prachtvolle, tiefe und stratigraphische Patina, mit dunklen Oxidationen und goldenen Ausblühungen an den hervortretenden Teilen, auch dies deutliche Zeichen der rituellen Handhabung, ein großes wirtschaftliches und künstlerisches Verdienst für authentische indische Bronze.
In Stil, Technik und Ikonografie wird das Werk dem südindischen Raum zugeordnet, dem Gebiet von Karnataka oder Tamil Nadu, und lässt sich ins 18. Jahrhundert datieren, in einen spät vorkolonialen Kontext.
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine sitzende weibliche śivaitische Göttin, vermutlich eine Form von Bhairavī, Durgā oder Kālī. Votivbronze aus Südindien, XVIII. Jahrhundert
Wichtige bronze votivée, die eine weibliche Gottheit darstellt und dem Śivaita-Umfeld zuzuordnen ist; vermutlich identifizierbar als eine lokale Form von Bhairavī, Durgā oder Kālī, entsprechend einer regionalen ikonografischen Tradition Südinindiens. Die Figur ist auf einem hohen, quadratischen Sockel fein modelliert dargestellt, mit einem gehängten Bein und dem anderen auf dem Boden abgeknickt, eine dynamische und autoritäre Haltung, die auf eine aktive, mächtige und beschützende Gottheit hindeutet. Der Körper zeigt robuste, absichtlich betonte Formen, mit kräftiger, prallen Brust, charakteristische ikonografische Merkmale der großen Śivaita-Göttinnen, verbunden mit Fruchtbarkeit, kosmischer Energie (śakti) und dem Schutz des Gläubigen. Der Kopf wird von einer kleinen Krone oder einem rituellen Kopfstück überragt, ein Element, das ihren göttlichen Status unterstreicht, während die Ohrläppchen mit groβen runden Ohrringen verziert sind, plastisch stark ausgeprägt. Im Taillbereich ist ein ritueller Gürtel mit punktierter Musterung zu sehen, der häufig in Darstellungen der Göttinnen des Südinindiens belegt ist. Die Hände halten Attribute, die heute aufgrund der markanten verehrungstechnischen Abnutzung schwer zu deuten sind: In der linken Hand unterscheidet sich eine verlängerte, senkrechte Form, plausibel interpretierbar als eine stilisierte Liṅga oder als ein rituelles Emblem, das direkt dem Shiva-Kult zugeordnet wird, während in der rechten Hand ein kreisförmiges Objekt mit Blütenprotuberanzen sichtbar ist, schwer eindeutig zu klassifizieren, aber annähernd als geöffnete Blume, als kosmisches Symbol oder als Schutzemblem einer lokalen Tradition zu deuten. Hinter der Figur ist eine architektonische, durchbrochene Prabhāmaṇḍala zu sehen, heute separiert, die die ursprüngliche Platzierung des Werkes in einem devoziellen Kontext bestätigt, vermutlich häuslich oder templär. Das Fehlen fassionsmäßiger Gesichtszüge und der Attribute sowie der Verlust der Details des Prabhāmaṇḍala rühren von der Abrasion infolge der langanhaltenden kultischen Verehrung her. Die Oberfläche bewahrt eine prachtvolle, tiefe und stratigraphische Patina, mit dunklen Oxidationen und goldenen Ausblühungen an den hervortretenden Teilen, auch dies deutliche Zeichen der rituellen Handhabung, ein großes wirtschaftliches und künstlerisches Verdienst für authentische indische Bronze.
In Stil, Technik und Ikonografie wird das Werk dem südindischen Raum zugeordnet, dem Gebiet von Karnataka oder Tamil Nadu, und lässt sich ins 18. Jahrhundert datieren, in einen spät vorkolonialen Kontext.
