Sitzgruppe - Savonarola - Seltene Savonarola-Stuhl, englisch-indisch, aus Holz mit Knochenintarsien, 19. Jahrhundert - Anglo-Indische Manufaktur






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Seltene Anglo-Indische Savonarola-Stuhl aus Holz mit Elfenbein-Einlagen, 19. Jahrhundert, Herkunft Nordindien (Hoshiarpur District, Punjab); Dynastie-Stil Indianisches Reich (1858–1947); Modell Savonarola; Originalzuordnung; guter Zustand mit altersbedingten Kratzern und Flecken.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rares Savonarola-Sessel Anglo-Indisch aus Holz mit Knochenintarsien – XIX. Jahrhundert
Hochwertiger klappbarer Holzsessel (vermutlich Teak), ein bewundernswertes Beispiel anglo-indischer Tischlerei des 19. Jahrhunderts, charakterisiert durch eine X-förmige Struktur europäisch inspirierter Renaissance (Savonarola-Modell), neu interpretiert im opulenten kolonialen Geschmack der Moghul-Ära. Das Kunstwerk weist eine dicht bedrückte Intarsiadekor mit Knochenintarsien auf, typisch für die Handwerker des nördlichen Indiens unter der Britischen Regierung, insbesondere aus dem Distrikt Hoshiarpur im Punjab. Die Rückenlehne wird durch einen zentralen Streifen geschmückt, in dem zwei einander zugewandte Pfaue als königliches Symbol von Schönheit und Unsterblichkeit in der indischen Kosmologie dargestellt sind; fein graviert und von floralen Motiven mit Voluten und Palmetten umgeben, die die gesamte Holzoberfläche bedecken.
Die Armlehnen-Endstücke enden mit vollständig skulptierten Leoparden- bzw. Tigerköpfen, die der Sitzfläche einen feierlich-acherischen und schützenden Ausdruck verleihen. Die Struktur war ursprünglich konzipiert, um transportabel zu sein und bei Bewegungen der hohen Kolonialbeamten oder lokalen Würdenträger zu transportieren; sie bewahrt jedoch eine tadellose strukturelle Festigkeit. Der Sitz wurde einer konservierenden Restaurierung unterzogen, die die Funktionalität gewährleistet, ohne den historisch-künstlerischen Wert zu beeinträchtigen. Die Patina des Holzes, dunkel und tief, bildet einen scharf kontrastierenden und vibrierenden Farbkontrast zum Weißen der Knochenintarsien und macht das Werk zu einem stark dekorativen und historischen Blickfang.
Stilistisch bezeugt das Exemplar die glückliche Verbindung zwischen westlicher formaler Strenge und indischer Ornamentik und repräsentiert einen Statusgegenstand, der im 19. Jahrhundert sowohl auf dem europäischen Markt als auch bei der einheimischen Noblesse stark begehrt war. Die Qualität der Gravuren und die Seltenheit der Pfauenikonographie platzieren das Werk in einer oberen Preisklasse des internationalen Antiquitätenmarkts.
Aufgrund der Größe und der empfindlichen Natur des Loses ist ausschließlich die ABHOLUNG VOR ORT in Forlì vorgesehen. Sollte der Käufer dennoch eine individuelle Versandlösung über seinen eigenen Kurierdienst wünschen, wird maximale Unterstützung bei der Verpackung und Abholung angeboten. Die Verpackungsmaterialien gehen zu Lasten des Käufers.
Hinweis
Aus administrativen Gründen wird italienischen Käufern die Angabe der Steueridentifikationsnummer (Codice Fiscale) benötigt, eine essenzielle Voraussetzung für die ordnungsgemäße Ausstellung der elektronischen Rechnung.
Aus administrativen Gründen gemäß den geltenden italienischen Vorschriften werden ausländische Käufer zum Zeitpunkt des Kaufs gebeten, Ort und Geburtsdatum per Nachricht über das entsprechende Catawiki-Formular mitzuteilen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Rares Savonarola-Sessel Anglo-Indisch aus Holz mit Knochenintarsien – XIX. Jahrhundert
Hochwertiger klappbarer Holzsessel (vermutlich Teak), ein bewundernswertes Beispiel anglo-indischer Tischlerei des 19. Jahrhunderts, charakterisiert durch eine X-förmige Struktur europäisch inspirierter Renaissance (Savonarola-Modell), neu interpretiert im opulenten kolonialen Geschmack der Moghul-Ära. Das Kunstwerk weist eine dicht bedrückte Intarsiadekor mit Knochenintarsien auf, typisch für die Handwerker des nördlichen Indiens unter der Britischen Regierung, insbesondere aus dem Distrikt Hoshiarpur im Punjab. Die Rückenlehne wird durch einen zentralen Streifen geschmückt, in dem zwei einander zugewandte Pfaue als königliches Symbol von Schönheit und Unsterblichkeit in der indischen Kosmologie dargestellt sind; fein graviert und von floralen Motiven mit Voluten und Palmetten umgeben, die die gesamte Holzoberfläche bedecken.
Die Armlehnen-Endstücke enden mit vollständig skulptierten Leoparden- bzw. Tigerköpfen, die der Sitzfläche einen feierlich-acherischen und schützenden Ausdruck verleihen. Die Struktur war ursprünglich konzipiert, um transportabel zu sein und bei Bewegungen der hohen Kolonialbeamten oder lokalen Würdenträger zu transportieren; sie bewahrt jedoch eine tadellose strukturelle Festigkeit. Der Sitz wurde einer konservierenden Restaurierung unterzogen, die die Funktionalität gewährleistet, ohne den historisch-künstlerischen Wert zu beeinträchtigen. Die Patina des Holzes, dunkel und tief, bildet einen scharf kontrastierenden und vibrierenden Farbkontrast zum Weißen der Knochenintarsien und macht das Werk zu einem stark dekorativen und historischen Blickfang.
Stilistisch bezeugt das Exemplar die glückliche Verbindung zwischen westlicher formaler Strenge und indischer Ornamentik und repräsentiert einen Statusgegenstand, der im 19. Jahrhundert sowohl auf dem europäischen Markt als auch bei der einheimischen Noblesse stark begehrt war. Die Qualität der Gravuren und die Seltenheit der Pfauenikonographie platzieren das Werk in einer oberen Preisklasse des internationalen Antiquitätenmarkts.
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