Menestrier - Science de la Noblesse - 1691





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
DAS GEHEIMSPRACHE DER WAPPEN: MENESTRIER UND DIE ARALDISCHE WISSENSCHAFT IM BAROCKEN EUROPA
La Science de la noblesse ou la nouvelle méthode du blason del gesuita Claude-François Menestrier ist eines der einflussreichsten aräldiken Traktate des späten Sechzehntels. Veröffentlicht in Paris im Jahr 1691, bietet der Band eine moderne Systematisierung der europäischen Heraldik, präsentiert als eine wahre „Wissenschaft der Nobiltät“. Durch eine klare Darstellung und begleitet von Eisenstich-Tafeln der Wappen erläutert Menestrier die Regeln der heraldischen Komposition, die symbolische Bedeutung der Figuren und die Konventionen, die die Darstellung des Adels in den Familienwappen regeln. Diese Ausgabe überarbeitet die Méthode du blason, die 1688 in Lyon und Paris veröffentlicht wurde, und verwandelt sie in ein erweitertes Werk mit zahlreichen Beispielen, vor allem aus den belgischen Regionen und dem Norden Frankreichs.
MARKET VALUE
Die heraldischen Traktate des XVII. Jahrhunderts, besonders jene von Claude-François Menestrier, werden von Sammlern historischer Adelswelt, Genealogie und europäischer Heraldik hoch geschätzt. Die illustrierten Ausgaben mit Tafeln von Wappen behalten einen stabilen Markt. Vollständige Exemplare der im Jahr 1691 im Zeitungs- bzw. handschriftlichen Einband gedruckten Ausgabe erreichen typischerweise zwischen 400 und 600 Euro auf dem Antiquariatsmarkt, mit höheren Werten für besonders gut erhaltene Kopien oder mit bekannten Provenienzen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössischer Einband in vollem feinen Kalbsleder mit Rückentäfelungen; einige Abreibungen an den Platten und am Rücken. Titelblatt aus Kupferstich. Zehn Tafeln von Wappen, im Kupferstich außerhalb des Textes, illustrieren die wichtigsten heraldischen Formen und die Kombinationen von Schilden. Provenienzen: Ex-libris Fred. Vanden Bemden; Vyncke-Mertens. Bei alten Büchern, die eine jahrhundertelange Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. S. (2); 20nn; 204; 16nn.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
La Science de la noblesse ou la nouvelle méthode du blason, pour apprendre facilement l’art des armoiries.
Paris, chez Michallet, 1691.
Claude-François Menestrier.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Im XVII. Jahrhundert war Heraldik nicht nur eine dekorative Praxis, sondern eine Disziplin, die eng mit der sozialen und politischen Struktur des adeligen Europas verbunden war. Die Wappen stellten die Identität aristokratischer Familien, Heiratspolitik und feudale Rechte dar.
Claude-François Menestrier, einer der wichtigsten Jesuiten-Gelehrten für Symbolismus und Genealogie, trug wesentlich zur Kodifizierung der modernen Heraldik bei. Mit der Science de la noblesse schlug er eine didaktische Methode vor, um Wappen zu verstehen und zu interpretieren, erklärte die Komposition der Schilde, die Bedeutung der heraldischen Figuren und die Regeln der Blasonierung.
Das Werk stellt eine Weiterentwicklung der Méthode du blason dar, die 1688 veröffentlicht wurde. Die folgende Ausgabe führt zahlreiche Änderungen ein und erweitert das Repertoire an Beispielen, von denen viele aus den Adelsfamilien der belgischen Provinzen und der nördlichen Regionen Frankreichs stammen, und macht den Band zu einem neuen autonomen Beitrag zur heraldischen Literatur.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Claude-François Menestrier (1631–1705) war Jesuit, Historiker und einer der wichtigsten europäischen Gelehrten in Heraldik und Symbolismus. Geboren in Lyon, trat er in die Gesellschaft Jesu ein und widmete sich dem Studium der Genealogie, der Zeremonien und der symbolischen Künste. Er verfasste zahlreiche Traktate über Heraldik, barocke Festlichkeiten, Embleme und die Geschichte adeliger Familien. Seine Werke fanden weitreichende Verbreitung im Europa des XVII. Jahrhunderts und trugen dazu bei, Heraldik als wissenschaftliche Disziplin zu systematisieren.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Méthode du blason von Menestrier wurde erstmals 1688 in Lyon und Paris publiziert. Die Ausgabe von 1691 stellt eine bedeutende Überarbeitung des Originalwerks dar, mit wesentlichen Änderungen und Erweiterungen, die den Text zu einem umfassenderen Traktat über die heraldische Wissenschaft machen. Das Werk erfuhr eine beträchtliche Verbreitung im intellektuellen Europa, insbesondere bei Genealogen, Heraldikern und Mitgliedern des Adels, die an der Kodifizierung der Familienwaffen interessiert waren.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Saffroy, Bibliographie généalogique, héraldique et nobiliaire de la France, I, n. 2212.
WorldCat, La Science de la noblesse ou la nouvelle méthode du blason, Paris, 1691.
ICCU / OPAC SBN, catalogazioni delle edizioni di Menestrier.
Michel Pastoureau, Traité d’héraldique, Paris, Picard.
Claude-François Menestrier, Méthode du blason, Lyon-Paris, 1688.
