Meurice / Lecandele - Philosophia Rationalis - 1738

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Ilaria Colombo
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Philosophia Rationalis von Meurice / Lecandele, ein einbandiges lateinisches philosophisches Manuskript aus dem Jahr 1738, Lederbindung mit Tafeln und signiert, Größe 205 × 170 mm, 880 Seiten.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

DAS GROSSE DOUAI-MANUSKRIPT, 1738: EIN MONUMENT DES WISSENS, UNVERÖFFENTLICHT
Außergewöhnliches Philosophie-Manuskript, entstanden 1738 am Kollegium von Douai, autentisches Denkmal europäischer philosophischer Lehre. Die Großzügigkeit des Codex – über 800 Seiten insgesamt – verbunden mit dem Vorhandensein ikonografischer Anlagen und zeitgenössischer Druckmaterialien, machen dieses Manuskript zu einem einzigartigen Dokument, schwer mit anderen Exemplaren auf dem Markt oder in öffentlichen Sammlungen vergleichbar.
Der Wert dieses Manuskripts liegt zunächst in seiner materiellen und intellektuellen Einzigartigkeit. Im Unterschied zu gedruckten Lehrbüchern handelt es sich hier nicht um einen codifizierten und verbreiteten Text, sondern um eine direkte, systematische und vollständige Transkription der mündlichen Lehre. Es sind Seiten mit Illustrationen und gedruckten Tabellen eingefügt.
Das Werk umfasst zwei vollständige Kurse aristotelisch-tomistischer Logik, transkribiert mit außergewöhnlicher Weite und Kontinuität von Petrus Josephus Lecandele, einem Antwerpener Studenten, unter der Leitung jesuitischer Väter. Es handelt sich um einen Korpus von Hunderten und Hunderten handschriftlicher Seiten, die niemals veröffentlicht wurden und die lebendige Praxis der jesuitischen Unterrichtsführung vollständig wiedergeben. Die Besonderheit des Bandes liegt gerade in seiner Natur: keine Kopie eines gedruckten Textes, sondern eine direkte, organische und systematische Transkription von Vorlesungen, angereichert mit ikonografischen Anlagen, gravierten Frontispizen, philosophischen Porträts und zeitgenössischen akademischen Dokumenten. Ein Unikat, das theoretisches Wissen, Unterrichtspraxis und symbolische Darstellung von Wissen vereint.
MARKTWERT
Jesuïtische Manuskripte von solcher Ausdehnung und Vollständigkeit, mit hunderten handschriftlichen Seiten und niemals veröffentlicht, befinden sich typischerweise im Bereich von 5.000 bis 10.000 Euro, mit potenziell höherem Wert aufgrund der außergewöhnlichen Seltenheit und Integrität des Korpus.

PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössischer Einband aus Vollleder, gerippter Rücken und reich verziert.
Zusammengesetzt aus mehreren handschriftlichen und typografischen Einheiten:
(1) Logik, diktiert an R. Patre Meurice, von Petro Lecandele niedergeschrieben, 1738. Manuskript-Titel innerhalb gravierter Rahmung; 514 fortlaufende handschriftliche Seiten; Schlussdatierung „Finis impositus à 28 martii 1738“. Frontispiz mit allegorischer Gravur „La Logique“; 10 gravierte Porträts von Porphyrius, Platon, Thomas von Aquin und anderen Philosophen; zwei zusätzliche Gravurtafeln.
(2) Logik, diktiert an R. Patribus Boûchez et Penít, Jahr 1738. Manuskript-Titel innerhalb gravierter Rahmung mit philosophischen Porträts; 318 handschriftliche Seiten; gleicher Schlussformel. Frontispiz graviert mit Santa Caterina; graviertes Porträt von Ciceron und vier zusätzliche Tafeln.
Eröffnung mit einem Druckband: Sodales Mariani apud PP. Societatis Jesu in Collegio Aquicinctino, Douay, A. Tossanus, 1737, gefolgt von akademischen Listen („Physici“, „Logici“).
Am Ende zwei aufgeklebte Druckblätter (Douai, 1737–1738): „Conclusiones Logicae (…) Praeside R. P. Henrico Meurice (…) Petrus Josephus Decandele Antverpiensis“ und „Philosophia Rationalis“.
Blätter mit leichter Vergilbung und Gebrauchsspuren; sehr stabil aufgebaut.
In alten Büchern und Manuskripten, mit einer jahrhundertelangen Geschichte, können sich einige Unvollkommenheiten befinden, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind.
Gesammt-Kollation: (6); 12 nn.; 514; (4); 4 nn.; 318; 4 nn.; (8).

