Carl Laszlo - Panderma 7+8 - 1966





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Carl Laszlo präsentiert Panderma 7+8, eine 90 Seiten umfassende deutschsprachige Avantgarde-Kunstzeitschrift aus dem Verlag Panderma Basel, 1966, in sehr gutem Zustand mit originalen Beilagen wie Vasarely-Serigrafie, Müller-Brittnau-Serigrafie und Köthe-Linolschnitt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In der Auktion befindet sich die Neo-anvantgardistische Kunstzeitschrift PANDERMA von 1966 aus dem Verlag CARL LASZLO Basel.
Die Ausgabe 7 + 8 ist eine Doppelnummer mit Beilagen des ungarischen Künstler VICTOR VASARELI und bedeutenden Mitbegründer der OP ART, einer Originalserigrafie von MÜLLER-BRITTNAU sowie einem Linolschnitt von Köthe. Sie ist vollständig mit allen Beilagen, die in exzellentem bis sehr guten Zustand sind. Die Serigrafien wurden in einer säurefreien Hülle aufbewahrt, was den exzellenten Zustand erklärt. Das Magazin hat alterstypische Verfärbungen des Papiers, vereinzelte Knicke, Flecken und eine Reparatur der Rückseite zur Stabilisierung. Die 60 Jahre alte Kunstzeitschrift ist trotzdem in einem altersgemäß sehr guten Gesamtzustand.
BEILAGEN (unsigniert)
SCHWARZ-WEIß Serigrafie Vasareli (exzellent) auf festem Karton 28,5x26,8 cm
FARB Serigrafie Müler-Brittnau (excellent) mit Stempel rückseitig28x28 cm
Linolschnitt Köthe (rechte Seite mit leichten Randmängel, ansonsten sehr gut) 28x28 cm
Im Heft enthalten ist die 8-seitige Erzählung von HUNDERTWASSER: 35 Tage Schweden
sowie
ein Sonderdruck der Kunstzeitschrift „KUNST 45“ zur Diskussion Berlewi/Hundertwasser
PANDERMA und weitere Publikationen CARL LASZLOS
Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst
der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene
Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte
aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar
(sechs Ausgaben).
ZUM HERAUSGEBER
Ende der 50er-Jahre entwickelt sich Carl Laszlo zu einem der bedeutendsten Sammler, Publizisten und Förderer der
Kunst der Moderne. Er lebt in Basel in einem Jugendstilhaus,das als Geschichts-, Lebens- und Kunstort über die Jahrezu einem privaten Museum Moderner und ZeitgenössischerKunst transformiert und Treffpunkt ist für Kunstschaffende,Intellektuelle und Protagonisten der internationalen Kunstszene.Er finanziert seine Kunstsammlung durch den Verkaufvon Jugendstilobjekten, die er nach dem Krieg günstigerworben hatte. 1962 eröffnet er eine Galerie in Basel. Er beginnt Kunst-Editionen für ein breiteres Publikum (u.a. La lune en rodage I–III, Das kleine Museum I) aufzulegen. Der Künstler Hans Arp bringt ihn auf diesen Gedanken, umdie wachsenden Schulden für den Druck der Publikationenzu tilgen.
Laszlo unterstützt regelmäßig Kunstschaffende. Unter anderem verhilft er Lajos Kassák in den 1960er-Jahren in
Westeuropa zu neuer Aufmerksamkeit. Da Kassák nur unter Schwierigkeiten Ungarn verlassen darf, schmuggelt Laszlo
Aufkleber mit Kassáks Unterschrift in die Schweiz, wo er diese für seine Druckeditionen verwendet.
Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst
der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene
Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar (sechs Ausgaben).
(QUELLE: home is where my art is - ein Besuch bei Carl Laszlo und der ungarischen Avantgarde von Ferenc Kréti Moloko Verlag)
In der Auktion befindet sich die Neo-anvantgardistische Kunstzeitschrift PANDERMA von 1966 aus dem Verlag CARL LASZLO Basel.
