Anonymer tantrischer Praktizierender, Schule sakta–saiva himalayana – Hindu-tantrische Handschrift - Indien/Nepal - 19. Jahrhundert





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Hinduistisches tantrisches Manuskript mit Yantra und Mantra – Indien/Nepal, XIX. Jahrhundert – illustriertes Ritualbuch auf Vegetalpapier
Rares Ritualmanuskript aus der Himalaya-Region, dem Nordindien oder Nepal zugeordnet, datiert auf das XIX. Jahrhundert. Der Text ist vollständig handschriftlich in kursivem Devanagari geschrieben, auf handwerklich hergestelltem Vegetalpapier, und präsentiert sich als kleines Ritualbuch, das aus verlängerten Blättern besteht, wie sie in der indo-nepalischen Manuskript-Tradition üblich sind.
Der Inhalt ist religiöser und tantrischer Natur: Das Manuskript sammelt devotionalen Formeln, Mantras und rituelle Anweisungen, begleitet von zahlreichen von Hand gezeichneten Yantras. Die Yantras sind heilige Diagramme in blumen- und geometrischer Form, mit schwarzer Tinte gezeichnet, bestimmt für Meditation und rituelle Schutzmaßnahmen. Es finden sich auch symbolische figürliche Darstellungen, darunter stilisiertezoomorphische Motive, die den esoterischen und votiven Charakter des Werks bereichern. Das Manuskript gehört höchstwahrscheinlich zu einer populären tantrischen Śākta–Śaiva-Tradition der Nepal/Indien-Nordgebiete, mit starkem magischem, rituellem Schutzanteil.
Der Text wechselt zwischen Sequenzen von Bīja-Mantra (heilige Silbenwiederholungen) und Invokationen, erkennbar als devotionaler Eröffnungsformeln. Zu den lesbaren Passagen gehören Ausdrücke wie:
“ॐ नमो … श्री …”
(„Om, ich verbeuge mich … Herrlichkeit und Segen …“)
und Invokationen an schützende Gottheiten, typisch für die populäre tantrische Praxis. Das Manuskript ist kein erzählender Text, sondern ein operatives Kompendium für rituelle Zwecke, vermutlich für einen Praktizierenden oder einen lokalen Priester bestimmt.
Materialien und Technik: von Hand hergestelltes Vegetalpapier, schwarze Tinte, handschriftlich ausgeführte Schrift und Zeichnungen. Die Seiten zeigen Patina, Abnutzung und Flecken, entsprechend dem Alter und dem rituellen Gebrauch. Die Bindung ist einfach und zweckmäßig, wie sie bei devotionellen Libri Himalaya-Gebietes üblich ist.
Geografische Herkunft: Nordindien/Nepal (himalayaische Kulturregion).
Epoche: XIX. Jahrhundert.
Technik: Manuskript auf Vegetalpapier mit Tintenzeichnungen.
Zustand: authentische Altersspuren, Gebrauch- und Alterungszeichen, die seine Historizität belegen; zwei Blätter des Manuskripts sind versehentlich zusammengeklebt und wurden nicht voneinander getrennt.
N.B.
Aus administrativen Gründen wird italienischen Käufern die Angabe der Steuer-Identifikationsnummer verlangt, eine wesentliche Voraussetzung für die ordnungsgemäße Ausstellung der elektronischen Rechnung.
Aus administrativen Gründen im Zusammenhang mit den geltenden italienischen Vorschriften wird bei einem Kauf registrierten ausländischen Käufern empfohlen, ihren Geburtsort und ihr Geburtsdatum per Nachricht über das entsprechende Catawiki-Formular anzugeben.
Der Verkäufer stellt sich vor
Hinduistisches tantrisches Manuskript mit Yantra und Mantra – Indien/Nepal, XIX. Jahrhundert – illustriertes Ritualbuch auf Vegetalpapier
Rares Ritualmanuskript aus der Himalaya-Region, dem Nordindien oder Nepal zugeordnet, datiert auf das XIX. Jahrhundert. Der Text ist vollständig handschriftlich in kursivem Devanagari geschrieben, auf handwerklich hergestelltem Vegetalpapier, und präsentiert sich als kleines Ritualbuch, das aus verlängerten Blättern besteht, wie sie in der indo-nepalischen Manuskript-Tradition üblich sind.
Der Inhalt ist religiöser und tantrischer Natur: Das Manuskript sammelt devotionalen Formeln, Mantras und rituelle Anweisungen, begleitet von zahlreichen von Hand gezeichneten Yantras. Die Yantras sind heilige Diagramme in blumen- und geometrischer Form, mit schwarzer Tinte gezeichnet, bestimmt für Meditation und rituelle Schutzmaßnahmen. Es finden sich auch symbolische figürliche Darstellungen, darunter stilisiertezoomorphische Motive, die den esoterischen und votiven Charakter des Werks bereichern. Das Manuskript gehört höchstwahrscheinlich zu einer populären tantrischen Śākta–Śaiva-Tradition der Nepal/Indien-Nordgebiete, mit starkem magischem, rituellem Schutzanteil.
Der Text wechselt zwischen Sequenzen von Bīja-Mantra (heilige Silbenwiederholungen) und Invokationen, erkennbar als devotionaler Eröffnungsformeln. Zu den lesbaren Passagen gehören Ausdrücke wie:
“ॐ नमो … श्री …”
(„Om, ich verbeuge mich … Herrlichkeit und Segen …“)
und Invokationen an schützende Gottheiten, typisch für die populäre tantrische Praxis. Das Manuskript ist kein erzählender Text, sondern ein operatives Kompendium für rituelle Zwecke, vermutlich für einen Praktizierenden oder einen lokalen Priester bestimmt.
Materialien und Technik: von Hand hergestelltes Vegetalpapier, schwarze Tinte, handschriftlich ausgeführte Schrift und Zeichnungen. Die Seiten zeigen Patina, Abnutzung und Flecken, entsprechend dem Alter und dem rituellen Gebrauch. Die Bindung ist einfach und zweckmäßig, wie sie bei devotionellen Libri Himalaya-Gebietes üblich ist.
Geografische Herkunft: Nordindien/Nepal (himalayaische Kulturregion).
Epoche: XIX. Jahrhundert.
Technik: Manuskript auf Vegetalpapier mit Tintenzeichnungen.
Zustand: authentische Altersspuren, Gebrauch- und Alterungszeichen, die seine Historizität belegen; zwei Blätter des Manuskripts sind versehentlich zusammengeklebt und wurden nicht voneinander getrennt.
N.B.
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