KONTEXT UND BEDEUTUNG
Jede Seite repräsentiert einen Abschnitt der Vorlesung, jede Rubrik spiegelt die lebendige Struktur des Kurses wider: Es handelt sich also um ein Dokument, das den Prozess der philosophischen Ausbildung selbst bewahrt, nicht dessen redaktionelles Ergebnis. Dieses Element macht es außergewöhnlich rar, weil der Großteil solcher Heftchen verlorenging oder nur fragmentarisch erhalten ist.
Die Reichhaltigkeit des Werks – über 800 handschriftliche Seiten – verstärkt diese Seltenheit zusätzlich: Kein bloßes Heft, sondern eine wahre vollständige Summe der schulischen Logik, im Laufe der Zeit mit innerer Kohärenz aufgebaut.
Die Hinzufügung von Gravuren, allegorischen Frontispizen, Porträts von Philosophen und gedruckten akademischen Blättern macht das Werk zu einem komplexen und schichteligen Objekt, bei dem Wissen, Bild und Darstellung verschmelzen.
In diesem Sinn ist das Manuskript nicht nur selten: Es ist schwer ersetzbar. Es existiert keine äquivalente Ausgabe, auch kein standardisiertes Exemplar. Es ist ein direktes, individuelles und unwiederbringliches Zeugnis der jesuitischen Kultur des achtzehnten Jahrhunderts.

AUTOR UND SCHREIBER
Hauptautor der Lehre: R. P. Henricus Meurice, Societatis Jesu, Dozent der Logik am Kolleg Douai.
Weitere Dozenten: R. P. Boûchez; R. P. Penít.
Schreiber und Redakteur: Petrus Josephus Lecandele (Decandele), Antverpiensis, Student, Autor der vollständigen Transkription der Kurse im Jahr 1738.

DRUCK UND AKADEMISCHER KONTEXT
Das jesuitische Kolleg Douai war eines der zentralen Ausbildungszentren der Gesellschaft Jesu in den südlichen Niederlanden.
Die Verbindung von Manuskript- und Druckmaterial spiegelt das Bildungssystem wider: mündlicher Unterricht, individuelle Transkription, öffentliche Debatte und Veröffentlichung der Thesen. Diese Verflechtung repräsentiert ein vollständiges und seltenes Beispiel dieses Prozesses und dokumentiert gleichzeitig alle seine Phasen.

BIBLIOGRAPHIE UND VERZEICHNIS
Sommervogel, Carlos, Bibliothèque de la Compagnie de Jésus, Brüssel–Paris, 1890–1932, Einträge Meurice; Douai.
Archivum Romanum Societatis Iesu (ARSI), Bestände zu Kollegs der südlichen Niederlande.
ICCU/OPAC SBN, Vergleiche mit philosophischen jesuitischen Manuskripten des XVIII. Jahrhunderts.
WorldCat/OCLC, Bestandsaufnahmen vergleichbarer jesuitischer Akademie-Manuskripte.
Brockliss, Laurence, French Higher Education in the Seventeenth and Eighteenth Centuries, Oxford, 1987, S. 312–340.
Compayré, Gabriel, History of Pedagogy, Boston, 1886, S. 210–225 (jesuitische Didaktik).
O’Malley, John W., The First Jesuits, Harvard University Press, 1993, S. 245–280.

