Wunderschöne anthropomorphe Töpferei-Gefäß. - Mangbetu - Demokratische Republik Kongo (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Poterie Anthropomorphe - Mangbetu - Zaire
In Ruanda, Burundi, Uganda... und wie in vielen anderen afrikanischen Ländern sind es die Frauen, die Töpferinnen sind. Die Männer sind für das Abbau und den Transport der tonigen Erde zuständig. Der Rest gehört ganz den Frauen.
Die mit Sand vermischte Lehmmasse wird unter den Füßen geknetet. Die verwendete Technik zur Herstellung der Töpfe heißt die sogenannte „Kordeltechnik“. Die Töpferin schichtet die Tonstränge übereinander und glättet sie mit einem Spatel, einem Stück Kalebasse. Die äußeren Wände, noch feucht, werden mit Motiven verziert, mithilfe einer feinen Schilf-Zopfverzierung.
Die Töpfe werden zum Trocknen aufgestellt, etwa eine Woche, teils im Schatten, teils in der Sonne. Das Brennen erfolgt am Tag vor dem Markt. Zuerst werden trockene Kräuter im Inneren der Töpfe verbrannt, um zu große Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenseite zu vermeiden. Man stapelt die Keramiken auf einem Bett aus Zweigen oder Steinen und alten Töpfen. Darauf kommt eine Schicht trockener Kräuter. Die Brenndauer beträgt ein bis zwei Stunden.
Die Töpferin holt jeden Topf mit einer langen Stange aus dem Herd und sprüht ihn mit Wasser, das mit Asche vermischt ist.
Die Töpfe werden am nächsten Tag zum Markt gebracht, um dort verkauft oder getauscht zu werden.
Poterie Anthropomorphe - Mangbetu - Zaire
In Ruanda, Burundi, Uganda... und wie in vielen anderen afrikanischen Ländern sind es die Frauen, die Töpferinnen sind. Die Männer sind für das Abbau und den Transport der tonigen Erde zuständig. Der Rest gehört ganz den Frauen.
Die mit Sand vermischte Lehmmasse wird unter den Füßen geknetet. Die verwendete Technik zur Herstellung der Töpfe heißt die sogenannte „Kordeltechnik“. Die Töpferin schichtet die Tonstränge übereinander und glättet sie mit einem Spatel, einem Stück Kalebasse. Die äußeren Wände, noch feucht, werden mit Motiven verziert, mithilfe einer feinen Schilf-Zopfverzierung.
Die Töpfe werden zum Trocknen aufgestellt, etwa eine Woche, teils im Schatten, teils in der Sonne. Das Brennen erfolgt am Tag vor dem Markt. Zuerst werden trockene Kräuter im Inneren der Töpfe verbrannt, um zu große Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenseite zu vermeiden. Man stapelt die Keramiken auf einem Bett aus Zweigen oder Steinen und alten Töpfen. Darauf kommt eine Schicht trockener Kräuter. Die Brenndauer beträgt ein bis zwei Stunden.
Die Töpferin holt jeden Topf mit einer langen Stange aus dem Herd und sprüht ihn mit Wasser, das mit Asche vermischt ist.
Die Töpfe werden am nächsten Tag zum Markt gebracht, um dort verkauft oder getauscht zu werden.

