Scuola Josef Wagner - Schale (2) - Porzellan - Paar Kunstplatten

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Florentin Brunz Gaborieau
Experte
Von Florentin Brunz Gaborieau ausgewählt

Besitzt einen Masterabschluss in Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Zweites Französisches Kaiserreich und Goldene Niederlande.

Schätzung  € 220 - € 250
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Paar Porzellan-Keramikkplatten im „Wiener Stil“ – Ende des 19. Jahrhunderts
Raffiniertes Paar runde Porzellanplatten, ein Meisterwerk der europäischen Miniaturkunst des späten 19. Jahrhunderts. Die Objekte verbinden die pittorische Präzision der Wiener Schule mit dem imposanten metallurgischen Handwerk des historischen 19. Jahrhunderts.
Im Unterschied zu den klassischen „schönen Damen“ unterscheidet sich dieses Paar durch eine seltene thematische Kombi: die spirituelle weibliche Gottesverehrung kontrastiert mit der profanen Kraft des Hof- bzw. Wachleben, wodurch das Set iconografisch überlegen und begehrter wird.
Attribuierung der künstlerischen Leistung
Herkunft: Der malerische Zug verrät die Hand eines Miniaturmeisters der Wiener Schule (Kreis Josef Wagner). Die Wiedergabe der Gesichter und der geschickte Umgang mit Chiaroscuro auf schwarzem Hintergrund (Black Ground) sind Markenzeichen hochwertiger Produktion für den europäischen Adel.
Epoche: Ende des 19. Jahrhunderts (ca. 1880–1895).
Technik: Porzellanmalerei bei hoher Temperatur mit feinen Finishes. Die Verwendung des tief dunklen Hintergrunds ist eine technisch komplexe Wahl, die dem Sujet eine fast skulpturale Dreidimensionalität verleiht.
Dimensionen: Eindrucksvoller Durchmesser von ca. 30 cm (inklusive Rahmen), Maße „ Paradeobjekte“.
Analyse der Sujets
1. Das Mädchen im Gebet (Renaissance-Inspiration)
Dieses Porträt ist ein sublimes Beispiel zarter Delikatesse und psychologischer Introspektion.
Das Gesicht: Die junge Frau ist mit zusammengelegten Händen unter dem Kinn dargestellt, in einer Haltung der devoten Kontemplation. Die Haut hat eine porzellane Reinheit, typisch für Wiener Produktionen, mit natürlichen rosigen Schattierungen auf Wangen und Fingerknöcheln.
Die Kleidung: Sie trägt ein elegantes weißes Kopfbedeckchen (Soggholo/Soggolo – wörtliche Entsprechung unspezifiziert) verziert mit einem zarten Kranz aus goldenen Blättern, der an die Ikonografie von Heiligen oder edlen jungen Frauen Nordeuropas des 16. Jahrhunderts erinnert.
Details: Der blaue Blick, dem Himmel zugewandt, besitzt einen außergewöhnlich glasigen Glanz, verstärkt durch einen Lichtpunkt, der der Figur eine vibrierende Seele verleiht.
2. Der Alabardier (Porträt von Charakter)
Ein seltenes Motiv von großer visueller Kraft, das an Genreszenen der flämischen und deutschen Malerei erinnert.
Ikonografie: Die Figur, ein bärtiger Mann mit wütigem Blick, trägt eine metallene (gelenkte) Rüstung mit blauen Reflexen und eine braune Jacke mit roter Schnürung.
Attribute: Er hält energisch eine verzierte Alabarda und hebt einen kostbaren Becher aus Keramik oder bearbeitetem Metall, Symbol von Geselligkeit und Prestige.
Die malerische Umsetzung: Außerordentlich die Definition des braunen Bartes und der Glanz des Metallhelmands, die die Fähigkeiten des Malers zeigen, verschiedene Material-Texturen auf der glatten Porzellanoberfläche zu beherrschen.
Die Rahmen: Ein Triumph von Stichel- und Feiltechnik
Die Platten sind in monumentale Rahmen aus vergoldeter Metalllegierung eingefasst, fachmännisch gefertigt.
Stil: Neo-Renaissance.
Bearbeitung: Die Stiche/Drucktechnik schafft tiefe Volumen mit Motiven von ohrwurmhaften Ranken, Muscheln und barocke Bezüge. Die Vergoldung zeigt eine herrliche Patina der Zeit, die ihre Echtheit bezeugt.
Rückseite: Stabile Struktur mit originalen zeitgenössischen Aufhängösen.
Erhaltungszustand
Porzellan: Zustände exzellent. Keine Risse, kein Restaurations- oder Absplitterung. Die mineralischen Pigmente bewahren die ursprüngliche Brillanz.
Rahmen: Struktur intakt mit natürlicher Zeitoxidation, die dem Stück Charme und Historie verleiht.
Hinweis für Sammler: Diese Pair repräsentiert eine sichere Wertanlage. Die Seltenheit des männlichen Sujets (der Alabardier) kombiniert mit der Grazie des weiblichen Profils macht dieses Set zu einem einzigartigen Stück, ideal zur Bereicherung einer Kollektion europäischer Porzellane oder zur Dekoration eines hoch repräsentativen Raums.