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DAS GROSSE DOUAI-MANUSKRIPT, 1738: EIN MONUMENT DES WISSENS, UNVERÖFFENTLICHT
Außergewöhnliches Philosophie-Manuskript, entstanden 1738 am Kollegium von Douai, autentisches Denkmal europäischer philosophischer Lehre. Die Großzügigkeit des Codex – über 800 Seiten insgesamt – verbunden mit dem Vorhandensein ikonografischer Anlagen und zeitgenössischer Druckmaterialien, machen dieses Manuskript zu einem einzigartigen Dokument, schwer mit anderen Exemplaren auf dem Markt oder in öffentlichen Sammlungen vergleichbar.
Der Wert dieses Manuskripts liegt zunächst in seiner materiellen und intellektuellen Einzigartigkeit. Im Unterschied zu gedruckten Lehrbüchern handelt es sich hier nicht um einen codifizierten und verbreiteten Text, sondern um eine direkte, systematische und vollständige Transkription der mündlichen Lehre. Es sind Seiten mit Illustrationen und gedruckten Tabellen eingefügt.
Das Werk umfasst zwei vollständige Kurse aristotelisch-tomistischer Logik, transkribiert mit außergewöhnlicher Weite und Kontinuität von Petrus Josephus Lecandele, einem Antwerpener Studenten, unter der Leitung jesuitischer Väter. Es handelt sich um einen Korpus von Hunderten und Hunderten handschriftlicher Seiten, die niemals veröffentlicht wurden und die lebendige Praxis der jesuitischen Unterrichtsführung vollständig wiedergeben. Die Besonderheit des Bandes liegt gerade in seiner Natur: keine Kopie eines gedruckten Textes, sondern eine direkte, organische und systematische Transkription von Vorlesungen, angereichert mit ikonografischen Anlagen, gravierten Frontispizen, philosophischen Porträts und zeitgenössischen akademischen Dokumenten. Ein Unikat, das theoretisches Wissen, Unterrichtspraxis und symbolische Darstellung von Wissen vereint.
MARKTWERT
Jesuïtische Manuskripte von solcher Ausdehnung und Vollständigkeit, mit hunderten handschriftlichen Seiten und niemals veröffentlicht, befinden sich typischerweise im Bereich von 5.000 bis 10.000 Euro, mit potenziell höherem Wert aufgrund der außergewöhnlichen Seltenheit und Integrität des Korpus.

PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Zeitgenössischer Einband aus Vollleder, gerippter Rücken und reich verziert.
Zusammengesetzt aus mehreren handschriftlichen und typografischen Einheiten:
(1) Logik, diktiert an R. Patre Meurice, von Petro Lecandele niedergeschrieben, 1738. Manuskript-Titel innerhalb gravierter Rahmung; 514 fortlaufende handschriftliche Seiten; Schlussdatierung „Finis impositus à 28 martii 1738“. Frontispiz mit allegorischer Gravur „La Logique“; 10 gravierte Porträts von Porphyrius, Platon, Thomas von Aquin und anderen Philosophen; zwei zusätzliche Gravurtafeln.
(2) Logik, diktiert an R. Patribus Boûchez et Penít, Jahr 1738. Manuskript-Titel innerhalb gravierter Rahmung mit philosophischen Porträts; 318 handschriftliche Seiten; gleicher Schlussformel. Frontispiz graviert mit Santa Caterina; graviertes Porträt von Ciceron und vier zusätzliche Tafeln.
Eröffnung mit einem Druckband: Sodales Mariani apud PP. Societatis Jesu in Collegio Aquicinctino, Douay, A. Tossanus, 1737, gefolgt von akademischen Listen („Physici“, „Logici“).
Am Ende zwei aufgeklebte Druckblätter (Douai, 1737–1738): „Conclusiones Logicae (…) Praeside R. P. Henrico Meurice (…) Petrus Josephus Decandele Antverpiensis“ und „Philosophia Rationalis“.
Blätter mit leichter Vergilbung und Gebrauchsspuren; sehr stabil aufgebaut.
In alten Büchern und Manuskripten, mit einer jahrhundertelangen Geschichte, können sich einige Unvollkommenheiten befinden, die in der Beschreibung nicht immer erfasst sind.
Gesammt-Kollation: (6); 12 nn.; 514; (4); 4 nn.; 318; 4 nn.; (8).