Die Ausgabe 7 + 8 ist eine Doppelnummer mit Beilagen des ungarischen Künstler VICTOR VASARELI und bedeutenden Mitbegründer der OP ART, einer Originalserigrafie von MÜLLER-BRITTNAU sowie einem Linolschnitt von Köthe. Sie ist vollständig mit allen Beilagen, die in exzellentem bis sehr guten Zustand sind. Die Serigrafien wurden in einer säurefreien Hülle aufbewahrt, was den exzellenten Zustand erklärt. Das Magazin hat alterstypische Verfärbungen des Papiers, vereinzelte Knicke, Flecken und eine Reparatur der Rückseite zur Stabilisierung. Die 60 Jahre alte Kunstzeitschrift ist trotzdem in einem altersgemäß sehr guten Gesamtzustand.
BEILAGEN (unsigniert)
SCHWARZ-WEIß Serigrafie Vasareli (exzellent) auf festem Karton 28,5x26,8 cm
FARB Serigrafie Müler-Brittnau (excellent) mit Stempel rückseitig28x28 cm
Linolschnitt Köthe (rechte Seite mit leichten Randmängel, ansonsten sehr gut) 28x28 cm
Im Heft enthalten ist die 8-seitige Erzählung von HUNDERTWASSER: 35 Tage Schweden
sowie
ein Sonderdruck der Kunstzeitschrift „KUNST 45“ zur Diskussion Berlewi/Hundertwasser
PANDERMA und weitere Publikationen CARL LASZLOS
Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst
der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene
Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte
aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar
(sechs Ausgaben).
ZUM HERAUSGEBER
Ende der 50er-Jahre entwickelt sich Carl Laszlo zu einem der bedeutendsten Sammler, Publizisten und Förderer der
Kunst der Moderne. Er lebt in Basel in einem Jugendstilhaus,das als Geschichts-, Lebens- und Kunstort über die Jahrezu einem privaten Museum Moderner und ZeitgenössischerKunst transformiert und Treffpunkt ist für Kunstschaffende,Intellektuelle und Protagonisten der internationalen Kunstszene.Er finanziert seine Kunstsammlung durch den Verkaufvon Jugendstilobjekten, die er nach dem Krieg günstigerworben hatte. 1962 eröffnet er eine Galerie in Basel. Er beginnt Kunst-Editionen für ein breiteres Publikum (u.a. La lune en rodage I–III, Das kleine Museum I) aufzulegen. Der Künstler Hans Arp bringt ihn auf diesen Gedanken, umdie wachsenden Schulden für den Druck der Publikationenzu tilgen.
Laszlo unterstützt regelmäßig Kunstschaffende. Unter anderem verhilft er Lajos Kassák in den 1960er-Jahren in
Westeuropa zu neuer Aufmerksamkeit. Da Kassák nur unter Schwierigkeiten Ungarn verlassen darf, schmuggelt Laszlo
Aufkleber mit Kassáks Unterschrift in die Schweiz, wo er diese für seine Druckeditionen verwendet.
Von 1958 bis 1977 gibt Carl Laszlo u.a. 13 Ausgaben der Kunstzeitschrift Panderma heraus. Diese bietet der Kunst
der Avantgarde nach 1945 mit Texten und Beilagen eine wichtige Plattform. Dort präsentieren sich auch fast vergessene
Künstlerinnen und Künstler der Vorkriegsjahre (u.a. Arp, Beöthy Steiner) sowie noch wenig bekannte aufstrebende Talente der Kunstszene (Vasarely, Hundertwasser etc.). 1982 gründet er die Kunstzeitschrift Radar (sechs Ausgaben).
(QUELLE: home is where my art is - ein Besuch bei Carl Laszlo und der ungarischen Avantgarde von Ferenc Kréti Moloko Verlag)

