Vignola - Grund Regeln - 1720





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
VIGNOLA UND DIE REGEL DER FÜNF ORDNIKE IN DER RARISSEN DEUTSCHEN AUSGABE
Deutsche Ausgabe der berühmten Regeln der fünf Architekturepochen von Giacomo Barozzi da Vignola, in Nürnberg von Johann Christoph Weigel um 1720 unter dem Titel Grund Regeln über die fünff Saulen veröffentlicht. Grundlegend für die Kodifizierung der klassischen Ordnungen – Toscano, Dorico, Ionico, Korinzio und Komposito – ist das Vignola-Traktat eines der einflussreichsten Architekturhandbücher der europäischen Moderne. Die deutsche Ausgabe bezeugt das außerordentliche Wohlwollen des Textes in den deutschen Gebieten, wo es Architekten, Steinhauern und Handwerkern ein unverzichtbares Instrument war.
MARKTWERT
Die illustrativen Ausgabecken des 18. Jahrhunderts des Vignola, insbesondere in den reichstichigen deutschen Fassungen, behalten ein konstantes Interesse auf dem internationalen Antiquariatsmarkt. Exemplare mit nahezu vollständigem Tafelnbestand und zeitgenössischem Einband liegen allgemein in einer Preisspanne von ca. 700 bis 1.500 Euro, variiert durch Vollständigkeit der Gravuren, Frische der Drucke und den Erhaltungszustand.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössischer Halb-Leder-Einband, Gebrauchsspuren. Architektonisch gestoßene Titel vorn. 48 Radierungen auf Kupfer (von 50), davon 6 Doppelseiten. Die Gravuren zeigen Proportionen, Module, Kapitelle, Basen, Traggiationen und ornamentale Details der fünf Ordnungen. Einige Vergilbungen, Feuchtigkeitsflecken und Flecken. In alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (2); 2nn; 28; 110nn; (2).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Grund Regeln über die fünff Saulen.
Nürnberg, Joh. Christoph Weigel, [1720].
Giacomo Barozzi da Vignola.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Ursprünglich 1562 unter dem Titel Regola delli cinque ordini d’architettura veröffentlicht, wurden Vignolas Tafeln rasch zum Referenzwerk für europäische Architekturpraxis. Das Werk bietet ein klares und modulares Proportionssystem, das sich leicht auf der Baustelle anwenden lässt und dazu beitrug, die klassische Sprache in ganz Europa zu standardisieren. Die Nürnberger Ausgabe spiegelt die Verbreitung italienischer klassischer Architektur in der germanisch geprägten Welt wider und fügt sich in den Verlagskontext von Weigel ein, der für die Produktion illustrativer Handbücher zu technischen und künstlerischen Zwecken bekannt ist. Die Kombination aus grafischer Klarheit und proportionaler Präzision machte das Vignola zu einem unverzichtbaren Text, der über zwei Jahrhunderte hindurch wirkte.
BIOGRAFIE DES AUTORS
Giacomo Barozzi da Vignola (1507–1573), architekt aus Emilia, tätig in Rom, einer der führenden Interpreten des Renaissance-Classicismus. Mitarbeiter Michelangelos und unter anderem Autor der Kirche Gesù in Rom, berühmt vor allem für die systematische Kodifizierung der architektonischen Ordnungen, die sich europaweit verbreitete.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Die Regolen von Vignola erlebten unzählige Neuauflagen, Übersetzungen und Anpassungen im XVI. bis XVIII. Jahrhundert. Die Nürnberger Ausgabe, ca. 1720 datiert, gehört zu einer langen Verlagsgeschichte, die den Text zu einem universellen Instrument der architektonischen Ausbildung machte. Vollständige Tafeln sind heute auf dem Markt seltener als Lückenexemplare.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
ICCU/OPAC SBN: für die Weigel-Ausgabe in Nürnberg, ca. 1720 zu überprüfen.
Millard, French Books on Architecture and Engineering, für die europäischen Ausgaben des Vignola.
Fowler, Italian Renaissance Architectural Theory.
