Eine Holzskulptur - Mende - Sierra Leone






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses außergewöhnliche Helmmaskenstück aus Sierra Leone, das in der Bandugu-Region gesammelt wurde, hebt sich deutlich von den Mende-Helmmasken ab, die in der Fachliteratur überwiegend dokumentiert sind. Typische Mende-Helmmasken, die in den Zeremonien der Sande-Geheimgesellschaft verwendet werden, weisen typischerweise stilisierte, ovale oder rechteckige Gesichter auf, die abstrakt gestaltet sind und oft durch feine Einschnitte, bemalte Dekorationen und Verzierungen wie Perlen, Kupferfolie oder kleine Spiegel veredelt werden. Solche Masken sind im Allgemeinen so konzipiert, dass sie von einem Tänzer getragen werden können, und bleiben in der Proportion klein genug, um Beweglichkeit und ausdrucksstarke Bewegungen zu ermöglichen.
Im Gegensatz dazu integriert diese Bandugu-Maske eine fast lebensgroße weibliche Figur direkt auf die Helmsform selbst. Diese vertikale Dominanz — die Figur steht oberhalb der Maske — ist in bekannten Quellen nur selten dokumentiert. Eine solche Maßstäblichkeit verleiht der Maske eine monumental wirkende Präsenz, die weit über die üblichen Helmsproportionen hinausgeht und sowohl ihre visuelle als auch symbolische Tragweite in rituellen Kontexten verstärkt. Die Krone, die von der Figur getragen wird, kennzeichnet Autorität und spirituelle Kraft und markiert die Maske als eine einzigartige Typus innerhalb der rituellen Kunst der Mende.
Ähnliche Ansätze, bei denen Helmsformen mit skulpturalen Figuren erweitert werden, finden sich gelegentlich in Liberia und im südlichen Sierra Leone, sind jedoch in der Regel kleiner oder stärker stilisiert und erreichen nicht jene lebensgroße Dimension dieser Bandugu-Maske. Dieses außergewöhnliche Beispiel kann daher als eine innovative Ausdrucksform künstlerischer Kreativität interpretiert werden, bei der traditionelle formale Prinzipien erweitert und rituelle Symbolik sichtbar verstärkt wird.
Funktionell bleibt die Maske im Kontext der Sande-Zeremonien verankert: Sie diente vermutlich als Medium weiblicher spiritueller Kräfte, als Kanal initiatorischen Wissens und als sichtbares Emblem sozialer Ordnung und Autorität. Die übergroße Figur verstärkt nicht nur die visuelle Wirkung, sondern unterstreicht auch die Rolle der Maske als Mittler zwischen menschlichen Teilnehmern, dem Ahnenreich und der Gemeinschaft.
Diese Bandugu-Maske stellt einen seltenen, monumentalen Typus innerhalb der Mende-Helmmasken dar. Während typische Masken auf stilisierte Köpfe beschränkt sind, erweitert dieses Exemplar die traditionelle Form zu einer vollständig skulpturalen, nahezu lebensgroßen Figur und verstärkt damit sowohl den rituellen als auch den visuellen Effekt. Es ist ein bedeutendes Zeugnis für die schöpferische Leistungsfähigkeit der Mende-Kultur und demonstriert, wie Maskenform, Symbolik und performative Funktion in einer besonders kraftvollen Weise zusammenfließen.
Informant: Bakari Bouaflé
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDieses außergewöhnliche Helmmaskenstück aus Sierra Leone, das in der Bandugu-Region gesammelt wurde, hebt sich deutlich von den Mende-Helmmasken ab, die in der Fachliteratur überwiegend dokumentiert sind. Typische Mende-Helmmasken, die in den Zeremonien der Sande-Geheimgesellschaft verwendet werden, weisen typischerweise stilisierte, ovale oder rechteckige Gesichter auf, die abstrakt gestaltet sind und oft durch feine Einschnitte, bemalte Dekorationen und Verzierungen wie Perlen, Kupferfolie oder kleine Spiegel veredelt werden. Solche Masken sind im Allgemeinen so konzipiert, dass sie von einem Tänzer getragen werden können, und bleiben in der Proportion klein genug, um Beweglichkeit und ausdrucksstarke Bewegungen zu ermöglichen.
Im Gegensatz dazu integriert diese Bandugu-Maske eine fast lebensgroße weibliche Figur direkt auf die Helmsform selbst. Diese vertikale Dominanz — die Figur steht oberhalb der Maske — ist in bekannten Quellen nur selten dokumentiert. Eine solche Maßstäblichkeit verleiht der Maske eine monumental wirkende Präsenz, die weit über die üblichen Helmsproportionen hinausgeht und sowohl ihre visuelle als auch symbolische Tragweite in rituellen Kontexten verstärkt. Die Krone, die von der Figur getragen wird, kennzeichnet Autorität und spirituelle Kraft und markiert die Maske als eine einzigartige Typus innerhalb der rituellen Kunst der Mende.
Ähnliche Ansätze, bei denen Helmsformen mit skulpturalen Figuren erweitert werden, finden sich gelegentlich in Liberia und im südlichen Sierra Leone, sind jedoch in der Regel kleiner oder stärker stilisiert und erreichen nicht jene lebensgroße Dimension dieser Bandugu-Maske. Dieses außergewöhnliche Beispiel kann daher als eine innovative Ausdrucksform künstlerischer Kreativität interpretiert werden, bei der traditionelle formale Prinzipien erweitert und rituelle Symbolik sichtbar verstärkt wird.
Funktionell bleibt die Maske im Kontext der Sande-Zeremonien verankert: Sie diente vermutlich als Medium weiblicher spiritueller Kräfte, als Kanal initiatorischen Wissens und als sichtbares Emblem sozialer Ordnung und Autorität. Die übergroße Figur verstärkt nicht nur die visuelle Wirkung, sondern unterstreicht auch die Rolle der Maske als Mittler zwischen menschlichen Teilnehmern, dem Ahnenreich und der Gemeinschaft.
Diese Bandugu-Maske stellt einen seltenen, monumentalen Typus innerhalb der Mende-Helmmasken dar. Während typische Masken auf stilisierte Köpfe beschränkt sind, erweitert dieses Exemplar die traditionelle Form zu einer vollständig skulpturalen, nahezu lebensgroßen Figur und verstärkt damit sowohl den rituellen als auch den visuellen Effekt. Es ist ein bedeutendes Zeugnis für die schöpferische Leistungsfähigkeit der Mende-Kultur und demonstriert, wie Maskenform, Symbolik und performative Funktion in einer besonders kraftvollen Weise zusammenfließen.
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