Der Verkäufer stellt sich vor
DAS GEHEIMSPRACHE DER WAPPEN: MENESTRIER UND DIE ARALDISCHE WISSENSCHAFT IM BAROCKEN EUROPA
La Science de la noblesse ou la nouvelle méthode du blason del gesuita Claude-François Menestrier ist eines der einflussreichsten aräldiken Traktate des späten Sechzehntels. Veröffentlicht in Paris im Jahr 1691, bietet der Band eine moderne Systematisierung der europäischen Heraldik, präsentiert als eine wahre „Wissenschaft der Nobiltät“. Durch eine klare Darstellung und begleitet von Eisenstich-Tafeln der Wappen erläutert Menestrier die Regeln der heraldischen Komposition, die symbolische Bedeutung der Figuren und die Konventionen, die die Darstellung des Adels in den Familienwappen regeln. Diese Ausgabe überarbeitet die Méthode du blason, die 1688 in Lyon und Paris veröffentlicht wurde, und verwandelt sie in ein erweitertes Werk mit zahlreichen Beispielen, vor allem aus den belgischen Regionen und dem Norden Frankreichs.
MARKET VALUE
Die heraldischen Traktate des XVII. Jahrhunderts, besonders jene von Claude-François Menestrier, werden von Sammlern historischer Adelswelt, Genealogie und europäischer Heraldik hoch geschätzt. Die illustrierten Ausgaben mit Tafeln von Wappen behalten einen stabilen Markt. Vollständige Exemplare der im Jahr 1691 im Zeitungs- bzw. handschriftlichen Einband gedruckten Ausgabe erreichen typischerweise zwischen 400 und 600 Euro auf dem Antiquariatsmarkt, mit höheren Werten für besonders gut erhaltene Kopien oder mit bekannten Provenienzen.
PHYSICAL DESCRIPTION AND CONDITION
Zeitgenössischer Einband in vollem feinen Kalbsleder mit Rückentäfelungen; einige Abreibungen an den Platten und am Rücken. Titelblatt aus Kupferstich. Zehn Tafeln von Wappen, im Kupferstich außerhalb des Textes, illustrieren die wichtigsten heraldischen Formen und die Kombinationen von Schilden. Provenienzen: Ex-libris Fred. Vanden Bemden; Vyncke-Mertens. Bei alten Büchern, die eine jahrhundertelange Geschichte haben, können einige Unvollkommenheiten vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. S. (2); 20nn; 204; 16nn.
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
La Science de la noblesse ou la nouvelle méthode du blason, pour apprendre facilement l’art des armoiries.
Paris, chez Michallet, 1691.
Claude-François Menestrier.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Im XVII. Jahrhundert war Heraldik nicht nur eine dekorative Praxis, sondern eine Disziplin, die eng mit der sozialen und politischen Struktur des adeligen Europas verbunden war. Die Wappen stellten die Identität aristokratischer Familien, Heiratspolitik und feudale Rechte dar.
Claude-François Menestrier, einer der wichtigsten Jesuiten-Gelehrten für Symbolismus und Genealogie, trug wesentlich zur Kodifizierung der modernen Heraldik bei. Mit der Science de la noblesse schlug er eine didaktische Methode vor, um Wappen zu verstehen und zu interpretieren, erklärte die Komposition der Schilde, die Bedeutung der heraldischen Figuren und die Regeln der Blasonierung.
Das Werk stellt eine Weiterentwicklung der Méthode du blason dar, die 1688 veröffentlicht wurde. Die folgende Ausgabe führt zahlreiche Änderungen ein und erweitert das Repertoire an Beispielen, von denen viele aus den Adelsfamilien der belgischen Provinzen und der nördlichen Regionen Frankreichs stammen, und macht den Band zu einem neuen autonomen Beitrag zur heraldischen Literatur.
BIOGRAPHY OF THE AUTHOR
Claude-François Menestrier (1631–1705) war Jesuit, Historiker und einer der wichtigsten europäischen Gelehrten in Heraldik und Symbolismus. Geboren in Lyon, trat er in die Gesellschaft Jesu ein und widmete sich dem Studium der Genealogie, der Zeremonien und der symbolischen Künste. Er verfasste zahlreiche Traktate über Heraldik, barocke Festlichkeiten, Embleme und die Geschichte adeliger Familien. Seine Werke fanden weitreichende Verbreitung im Europa des XVII. Jahrhunderts und trugen dazu bei, Heraldik als wissenschaftliche Disziplin zu systematisieren.
PRINTING HISTORY AND CIRCULATION
Die Méthode du blason von Menestrier wurde erstmals 1688 in Lyon und Paris publiziert. Die Ausgabe von 1691 stellt eine bedeutende Überarbeitung des Originalwerks dar, mit wesentlichen Änderungen und Erweiterungen, die den Text zu einem umfassenderen Traktat über die heraldische Wissenschaft machen. Das Werk erfuhr eine beträchtliche Verbreitung im intellektuellen Europa, insbesondere bei Genealogen, Heraldikern und Mitgliedern des Adels, die an der Kodifizierung der Familienwaffen interessiert waren.
BIBLIOGRAPHY AND REFERENCES
Saffroy, Bibliographie généalogique, héraldique et nobiliaire de la France, I, n. 2212.
WorldCat, La Science de la noblesse ou la nouvelle méthode du blason, Paris, 1691.
ICCU / OPAC SBN, catalogazioni delle edizioni di Menestrier.
Michel Pastoureau, Traité d’héraldique, Paris, Picard.
Claude-François Menestrier, Méthode du blason, Lyon-Paris, 1688.