Kruft, Geschichte der Architekturtheorie.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerVIGNOLA UND DIE REGEL DER FÜNF ORDNIKE IN DER RARISSEN DEUTSCHEN AUSGABE
Deutsche Ausgabe der berühmten Regeln der fünf Architekturepochen von Giacomo Barozzi da Vignola, in Nürnberg von Johann Christoph Weigel um 1720 unter dem Titel Grund Regeln über die fünff Saulen veröffentlicht. Grundlegend für die Kodifizierung der klassischen Ordnungen – Toscano, Dorico, Ionico, Korinzio und Komposito – ist das Vignola-Traktat eines der einflussreichsten Architekturhandbücher der europäischen Moderne. Die deutsche Ausgabe bezeugt das außerordentliche Wohlwollen des Textes in den deutschen Gebieten, wo es Architekten, Steinhauern und Handwerkern ein unverzichtbares Instrument war.
MARKTWERT
Die illustrativen Ausgabecken des 18. Jahrhunderts des Vignola, insbesondere in den reichstichigen deutschen Fassungen, behalten ein konstantes Interesse auf dem internationalen Antiquariatsmarkt. Exemplare mit nahezu vollständigem Tafelnbestand und zeitgenössischem Einband liegen allgemein in einer Preisspanne von ca. 700 bis 1.500 Euro, variiert durch Vollständigkeit der Gravuren, Frische der Drucke und den Erhaltungszustand.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössischer Halb-Leder-Einband, Gebrauchsspuren. Architektonisch gestoßene Titel vorn. 48 Radierungen auf Kupfer (von 50), davon 6 Doppelseiten. Die Gravuren zeigen Proportionen, Module, Kapitelle, Basen, Traggiationen und ornamentale Details der fünf Ordnungen. Einige Vergilbungen, Feuchtigkeitsflecken und Flecken. In alten Büchern mit jahrhundertelanger Geschichte können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (2); 2nn; 28; 110nn; (2).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
Grund Regeln über die fünff Saulen.
Nürnberg, Joh. Christoph Weigel, [1720].
Giacomo Barozzi da Vignola.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Ursprünglich 1562 unter dem Titel Regola delli cinque ordini d’architettura veröffentlicht, wurden Vignolas Tafeln rasch zum Referenzwerk für europäische Architekturpraxis. Das Werk bietet ein klares und modulares Proportionssystem, das sich leicht auf der Baustelle anwenden lässt und dazu beitrug, die klassische Sprache in ganz Europa zu standardisieren. Die Nürnberger Ausgabe spiegelt die Verbreitung italienischer klassischer Architektur in der germanisch geprägten Welt wider und fügt sich in den Verlagskontext von Weigel ein, der für die Produktion illustrativer Handbücher zu technischen und künstlerischen Zwecken bekannt ist. Die Kombination aus grafischer Klarheit und proportionaler Präzision machte das Vignola zu einem unverzichtbaren Text, der über zwei Jahrhunderte hindurch wirkte.
BIOGRAFIE DES AUTORS
Giacomo Barozzi da Vignola (1507–1573), architekt aus Emilia, tätig in Rom, einer der führenden Interpreten des Renaissance-Classicismus. Mitarbeiter Michelangelos und unter anderem Autor der Kirche Gesù in Rom, berühmt vor allem für die systematische Kodifizierung der architektonischen Ordnungen, die sich europaweit verbreitete.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
Die Regolen von Vignola erlebten unzählige Neuauflagen, Übersetzungen und Anpassungen im XVI. bis XVIII. Jahrhundert. Die Nürnberger Ausgabe, ca. 1720 datiert, gehört zu einer langen Verlagsgeschichte, die den Text zu einem universellen Instrument der architektonischen Ausbildung machte. Vollständige Tafeln sind heute auf dem Markt seltener als Lückenexemplare.
BIBLIOGRAPHIE UND VERWEISE
ICCU/OPAC SBN: für die Weigel-Ausgabe in Nürnberg, ca. 1720 zu überprüfen.
Millard, French Books on Architecture and Engineering, für die europäischen Ausgaben des Vignola.
Fowler, Italian Renaissance Architectural Theory.
Kruft, Geschichte der Architekturtheorie.
