Peter Bialobrzeski - Neontigers - 2004

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Peter Bialobrzeski's Neontigers ist ein Erstdruck-Hardcover-Fotobuch von Hatje Cantz, 111 Seiten, ca. 30 x 24,5 cm, Text in Englisch, Originalsprache bestätigt, in sehr guter Verfassung.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Der Fotograf Peter Bialobrzeski verbindet hier die sieben asiatischen Städte Bangkok, Kuala Lumpur, Hongkong, Shanghai, Jakarta, Singapur und Shenzhen zu einer virtuellen Megatropolis. Das Ergebnis ist eine Sicht auf eine Welt, die nicht mehr real zu sein scheint, sondern sich stattdessen als eine Abfolge von Traumbildern eines exzentrischen Regisseurs oder eines Computerspiel-Designers präsentiert. Bezüge zur Realität wecken beim Betrachter ein Gefühl des Konflikts, da die Wertschätzung der Schönheit des Absurden mit der Erkenntnis eines unumkehrbaren Veränderungsprozesses im städtischen Lebensraum konkurriert. Zwei verschiedene Wachstumsmodelle werden offenkundig: hemmungslose, ungezügelte Expansion, wie in Bangkok, und kontrolliertes, doch gleichermaßen skrupelloses Wachstum in einer Stadt wie Shanghai. Die Bilder sprühen vor widersprüchlichen Zeichen und Symbolen, die dem westlichen Betrachter größtenteils unverständlich bleiben – eine semiotische Überladung, die nur vom Rahmen des Bildes in Schach gehalten wird.

"Tiger Cities" ist der Beiname, der jenen Aufsteigerstädten gegeben wird, die einen riesigen Sprung auf die Weltbühne gemacht haben und in einer Generation drei Jahrhunderte europäischer Stadtentwicklung nachgeholt haben. Und wo Politiker und Geschäftsleute ihr Vertrauen in ein altes amerikanisches Erfolgszeichen setzen: Wolkenkratzer. Sie messen die Modernität eines Landes und fungieren als Leuchttürme des asiatischen Wirtschaftswunderns. Trotz der Terroranschläge in New York am 11. September 2001 laufen die Bauarbeiten weiter, als ob ein Wettlauf geführt würde: Ende 2003 ragt der 509 Meter hohe Büro- und Geschäftsturm Taipei 101 mit derselben Anzahl von Stockwerken empor und rückt damit die Petronas Towers in Kuala Lumpur mit 452 Metern und achtundachtzig Stockwerken auf den zweiten Platz. Jedoch wurden in einigen Städten auf dem chinesischen Festland die Fundamente für noch höhere Gebäude gelegt. Zu den kühnsten Plänen gehört der 1128 Meter hohe Riese in Shanghai, entworfen von spanischen Architekten, und für das soziale Wohnungsbauprojekt in Singapur waren sogar fünfzig Stockwerke vorgesehen. Doch sind die Straßen in Hongkong, Bangkok, Kuala Lumpur oder Shanghai nicht breiter als in Europa; tatsächlich stehen die Gebäude enger beieinander, was eine phänomenale Dichte schafft. Die Menschenmenge, die nach der Arbeit aus den Hochhäusern von Hongkong strömt, ist so riesig, dass Touristen oft mit dem Strom mitgerissen werden, bis sie die Sicherheit des Hotelfoyers erreichen. Pfeile und Gittertrennwände an den U-Bahn-Eingängen leiten die Massen. Eine Spezialeinheit der Polizei zur "Crowd Control" überwacht wichtige Kreuzungen mit Videoüberwachung, um Tragödien wie die an Silvester 1993 zu vermeiden, als nur wenige Minuten nach Mitternacht zweiundzwanzig Menschen von feiernden Menschen im Vergnügungsviertel Lan Kwai Fong zu Tode getrampelt wurden. - Auszug aus dem Text von Florien Hanig

Zustand:
Sehr gutes Erstdruckexemplar. Sauber und hell. Kein Schutzumschlag wie ausgegeben. Kleine Dellen in der oberen Ecke und am Einband. Kleine Delle am Rückcover. Bitte die Listings-Fotos sorgfältig prüfen.

