Chinesisches Sancai-Keramikpferd im Tang-Stil – Stück mit einem Zitat aus Mao Zedongs Gedicht. - Keramik - China - 20. Jahrhundert





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Ein 20. Jahrhundert China Tang‑stil Sancai Keramikpferd, betitelt als „Chinese Tang‑style Sancai ceramic horse – piece marked with Mao Zedong verse quote“, Maße 11 × 11 × 5 cm, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zustand: Leichte Oberflächenabnutzung am Ohr, wie auf den Fotos zu sehen, ansonsten sehr gut.
Maße: 11 × 11 × 5 cm
Diese einzigartige Keramikfigur verbindet zwei Epochen der chinesischen Kunstgeschichte: das Design der Tang-Dynastie (618–907) und die Poesie der Mao-Ära (Mitte des 20. Jahrhunderts).
Historischer Hintergrund des Objekts
Der Stil der Figur erinnert an die berühmte Tang-Sancai-Technik (Dreifarbenglasiur). Die ursprünglichen Tang-Pferde wurden für Bestattungszwecke hergestellt: Es wurde geglaubt, dass diese edlen Tiere dem Verstorbenen im Jenseits helfen würden. Die charakteristische Tropfglasur (in Bernstein, Grün und Creme) symbolisierte den Luxus und die technologische Raffinesse der Epoche.
Die Verbindung zwischen dem Label und dem Gedicht
Die Inschrift 层林尽染 (Céng lín jìn rǎn) am Sockel stammt aus Mao Zedongs Gedicht Changsha aus dem Jahr 1925. Die Zeile des Gedichts bedeutet: „Die gestaffelten Wälder sind alle rot gefärbt.“
Dieses poetische Bild zeigt die dramatische Veränderung der Herbstlandschaft, während die Wälder am Berghang sich plötzlich in leuchtende Farben verwandeln. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren) waren chinesische Handwerksbetriebe davon begeistert, solche klassischen oder revolutionären Zitate auf Objekten anzubringen, um ihren kulturellen und ästhetischen Wert zu steigern.
Was verbindet das Pferd mit der Inschrift?
Farbe: Die gelblich-bernsteinfarbenen und grünlichen Glasurflecken am Körper des Pferdes wecken visuell die Farben des Herbstwaldes (das Vergilben und sogar Grünwerden der Blätter), der auch Gegenstand des Gedichts ist.
Kultureller Stolz: Die Figur evoziert Chinas goldenes Zeitalter (die Tang-Dynastie), während die Inschrift eine der bekanntesten Zeilen der modernen chinesischen Literatur trägt. Das Objekt preist damit die Kontinuität des nationalen Erbes: die Stärke der Vergangenheit (das Pferd) und die erneuernde Schönheit der Natur (eine Verszeile der Poesie).
Diese Verbindung ist typisch für die chinesische Exportkunst des 20. Jahrhunderts, bei der traditionelle Formen (Tang-Pferd) in einen "modernen" literarischen Kontext gestellt wurden.
Obwohl Tang-Stil-Pferde äußerst verbreitet sind, bilden Exemplare mit Zitaten aus Mao Zedongs Gedichten eine spezielle, engere Gruppe auf dem Sammlermarkt. Solche Inschriften treten typischerweise auf chinesischen Exporten aus den 1960er- und 1970er-Jahren auf.
Ähnliche Funde und Raritäten
Basierend auf Forschungen können "poem-marked"-Keramiken in die folgenden Kategorien eingeteilt werden:
Literarische Serie: In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellten chinesische staatliche Manufakturen (wie die berühmten Shiwan-Werkstätten) häufig Figürchen her, die mit den 'Roten Klassikern' oder Mao Zedongs Poesie in Zusammenhang standen.
Mao-Memorabilien: Gegenstände, die direkte Zitate des Großen Vorsitzenden tragen, gehören heute zu einem besonderen Sammlerzirkel. Obwohl das Pferd an sich eine alte Form ist, bringt der Aufkleber darauf die Ästhetik der Kulturrevolutionszeit mit sich, was das historische Interesse des Objekts erhöht.
Kulturelle Dualität: Eine derartige direkte Verbindung zwischen einer antiken Form (dem Tang-Pferd) und einer konkreten, modernen Gedichtzeile (Céng lín jìn rǎn) ist selten. Diese Verbindung war in den 1970er Jahren am beliebtesten, als versucht wurde, traditionelle Kunst mit den politisch-literarischen Idealen der damaligen Zeit in Einklang zu bringen.