Paar Porzellan-Keramikkplatten im „Wiener Stil“ – Ende des 19. Jahrhunderts
Raffiniertes Paar runde Porzellanplatten, ein Meisterwerk der europäischen Miniaturkunst des späten 19. Jahrhunderts. Die Objekte verbinden die pittorische Präzision der Wiener Schule mit dem imposanten metallurgischen Handwerk des historischen 19. Jahrhunderts.
Im Unterschied zu den klassischen „schönen Damen“ unterscheidet sich dieses Paar durch eine seltene thematische Kombi: die spirituelle weibliche Gottesverehrung kontrastiert mit der profanen Kraft des Hof- bzw. Wachleben, wodurch das Set iconografisch überlegen und begehrter wird.
Attribuierung der künstlerischen Leistung
Herkunft: Der malerische Zug verrät die Hand eines Miniaturmeisters der Wiener Schule (Kreis Josef Wagner). Die Wiedergabe der Gesichter und der geschickte Umgang mit Chiaroscuro auf schwarzem Hintergrund (Black Ground) sind Markenzeichen hochwertiger Produktion für den europäischen Adel.
Epoche: Ende des 19. Jahrhunderts (ca. 1880–1895).
Technik: Porzellanmalerei bei hoher Temperatur mit feinen Finishes. Die Verwendung des tief dunklen Hintergrunds ist eine technisch komplexe Wahl, die dem Sujet eine fast skulpturale Dreidimensionalität verleiht.
Dimensionen: Eindrucksvoller Durchmesser von ca. 30 cm (inklusive Rahmen), Maße „ Paradeobjekte“.
Analyse der Sujets
1. Das Mädchen im Gebet (Renaissance-Inspiration)
Dieses Porträt ist ein sublimes Beispiel zarter Delikatesse und psychologischer Introspektion.
Das Gesicht: Die junge Frau ist mit zusammengelegten Händen unter dem Kinn dargestellt, in einer Haltung der devoten Kontemplation. Die Haut hat eine porzellane Reinheit, typisch für Wiener Produktionen, mit natürlichen rosigen Schattierungen auf Wangen und Fingerknöcheln.
Die Kleidung: Sie trägt ein elegantes weißes Kopfbedeckchen (Soggholo/Soggolo – wörtliche Entsprechung unspezifiziert) verziert mit einem zarten Kranz aus goldenen Blättern, der an die Ikonografie von Heiligen oder edlen jungen Frauen Nordeuropas des 16. Jahrhunderts erinnert.
Details: Der blaue Blick, dem Himmel zugewandt, besitzt einen außergewöhnlich glasigen Glanz, verstärkt durch einen Lichtpunkt, der der Figur eine vibrierende Seele verleiht.
2. Der Alabardier (Porträt von Charakter)
Ein seltenes Motiv von großer visueller Kraft, das an Genreszenen der flämischen und deutschen Malerei erinnert.
Ikonografie: Die Figur, ein bärtiger Mann mit wütigem Blick, trägt eine metallene (gelenkte) Rüstung mit blauen Reflexen und eine braune Jacke mit roter Schnürung.
Attribute: Er hält energisch eine verzierte Alabarda und hebt einen kostbaren Becher aus Keramik oder bearbeitetem Metall, Symbol von Geselligkeit und Prestige.
Die malerische Umsetzung: Außerordentlich die Definition des braunen Bartes und der Glanz des Metallhelmands, die die Fähigkeiten des Malers zeigen, verschiedene Material-Texturen auf der glatten Porzellanoberfläche zu beherrschen.
Die Rahmen: Ein Triumph von Stichel- und Feiltechnik
Die Platten sind in monumentale Rahmen aus vergoldeter Metalllegierung eingefasst, fachmännisch gefertigt.
Stil: Neo-Renaissance.
Bearbeitung: Die Stiche/Drucktechnik schafft tiefe Volumen mit Motiven von ohrwurmhaften Ranken, Muscheln und barocke Bezüge. Die Vergoldung zeigt eine herrliche Patina der Zeit, die ihre Echtheit bezeugt.
Rückseite: Stabile Struktur mit originalen zeitgenössischen Aufhängösen.
Erhaltungszustand
Porzellan: Zustände exzellent. Keine Risse, kein Restaurations- oder Absplitterung. Die mineralischen Pigmente bewahren die ursprüngliche Brillanz.
Rahmen: Struktur intakt mit natürlicher Zeitoxidation, die dem Stück Charme und Historie verleiht.
Hinweis für Sammler: Diese Pair repräsentiert eine sichere Wertanlage. Die Seltenheit des männlichen Sujets (der Alabardier) kombiniert mit der Grazie des weiblichen Profils macht dieses Set zu einem einzigartigen Stück, ideal zur Bereicherung einer Kollektion europäischer Porzellane oder zur Dekoration eines hoch repräsentativen Raums.

Details

Epoche
1400-1900
Stil-Untertyp
Renaissance
Keramikart
Porzellan
Zusätzliche Informationen zum Titel
Pair of Art Plaques
Anzahl der Objekte
2
Herkunftsland
Österreich
Designer/Künstler/Schöpfer
Scuola Josef Wagner
Material
Keramik, Kupfer
Stil
Antik
Zustand
Hervorragender Zustand - kaum gebraucht, mit minimalen Altersspuren & Verschleißerscheinungen
Höhe
30 cm
Breite
30 cm
Tiefe
4 cm
Geschätzter Zeitraum
1850-1900
ItalienVerifiziert
86
Verkaufte Objekte
100 %
Privat

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