KONTEXT UND BEDEUTUNG
Jede Seite repräsentiert einen Abschnitt der Vorlesung, jede Rubrik spiegelt die lebendige Struktur des Kurses wider: Es handelt sich also um ein Dokument, das den Prozess der philosophischen Ausbildung selbst bewahrt, nicht dessen redaktionelles Ergebnis. Dieses Element macht es außergewöhnlich rar, weil der Großteil solcher Heftchen verlorenging oder nur fragmentarisch erhalten ist.
Die Reichhaltigkeit des Werks – über 800 handschriftliche Seiten – verstärkt diese Seltenheit zusätzlich: Kein bloßes Heft, sondern eine wahre vollständige Summe der schulischen Logik, im Laufe der Zeit mit innerer Kohärenz aufgebaut.
Die Hinzufügung von Gravuren, allegorischen Frontispizen, Porträts von Philosophen und gedruckten akademischen Blättern macht das Werk zu einem komplexen und schichteligen Objekt, bei dem Wissen, Bild und Darstellung verschmelzen.
In diesem Sinn ist das Manuskript nicht nur selten: Es ist schwer ersetzbar. Es existiert keine äquivalente Ausgabe, auch kein standardisiertes Exemplar. Es ist ein direktes, individuelles und unwiederbringliches Zeugnis der jesuitischen Kultur des achtzehnten Jahrhunderts.

AUTOR UND SCHREIBER
Hauptautor der Lehre: R. P. Henricus Meurice, Societatis Jesu, Dozent der Logik am Kolleg Douai.
Weitere Dozenten: R. P. Boûchez; R. P. Penít.
Schreiber und Redakteur: Petrus Josephus Lecandele (Decandele), Antverpiensis, Student, Autor der vollständigen Transkription der Kurse im Jahr 1738.

DRUCK UND AKADEMISCHER KONTEXT
Das jesuitische Kolleg Douai war eines der zentralen Ausbildungszentren der Gesellschaft Jesu in den südlichen Niederlanden.
Die Verbindung von Manuskript- und Druckmaterial spiegelt das Bildungssystem wider: mündlicher Unterricht, individuelle Transkription, öffentliche Debatte und Veröffentlichung der Thesen. Diese Verflechtung repräsentiert ein vollständiges und seltenes Beispiel dieses Prozesses und dokumentiert gleichzeitig alle seine Phasen.

BIBLIOGRAPHIE UND VERZEICHNIS
Sommervogel, Carlos, Bibliothèque de la Compagnie de Jésus, Brüssel–Paris, 1890–1932, Einträge Meurice; Douai.
Archivum Romanum Societatis Iesu (ARSI), Bestände zu Kollegs der südlichen Niederlande.
ICCU/OPAC SBN, Vergleiche mit philosophischen jesuitischen Manuskripten des XVIII. Jahrhunderts.
WorldCat/OCLC, Bestandsaufnahmen vergleichbarer jesuitischer Akademie-Manuskripte.
Brockliss, Laurence, French Higher Education in the Seventeenth and Eighteenth Centuries, Oxford, 1987, S. 312–340.
Compayré, Gabriel, History of Pedagogy, Boston, 1886, S. 210–225 (jesuitische Didaktik).
O’Malley, John W., The First Jesuits, Harvard University Press, 1993, S. 245–280.

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Details

Anzahl der Bücher
1
Autor/ Illustrator
Meurice / Lecandele
Buchtitel
Philosophia Rationalis
Thema
Philosophie
Zustand
Gut
Sprache
Latein
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1738
Originalsprache
Ja
Bindung
Leder
Extras
Eingeklebte Blätter/Tafeln
Höhe
205 mm
Anzahl der Seiten
880
Breite
170 mm
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