Zentralasiatisches / Afghanisches Silberbillon - Ring - Türkis- und Korallen-Inlay





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Zentralasien-Afghanischer Silbersring (Billon) mit Türkis- und roter Koralleninlage und Pferdegravur, datiert auf späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert, EU-Größe 55–62, für Männer, in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zentralasiatischer / Afghanischer Silberring mit Türkis- und Koralleinlage sowie eingraviertem Pferd. Spät-19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Hinweis: Keine Reserve / Wird als ethnografisches und historisches Sammlungsstück verkauft.
Beschreibung
Ein beeindruckender und außergewöhnlich schwerer zentralasiatischer Silberring, dem afghanischen Stammeshandwerk zugeschrieben, stammt aus dem späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert.
Nach meiner individuellen Prüfung wirkt der Ring meisterhaft aus Billon gefertigt, mit einem Silbergehalt unter 800, der eine monumentale Form und eine reich verzierte Oberfläche aufweist. Die Fassung ist mit einem großen Türkis-Panel besetzt, fein eingraviert mit einem galoppierenden Pferd, einem kraftvollen und hochsymbolischen Motiv in der zentralasiatischen Kultur, das Stärke, Adel, Schutz und kriegerische Identität repräsentiert.
Die Schulterpartie des Rings und der Ringband sind umfangreich mit Türkis- und rotem Koralleninlay verziert, angeordnet in Tränen- und ovalen Fassungen, von verdrehtem Draht umrandet und mit aufgebrachter Silbergranulation. Diese Material- und Technikkombination ist charakteristisch für afghanischen und zentralasiatischen Stammes Schmuck, bei dem solche Ringe als Statussymbole und Schutzamulette dienten, oft von Männern getragen.
Das substanzielle Gewicht, kühne Proportionen und ausdrucksstarke Dekoration deuten darauf hin, dass es sich bei diesem Stück nicht nur um Ornament handelt, sondern um eine Aussage von Identität und Prestige.
Kultureller und Historischer Kontext
In afghanischen und zentralasiatischen Gesellschaften hatte silberner Schmuck sowohl soziale als auch schützende Bedeutung. Türkis wurde geglaubt, vor Unglück und dem bösen Blick zu schützen, während Korallen Vitalität und Schutz symbolisierte. Das Pferd, zentral in nomadischen und kriegerischen Traditionen, spiegelt die Bedeutung von Beweglichkeit, Ehre und Stärke im Stammesleben wider.
Solche Ringe wurden typischerweise von Stammesführern, Kriegern oder Personen von erhöhtem sozialen Status getragen.
Details
Kultur: Zentralasiatisch / Afghanisch
Epoche: Spätes 19. Jahrhundert – Frühes 20. Jahrhundert
Steine: Türkis und rote Korallen-Intarsien
Motiv: graviertes Pferd
Gewicht: 61,66 g
Innendurchmesser: ca. 19,7–24 mm (Passt ungefähr EU 55–62 / US 7¼–9¾ aufgrund der handgefertigten Bauweise.)
Zustand: Sehr guter antiker Zustand; altersbedingter Verschleiß, keine modernen Reparaturen.
Notizen
Bitte prüfen Sie alle Bilder sorgfältig. Die Fotografien sind vergrößert, um Handwerkskunst und Oberflächenstrukturen hervorzuheben. Der Ring wirkt imposant und visuell eindrucksvoll, wenn er getragen oder in der Hand gehalten wird.
Der Verkäufer stellt sich vor
Zentralasiatischer / Afghanischer Silberring mit Türkis- und Koralleinlage sowie eingraviertem Pferd. Spät-19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts.
Hinweis: Keine Reserve / Wird als ethnografisches und historisches Sammlungsstück verkauft.
Beschreibung
Ein beeindruckender und außergewöhnlich schwerer zentralasiatischer Silberring, dem afghanischen Stammeshandwerk zugeschrieben, stammt aus dem späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert.
Nach meiner individuellen Prüfung wirkt der Ring meisterhaft aus Billon gefertigt, mit einem Silbergehalt unter 800, der eine monumentale Form und eine reich verzierte Oberfläche aufweist. Die Fassung ist mit einem großen Türkis-Panel besetzt, fein eingraviert mit einem galoppierenden Pferd, einem kraftvollen und hochsymbolischen Motiv in der zentralasiatischen Kultur, das Stärke, Adel, Schutz und kriegerische Identität repräsentiert.
Die Schulterpartie des Rings und der Ringband sind umfangreich mit Türkis- und rotem Koralleninlay verziert, angeordnet in Tränen- und ovalen Fassungen, von verdrehtem Draht umrandet und mit aufgebrachter Silbergranulation. Diese Material- und Technikkombination ist charakteristisch für afghanischen und zentralasiatischen Stammes Schmuck, bei dem solche Ringe als Statussymbole und Schutzamulette dienten, oft von Männern getragen.
Das substanzielle Gewicht, kühne Proportionen und ausdrucksstarke Dekoration deuten darauf hin, dass es sich bei diesem Stück nicht nur um Ornament handelt, sondern um eine Aussage von Identität und Prestige.
Kultureller und Historischer Kontext
In afghanischen und zentralasiatischen Gesellschaften hatte silberner Schmuck sowohl soziale als auch schützende Bedeutung. Türkis wurde geglaubt, vor Unglück und dem bösen Blick zu schützen, während Korallen Vitalität und Schutz symbolisierte. Das Pferd, zentral in nomadischen und kriegerischen Traditionen, spiegelt die Bedeutung von Beweglichkeit, Ehre und Stärke im Stammesleben wider.
Solche Ringe wurden typischerweise von Stammesführern, Kriegern oder Personen von erhöhtem sozialen Status getragen.
Details
Kultur: Zentralasiatisch / Afghanisch
Epoche: Spätes 19. Jahrhundert – Frühes 20. Jahrhundert
Steine: Türkis und rote Korallen-Intarsien
Motiv: graviertes Pferd
Gewicht: 61,66 g
Innendurchmesser: ca. 19,7–24 mm (Passt ungefähr EU 55–62 / US 7¼–9¾ aufgrund der handgefertigten Bauweise.)
Zustand: Sehr guter antiker Zustand; altersbedingter Verschleiß, keine modernen Reparaturen.
Notizen
Bitte prüfen Sie alle Bilder sorgfältig. Die Fotografien sind vergrößert, um Handwerkskunst und Oberflächenstrukturen hervorzuheben. Der Ring wirkt imposant und visuell eindrucksvoll, wenn er getragen oder in der Hand gehalten wird.