Der Fotograf Peter Bialobrzeski verbindet hier die sieben asiatischen Städte Bangkok, Kuala Lumpur, Hongkong, Shanghai, Jakarta, Singapur und Shenzhen zu einer virtuellen Megatropolis. Das Ergebnis ist eine Sicht auf eine Welt, die nicht mehr real zu sein scheint, sondern sich stattdessen als eine Abfolge von Traumbildern eines exzentrischen Regisseurs oder eines Computerspiel-Designers präsentiert. Bezüge zur Realität wecken beim Betrachter ein Gefühl des Konflikts, da die Wertschätzung der Schönheit des Absurden mit der Erkenntnis eines unumkehrbaren Veränderungsprozesses im städtischen Lebensraum konkurriert. Zwei verschiedene Wachstumsmodelle werden offenkundig: hemmungslose, ungezügelte Expansion, wie in Bangkok, und kontrolliertes, doch gleichermaßen skrupelloses Wachstum in einer Stadt wie Shanghai. Die Bilder sprühen vor widersprüchlichen Zeichen und Symbolen, die dem westlichen Betrachter größtenteils unverständlich bleiben – eine semiotische Überladung, die nur vom Rahmen des Bildes in Schach gehalten wird.

"Tiger Cities" ist der Beiname, der jenen Aufsteigerstädten gegeben wird, die einen riesigen Sprung auf die Weltbühne gemacht haben und in einer Generation drei Jahrhunderte europäischer Stadtentwicklung nachgeholt haben. Und wo Politiker und Geschäftsleute ihr Vertrauen in ein altes amerikanisches Erfolgszeichen setzen: Wolkenkratzer. Sie messen die Modernität eines Landes und fungieren als Leuchttürme des asiatischen Wirtschaftswunderns. Trotz der Terroranschläge in New York am 11. September 2001 laufen die Bauarbeiten weiter, als ob ein Wettlauf geführt würde: Ende 2003 ragt der 509 Meter hohe Büro- und Geschäftsturm Taipei 101 mit derselben Anzahl von Stockwerken empor und rückt damit die Petronas Towers in Kuala Lumpur mit 452 Metern und achtundachtzig Stockwerken auf den zweiten Platz. Jedoch wurden in einigen Städten auf dem chinesischen Festland die Fundamente für noch höhere Gebäude gelegt. Zu den kühnsten Plänen gehört der 1128 Meter hohe Riese in Shanghai, entworfen von spanischen Architekten, und für das soziale Wohnungsbauprojekt in Singapur waren sogar fünfzig Stockwerke vorgesehen. Doch sind die Straßen in Hongkong, Bangkok, Kuala Lumpur oder Shanghai nicht breiter als in Europa; tatsächlich stehen die Gebäude enger beieinander, was eine phänomenale Dichte schafft. Die Menschenmenge, die nach der Arbeit aus den Hochhäusern von Hongkong strömt, ist so riesig, dass Touristen oft mit dem Strom mitgerissen werden, bis sie die Sicherheit des Hotelfoyers erreichen. Pfeile und Gittertrennwände an den U-Bahn-Eingängen leiten die Massen. Eine Spezialeinheit der Polizei zur "Crowd Control" überwacht wichtige Kreuzungen mit Videoüberwachung, um Tragödien wie die an Silvester 1993 zu vermeiden, als nur wenige Minuten nach Mitternacht zweiundzwanzig Menschen von feiernden Menschen im Vergnügungsviertel Lan Kwai Fong zu Tode getrampelt wurden. - Auszug aus dem Text von Florien Hanig

Zustand:
Sehr gutes Erstdruckexemplar. Sauber und hell. Kein Schutzumschlag wie ausgegeben. Kleine Dellen in der oberen Ecke und am Einband. Kleine Delle am Rückcover. Bitte die Listings-Fotos sorgfältig prüfen.

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Architektur, China, Fotografie, Südostasien, Topografie
Buchtitel
Neontigers
Autor/ Illustrator
Peter Bialobrzeski
Zustand
Sehr gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
2004
Höhe
30 cm
Auflage
Erstauflage
Breite
24,5 cm
Sprache
Deutsch, Englisch
Originalsprache
Ja
Verlag
Hatje Cantz
Bindung
Gebundene Ausgabe
Anzahl der Seiten
111
Verkauft von
IrlandVerifiziert
226
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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