Zustand: Leichte Oberflächenabnutzung am Ohr, wie auf den Fotos zu sehen, ansonsten sehr gut.
Maße: 11 × 11 × 5 cm
Diese einzigartige Keramikfigur verbindet zwei Epochen der chinesischen Kunstgeschichte: das Design der Tang-Dynastie (618–907) und die Poesie der Mao-Ära (Mitte des 20. Jahrhunderts).
Historischer Hintergrund des Objekts
Der Stil der Figur erinnert an die berühmte Tang-Sancai-Technik (Dreifarbenglasiur). Die ursprünglichen Tang-Pferde wurden für Bestattungszwecke hergestellt: Es wurde geglaubt, dass diese edlen Tiere dem Verstorbenen im Jenseits helfen würden. Die charakteristische Tropfglasur (in Bernstein, Grün und Creme) symbolisierte den Luxus und die technologische Raffinesse der Epoche.
Die Verbindung zwischen dem Label und dem Gedicht
Die Inschrift 层林尽染 (Céng lín jìn rǎn) am Sockel stammt aus Mao Zedongs Gedicht Changsha aus dem Jahr 1925. Die Zeile des Gedichts bedeutet: „Die gestaffelten Wälder sind alle rot gefärbt.“
Dieses poetische Bild zeigt die dramatische Veränderung der Herbstlandschaft, während die Wälder am Berghang sich plötzlich in leuchtende Farben verwandeln. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (insbesondere in den 1960er- und 1970er-Jahren) waren chinesische Handwerksbetriebe davon begeistert, solche klassischen oder revolutionären Zitate auf Objekten anzubringen, um ihren kulturellen und ästhetischen Wert zu steigern.
Was verbindet das Pferd mit der Inschrift?
Farbe: Die gelblich-bernsteinfarbenen und grünlichen Glasurflecken am Körper des Pferdes wecken visuell die Farben des Herbstwaldes (das Vergilben und sogar Grünwerden der Blätter), der auch Gegenstand des Gedichts ist.
Kultureller Stolz: Die Figur evoziert Chinas goldenes Zeitalter (die Tang-Dynastie), während die Inschrift eine der bekanntesten Zeilen der modernen chinesischen Literatur trägt. Das Objekt preist damit die Kontinuität des nationalen Erbes: die Stärke der Vergangenheit (das Pferd) und die erneuernde Schönheit der Natur (eine Verszeile der Poesie).
Diese Verbindung ist typisch für die chinesische Exportkunst des 20. Jahrhunderts, bei der traditionelle Formen (Tang-Pferd) in einen "modernen" literarischen Kontext gestellt wurden.
Obwohl Tang-Stil-Pferde äußerst verbreitet sind, bilden Exemplare mit Zitaten aus Mao Zedongs Gedichten eine spezielle, engere Gruppe auf dem Sammlermarkt. Solche Inschriften treten typischerweise auf chinesischen Exporten aus den 1960er- und 1970er-Jahren auf.
Ähnliche Funde und Raritäten
Basierend auf Forschungen können "poem-marked"-Keramiken in die folgenden Kategorien eingeteilt werden:
Literarische Serie: In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellten chinesische staatliche Manufakturen (wie die berühmten Shiwan-Werkstätten) häufig Figürchen her, die mit den 'Roten Klassikern' oder Mao Zedongs Poesie in Zusammenhang standen.
Mao-Memorabilien: Gegenstände, die direkte Zitate des Großen Vorsitzenden tragen, gehören heute zu einem besonderen Sammlerzirkel. Obwohl das Pferd an sich eine alte Form ist, bringt der Aufkleber darauf die Ästhetik der Kulturrevolutionszeit mit sich, was das historische Interesse des Objekts erhöht.
Kulturelle Dualität: Eine derartige direkte Verbindung zwischen einer antiken Form (dem Tang-Pferd) und einer konkreten, modernen Gedichtzeile (Céng lín jìn rǎn) ist selten. Diese Verbindung war in den 1970er Jahren am beliebtesten, als versucht wurde, traditionelle Kunst mit den politisch-literarischen Idealen der damaligen Zeit in Einklang zu bringen.

